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Algeciras, Musterbeispiel für eine Transitzone?

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Das Lieblingskind der bayrischen CSU, die ständig auf der Suche ist, die Flüchtlingsproblematik noch mehr zu dramatisieren, ist seit einiger Zeit die Transitzone. Im Klartext geht es um geschlossene Lager an den Landesgrenzen, in denen Flüchtlinge eingesperrt und wo nach Möglichkeit schnell entschieden werden soll, ob diese asylwürdig sind. Im negativen Fall werden sie sofort abgeschoben. Dass solche Sammellager, in denen die Bewegungsfreiheit von Menschen erheblich eingeschränkt wird, nicht unbedingt unseren hehren Grundsätzen von Menschenrechten entsprechen, liegt auf der Hand. Wie so eine Transitzone aussehen könnte, zeigt die spanische Stadt Algeciras an der Meerenge von Gibraltar. Hier gibt es ein sogenanntes CIE (Centro de Internamiento de Extranjeros / Internierungszentrum für Ausländer). CIE’s gibt es über ganz Spanien verteilt, aber in Algeciras gibt es ein CIE dessen menschenrechtliche Standards noch tiefer angesetzt sind als sonst wo in Spanien. Die staatliche Überwa...

Die alte Haschisch-Route erblüht zu neuem Glanz

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In den 70er und 80er Jahren war Marokko ein beliebtes Ziel für den Erwerb von Haschisch und dessen Schmuggel über die Meerenge von Gibraltar. Auch deutsche Drogenkuriere beteiligten sich an dem lukrativen Geschäft. Damals war Spanien allerdings noch eine Diktatur, deren Gesetzgebung noch bis weit in die 80er Jahre reichte. Wer mit 1 kg Haschisch erwischt wurde bekam dafür 1 Jahr Gefängnis. So einfach und systematisch war die Straffestsetzung durch die spanischen Gerichte. Die Gefängnisse in Algeciras , Jerez und Ceuta waren derart voll mit deutschen Gefangenen, dass das deutsche Konsulat in Sevilla einen eigenen Gefangenenbetreuer beschäftigte. Die drakonischen Strafen schienen keine abschreckende Wirkung zu haben. Die Menge des geschmuggelten Rauschgifts stieg stetig an. Ein Drogenkurier, der mit 250 kg in einem Lieferwagen erwischt wurde, erhielt 250 Jahre Gefängnis aufgebrummt. Die spanischen Gefängnisse platzten aus allen Nähten. Auch deswegen kam es zu einer Strafrechtsrefor...

Die Bucht von Algeciras wird zur Kloake

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Am Südzipfel Gibraltars, an der Meerenge von Gibraltar , stinkt es des öfteren nach faulen Eiern. Zwischen Gibraltar und dem spanischen Festland im Westen liegt die Bucht von Algeciras . Hier liegt ein Heer von Schiffen unterschiedlicher Größe, die untereinander mit einem Schlauch verbunden sind. Der Gestank rührt daher, dass diese Schiffe in der Bucht auf diese Weise mit Treibstoff versorgt werden. Gibraltar liefert diesen 20% preiswerter als die Spanier. Umweltinspektionen gibt es gut wie gar nicht. Also keine lästige Strafgelder und ähnliches, wenn man gegen Umweltauflagen verstößt. "Geld stinkt nicht" heisst es, aber hier kann man mal eine Ausnahme machen. Es ist nun einmal so, dass irgendwelche Zwergstaaten gerne auf Kosten des Allgemeinwohls anderer Länder leben. Sei es nun Liechtenstein, Andorra oder Gibraltar. An diesen Orten sitzen die Jongleure der Gewinnmaximierung, die für den Profit einiger weniger arbeiten. Die Hafenbehörde von Gibraltar zählt die Vorteile au...

Über die Meerenge von Gibraltar in 7 Minuten

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Die andalusische Stadt Algeciras und die spanische Exklave Ceuta auf afrikanischem Boden verfügen seit neuestem über eine regelmässige Hubschrauberverbindung, die beide Orte über die Meerenge von Gibraltar , den "Estrecho", verbindet. Der Hubschrauberlandeplatz in Algeciras wurde heute vom Minister für Infrastruktur , José Blanco , eingeweiht. Damit soll der Tourismus in der Meerenge gefördert werden. Blanco erklärte: "Es handelt sich um eine Infrastrukturmassnahme, die Algeciras mehr öffnet und wettbewerbsfähiger macht". Der erste Flug startete gestern vom neuen Landeplatz. Der reguläre Flugverkehr wird am 15. Juli beginnen. Es sind 14 Flüge werktäglich hin- und zurück vorgesehen und am Wochenende 6 Flüge. Die Dauer des Fluges wird etwa 7 Minuten betragen und wird einfach 50 Euro und hin- und zurück 80 Euro kosten. Die Linie wird von der Gesellschaft Inaer betrieben. Sie rechnet mit jährlich 22.000 Passagieren. Blanco lobte die neuen Verbindung als e...