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Man wünscht sich fröhliche Weihnachten

In der christlich geprägten Welt des Angelesenen steht jetzt der grosse Feiertag "Weihnachten" vor der Tür. Konsumrausch und Konsumzwang gehören überall dazu, sei es in Brasilien oder Rumänien. Denn schliesslich müssen Geschenke gekauft werden.

In Spanien wünscht man sich jetzt "Feliz Navidad". Und was macht man so in der Weihnachtsnacht / heiligen Abend? Stellvertretend lassen wir eine junge Spanierin in einem Internet-Forum die Frage beantworten: "Wir verbringen Heiligen Abend im Haus meiner Familie, gucken Fernsehen, spielen etwas, wir Cousins vergnügen uns und anschliessend gehen wir auf die Strasse"( la paso en mi casa con mi familia, vemos la tele, jugamos, los primos nos divertimos y luego salimos a la calle).

Die Katalanen wünschen sich "Bon Nadal" und pilgern gerne zur grossen Krippe (pessebre) auf der plaça Sant Jaume in der Altstadt von Barcelona.

In Brasilien wünscht man sich schwitzend - der Sommer steht auf seinem Höhepunkt - "Bom Natal" und freut sich auf das "ceia natalina", das Weihnachtsmahl, bei dem der "peru" - Truthahn eine wichtige Rolle spielt.

In Rumänien wünscht man sich "Craciun fericit!" und die Geschenke bringt "Moshul" (der Weihnachtsmann). Man freut sich auf die "Sarmale" (Krautwickel) oder den "Carp" (Karpfen).

In Frankreich lautet das dann "Joyeux Noel a tous!" Beim Weihnachtsessen fehlt vermutlich die "Foie Gras" nicht, man isst aber auch gerne eine "poularde" (Huhn) zu Weihnachten.

Den Weihnachtsgruss der englischsprachigen Welt kennen ja alle, er sei trotzdem wiederholt: "Merry Christmas!". Der Schotte hat Angst in der Weihnachtsnacht auszugehen, weil in dieser Nacht die Elfen die Strasse terrorisieren. Ansonsten isst er seinen "bannock", ein aus Haferflocken gefertigtes Weihnachtsgebäck.

Fröhliche Weihnacht aus der deutschsprachigen Welt!

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