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Der spanische Ex-König wird ehrverlustig

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In Spanien gibt es noch 636 Straßen, die nach dem Ex-König Juan Carlos benannt sind. Nachdem inzwischen die Korruptionsvorwürfe gegen ihn derart konkret geworden sind, dass er sich ins Exil in ein arabisches Emirat flüchten musste, stellt sich endlich auch in Spanien die Frage, ob er diese Ehrungen überhaupt verdient hat. Deshalb haben viel Gemeinden begonnen, nach ihm benannte Straßen umzubenennen und seine Büste aus ihren Amtsgebäuden zu entfernen. Auch werden Verdienstmedaillen und Orden, die man ihm einmal verliehen hatte, zurückgefordert. Leider kommen diese Initiativen nicht von der Regierung, die sich immer noch schützend vor ihren kriminellen Ex-König stellt, sondern von unten, von den Gemeinden selbst oder aus der Bevölkerung. Die Regierung, seltsamerweise eine linke Regierung, befürchtet immer noch zuviel Schaden für die Staatsform "Monarchie" und um Verfassungsprobleme. Die Justiz ist in dem Fall des Ex-Königs ebenfalls handzahm, während sie in Bagatellfällen wie i...

Eine spanische Staatsanwältin, die es den Katalanen zeigen will

Die Leiterin der Staatsanwaltschaft von Barcelona, Concepción Talón, 59 Jahre alt, hat der Zeitung "El Pais" ein Interview gegeben. Dabei geht es in erster Linie um die katalanische Unabhängigkeitsbewegung und das Referendum von 2017, das zur Verhaftung von katalanischen Politiker/-innen führte, die jetzt seit 2 Jahren in Untersuchungshaft sitzen, ohne dass der Prozess bisher abgeschlossen wurde. Diese Verhaftungen wurden europaweit und auch von der UNO als völlig überzogen angesehen und man kann deshalb zu Recht von "politischen Gefangenen" in einem angeblich demokratischen und Menschenrechte respektierenden spanischen Staat sprechen. Die lange Dauer des Prozesses wird auch darauf zurückgeführt, dass den Inhaftierten nicht die Gelegenheit gegeben werden sollte, vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu klagen. Dies ist ja bekanntlich erst möglich, wenn der inländische Rechtsweg ausgeschöpft ist. Mit Frau Talón äußert sich nun eine Repräsentant...

Spanischer Ex-König ein Grabscher, sein Sohn ein Reaktionär

Die Journalistin Pilar Rahola beschuldigte den Ex-König Juan Carlos vor kurzem in einer Fernsehsendung, sie noch als König im Amt sexuell belästigt zu haben. Er habe sie bei einem offiziellen Gespräch an die Brust gefasst und diese gequetscht. Sie sei so perplex gewesen, dass sie zwar in einer ersten Reaktion ihn wegstossen wollte, aber aus Rücksicht auf die Person des Staatsoberhauptes davor zurückschreckte. Den Spaniern ist Juan Carlos inzwischen als Schürzenjäger bekannt, obwohl das Königshaus und die Regierung alles getan haben und noch tun, um seine Eskapaden zu vertuschen. Vor einiger Zeit schrieb ein pensionierter hoher Militär in einem Buch über den Monarchen , dass Juan Carlos bekannt dafür gewesen sei, im Laufe seines Lebens mit fast 5.000 Frauen angebandelt zu haben. "Die schönsten Fimstars und die spektakulärsten Vertreterinnen der hohen spanischen Gesellschaft und des Auslands gingen mal mehr oder weniger lang durch sein Bett, obwohl er auch einfachere Frauen nich...

Spanien muss sich seiner Geschichte stellen, dann kann auch Katalonien seinen Platz finden

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Spanien hatte mal einen blutigen Diktator, der als Sieger aus dem Bürgerkrieg (1936-1939) dank der Hilfe von Nazi-Deutschland und dem faschistischen Italien hervorging. Francisco Franco terrorisierte das Land im Verbund mit seinen Generälen und den spanischen Faschisten mit seiner Herrschaft bis zu seinem Tod im Jahre 1975. "Ursachen für den Ausbruch des Krieges sind in den extremen sozialpolitischen und kulturellen Verwerfungen in der spanischen Gesellschaft sowie in regionalen Autonomiebestrebungen zu finden, etwa im Baskenland und in Katalonien", ist in Wikipedia zu lesen . Vor seinem Tod setzte Franco den König wieder als Staatsoberhaupt ein. Ein König der in den faschistischen Militärakademien ausgebildet wurde. Das Volk wurde zur Wiedereinführung der Monarchie nicht befragt. Spanien gab sich dann eine Verfassung, die im Rahmen der "Transition" keinen radikalen Schnitt mit der Vergangenheit machte. Die Generäle drohten im Hintergrund, jede ihnen nicht pas...

Gnädige spanische Justiz, 6 Jahre für den Handballer und Freispruch für die Prinzessin

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Der “ Noos-Skandal ” hat jetzt in Spanien seine gerichtliche Aufarbeitung gefunden. Die dem Königshaus angehörende Prinzessin Cristina und ihre Ehemann, der ehemalige Weltklasse-Handballspieler Urdangarin , gehörten zu den prominentesten Angeklagten. Urdangarin, damals mit dem hochtrabenden Titel “Duque de Palma” (Herzog von Palma) versehen, war Präsident der Noos-Stiftung, die zum Zwecke des Absahnens von Subventionen von dem Geschäftsmann Diego Torres gegründet worden war. Die Königstochter war als Vorstandsmitglied tätig und ihr Sekretär, Luis Carlos Revenga, war Schatzmeister der Stiftung. Beim Kassieren von Subventionen ohne entsprechende Gegenleistung war die Stiftung dank der königlichen Beteiligung sehr erfolgreich, was dem Paar auch erlaubte auf großem Fuß zu leben. Ein Gericht in Palma de Mallorca verkündete somit heute die Urteile im Strafprozess: Urdangarin muss für 6 Jahr ins Gefängnis, seine Frau Cristina wurde freigesprochen. Großzügig w...

Trick der Reichen und Mächtigen: Almosen für die Armen statt Steuern zahlen

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Die “ Panamapapers ” über die versteckten Briefkästen im Steuerparadies Panama spülen so manches ans Tageslicht. In Spanien verfestigt sich immer mehr das Bild, dass die obersten Repräsentanten dieses Staates, das spanische Königshause, immer mehr jede moralische Berechtigung zur Vertretung des spanischen Volkes verlieren. Die Skandale um den ehemaligen König Juan Carlos , jetzt als Königsvater vom spanischen Staat alimentiert, dessen Familie Geld auf Schweizer Konten geparkt hatte, um die Tochter von Juan Carlos, Cristina, die zusammen mit ihrem Ehemann Urdangarin sich an den öffentlichen Geldern bereichert und Steuern hinterzogen hat, haben der Glaubwürdigkeit des Königshauses erheblichen Schaden zugefügt. Der Rücktritt von Juan Carlos war nur eine logische Folge, damit das ganze Kartenhaus einer Monarchie, die von einem faschistischen Diktator dem Land aufgepfropft wurde, nicht in sich zusammenbricht. Nun kommt auch noch dazu, dass die Schwester von Juan Car...

Barcelona pfeift auf den Ex-König und will der Monarchie an den Kragen

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Am 25. Juli des vergangenen Jahres wurde im Stadtparlament von Barcelona die Büste des Ex-Königs Juan Carlos I entfernt. Die Entfernung wurde von der neu gewählten Oberbürgermeisterin Ada Colau veranlasst. Gleichzeitig veranlasste Ada Colau, dass die Teilnahme an der Messe zu Ehren der Stadtpatronin “Nuestra Señora de la Merced” (Mutter der göttlichen Gnade) nicht mehr zur offiziellen Pflichtübung des Stadtparlaments gehöre. Die neue OB und die sie unterstützenden Parteien haben also gleich angefangen aufzuräumen mit dem monarchistischen und frömmelnden Mummenschanz aus den Zeiten, in denen Spanien noch von Königen Hand in Hand mit der katholischen Kirche regiert wurde. Ein halbes Jahr später hat jetzt zum Jahresende das Stadtparlament mit großer Mehrheit eine neue Gemeindeverfassung beschlossen, in der auch die “institutionellen Symbole” neu geregelt werden. In dieser Gemeindeverfassung ist jetzt auch festgelegt, welche symbolischen und ins...

Stierkämpfe in Spanien: Vom Vergnügen zur Qual

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Laut der Internetseite “eldiario.es” veröffentlicht das spanische Kultur-, Erziehungs- und Sportministerium eine regelmäßige Statistik “in Stierkampfangelegenheiten”. Nach dieser Statistik fanden vergangenes Jahr in Spanien 1.868 Stierkampfverantstaltungen statt. Dabei wurden mindestens 7.200 Stiere getötet. In letzter wächst die Bewegung gegen die Stierkämpfe stark. Bei den kürzlichen Gemeinde- und Regionalwahlen hat sich gezeigt, dass auch das Thema der Stierkämpfe eine wichtige Rolle in den politischen Auseinandersetzungen gespielt hat. In Spanien gibt es inzwischen erhebliche Unterschiede in verschiedenen Regionen bezüglich der Einstellung zu den  Stierkämpfen. Die immer noch auf Stierkämpfe versessenste Region ist Castilla-La Mancha , gefolgt von Castilla-León , Andalusien , Madrid und Extremadura . Die meisten Stierkämpfe gab es aber in Andalusien (77) gefolgt von Madrid (76) und Castilla y León (61). Die Gegner des Stierkampfes haben es nicht leicht im Kampf gegen ei...

Spanische Umweltschützer für Abschaffung der Monarchie

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Die spanische Umweltorganisation “Ecologistas en Acción” (EA) hat sich nach dem Rücktritt von König Juan Carlos der Bewegung für eine Referendum zur Abschaffung der Monarchie in Spanien angeschlossen. Die Begründung für diese Forderung sieht so aus: “Ecologistas en Acción betrachtet die Monarchie als eine Institution der Vergangenheit. Es gibt viele Gründe für eine Volksabstimmung über ihre Weiterführung. Ihr Charakter ist wenig demokratisch und entspricht nicht dem Gleichheitsgedanken, da der Monarch durch die Bürgerschaft nicht gewählt wird und Männer bei der Thronfolge Vorrang haben. Hinzu kommen die Korruptionsfälle, in die sie verwickelt ist, ihre Verbindungen zur Waffenindustrie und die ungerechtfertigte Verschwendung von öffentlichen Mitteln in Zeiten der Wirtschaftskrise. Die Jagdgeschichten über die Jagd auf Bären und Elefanten, in die Juan Carlos von Borbón verwickelt war, zeigen, wie wenig Respekt der Staatschef gegenüber der Bürgerschaft, die er repräsentiert, hat und...

Ein König, der sein Volk hinters Licht führen will

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Der spanische König Juan Carlos wurde vor kurzem erneut an der Hüfte operiert. Er hat bereits mehrere derartige Operationen hinter sich. In Spanien läuft zur Zeit eine umfangreiche Privatisierungswelle im Gesundheitswesen. Diese ist verbunden mit Schließung kleinerer Krankenhäusern und umfangreicher Entlassung von Personal. Deswegen gibt es seit einiger Zeit heftige Proteste in der Bevölkerung. Angesichts dieser Situation fragt sich natürlich das Volk, warum der König sich nicht in einem Krankenhaus der staatlichen Krankenversicherung von den dort tätigen Ärzten operieren lässt.  Denn selbstverständlich wird der König nach scheinbar erfolglosen Operationsversuchen, für die das private spanische Gesundheitswesen verantwortlich zeichnet, jetzt von einem Starteam der US-Mayo-Klinik operiert. Zahlen soll es der spanische Steuerzahler, dem es natürlich angesichts der sich ständig verschlechternden eigenen Gesundheitsversorgung nicht einleuchtet, warum sein Staatsoberhaupt privilegi...

Diese spanische Monarchie ist von Franco's Gnaden und wird es schwer haben

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Der Journalist Daniel Barredo hat ein Buch mit dem Titel "El tabú Real" (Das königliche Tabu) geschrieben. In diesem Buch hat er untersucht, wie das spanische Königshaus in der Öffentlichkeit ankommt. Dazu hat er mehr als 4.000 journalistische Berichte im Hinblick auf die Verschleierungstaktik des Königs gegenüber der Öffentlichkeit untersucht. Schon zu Beginn seiner Ausführungen stellt er die Behauptung auf: "Je reifer die Demokratie, um so schneller entfernt sich die Gesellschaft von der Monarchie" und stellt dazu die Frage, ob die Bourbonen auf dem spanischen Thron noch eine Zukunft haben. Er ist sich sicher, dass die aktuelle Monarchie verschwinden wird, denn sie ist eine Monarchie von Gnaden des Diktators Franco . Eine Monarchie des Übergangs aus der Diktatur in die Demokratie. Die spanische Gesellschaft nimmt aber die in der Zeit der Übergangs diktierten Bedingungen nicht mehr so einfach hin. Sie entfernt sich immer mehr von diesem Modell, dessen Ausdruck ...

Majestät, Sie sind das Problem!

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Die “arme” Prinzessin Cristina von Spanien gerät jetzt auch in den Strudel des Korruptionsfalls ihres Gatten Iñaki Urdangarin . Ein mutiger Untersuchungsrichter hat sich endlich entschlossen, sie zu vernehmen. Seither wird aus einschlägigen Kreisen aus allen Lagen auf ihn geschossen. Der Staatsanwalt setzt sich diesmal mit Feuereifer gegen die Entscheidung des Richters ein, von der Seite ist eine Aufklärung der Straftaten nicht zu erwarten, obwohl es offensichtlich ist, dass Cristina an den Machenschaften ihres Mannes beteiligt war und dass das Prestige des Königshauses Urdangarin erst die Türen für seine Geschäfte geöffnet hat. Der Richter ist unter dem Beschuss der Monarchisten eingeknickt, er hat jetzt die Vernehmung der Prinzessin auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Mehrzahl der Spanier hat aber inzwischen die Nase von ihren königlichen Majestäten gestrichen voll. Die Ungleichbehandlung zwischen dem normalen Staatsbürger und der königlichen Familie, die dem Volk von einem Diktat...

Demoralisierte Spanier misstrauen jedem und allem

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Spanien um Jahrhundertwende: Ein Ministerpräsident, der Arm in Arm mit Bush Jr. und Tony Blair den Irak-Krieg anzettelte. Das Trio von den Azoren . José Maria Aznar hieß damals der Ministerpräsident, der meinte Spanien sei damit wieder endgültig in den Kreis der Großmächte zurückgekehrt. Damit war der Niedergang der einstigen Weltmacht nach seiner Meinung wieder hergestellt, denn seit dem verlorenen Krieg gegen die USA 1898 um Kuba ging es sowohl mit der Macht wie auch der Moral der Spanier bergab. Der Schriftsteller Juan Goytisolo beschreibt die Gefühle der Aznarschen Epoche: “Vor mehr als einem Jahrzehnt bewunderte die ganze Welt das sogenannte “spanische Wunder”. Unser Ministerpräsident, der Held der Rückeroberung des Petersilien-Inselchens und Mitglied des berühmten Trios von den Azoren, das den noblen und ertragreichen (die Zahlen sprechen!) Kreuzzug zur Befreiung des Irak und Neutralisierung von dessen tödlicher Waffen begann, versicherte wem immer, der es hören wollte, da...

Spanische Monarchie: Heiteres Elefanten jagen und betrügerisches Geschäftsgebaren

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König Juan Carlos sitzt zur Zeit in der Klemme. Sein Schwiegersohn Urdangarin steht im Skandal um Bestechung und Betrug in der Affäre Noos mit dem Rücken zur Wand. Sein Geschäftskompagnon Torres, der nach dem königlichen Drehbuch als Haupttäter herausgearbeitet werden sollte, spielt nicht mit. Und er hat einiges in der Hand, was das Königshaus zittern lässt. So legte er vor kurzem Mails an den König vor, aus denen hervorgeht, dass der König durchaus wusste, was sein Schwiegersohn so trieb. Nicht nur das, er unterstützte ihn auch dabei, öffentliche Gelder unter Umgehung der Gesetze einzusammeln. Da die Situation damit brenzelig wird und eine ganze Menge dabei auf dem Spiel steht, versucht man jetzt Torres wieder einzufangen. Angeblich steht eine Vereinbarung zwischen Urdangarin und Torres kurz vor dem Abschluss, in welchem beide ihre Schuld anerkennen und sich zum Ausgleich der von ihnen angerichteten Schäden 3,5 Millionen Euro an den Staat zahlen wollen. Der von ihnen verursach...

Der König, ein erschossener Elefant und ein deprimiertes Land

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Das ist Spanien. Zur Zeit gibt es nur schlechte Nachrichten aus der europäischen Südwestecke. Es brodelt an allen Ecken und Enden. Die im Herbst gewählte Regierung der Konservativen schlägt um sich wie ein Ertrinkender. Eine große Masse an Arbeitslosen. Jugendliche ohne Zukunft im Land. Die Armenverspeisung der Caritas so gut besucht wie seit Jahren nicht mehr. Und jetzt beleidigt Argentinien noch das Land, indem es den spanischen Energiekonzern Repsol von dessen argentinische Filiale YPF im Wege der Enteignung trennt. Eine weitere Demütigung und zu viel des Guten! Aber lange noch nicht alles. Das Staatsoberhaupt, der alternde Königin Juan Carlos I. (74 Jahre alt) hat nichts besseres zu tun als auf Großwildjagd in Botswana zu gehen und vor einem von ihm eigenhändig erledigten Elefant zu posieren. Dabei ist er der Ehrenpräsident der spanischen Sektion des WWF . Das Schicksal hat sich gerächt, denn bei diesem Ausflug hat er sich die Hüfte gebrochen. Der Unfall hat ein Medienecho lo...

Spanien erinnert sich an den 23-F

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Gedenktage in Spanien werden auf den Tag und den ersten Buchstaben des Monats abgekürzt. Das Jahr braucht man nicht zu erwähnen, denn auch so wissen die meisten, um welchen Gedenktag es geht. "Ich war damals 7 Jahre alt und ich habe nicht verstanden, warum plötzlich meine Freunde nicht nach Hause kamen, warum es so lange Gesichter gab und das Telefon ohne Unterlass läutete. Kein Mensch war auf der Straße zu sehen und das einzige, was ich kapiert habe, war, dass ich heute nicht im Mittelpunkt stand". Dies berichtet ein Leser der Zeitung La Vanguardia, die ihre Leser aufgerufen hatte, zu beschreiben, wie sie den 23. Februar 1981 erlebt haben. Der 23. Februar vor 30 Jahren, das war noch einmal ein Schrecksekunde für die langsam in Gang gesetzte Demokratisierung Spaniens. An diesem Tag überfiel eine Gruppe der paramilitärischen Guardia Civil das spanische Parlament angeführt von Oberst Tejero . Zu diesem Zeitpunkt fand die Wahl von Calvo-Sotelo zum Ministerpräsidenten statt....

König setzt auf Jakob, den Apostel

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Das Heilige Compostelanische Jahr (span. Año Santo Compostelano oder Año Santo Jacobeo, als Kurzform oder Logo auch Xacobeo) wird begangen, wenn der Festtag des Hl. Jakobus (25. Juli) auf einen Sonntag fällt. Das Heilige Jahr ist identisch mit dem entsprechenden Kalenderjahr. Es wird am 31. Dezember des Vorjahres mit der Öffnung einer Heiligen Pforte begonnen. Heute war es soweit. An diesem Sonntag, 25. Juli, flehte im Rahmen einer Feier der spanische König Juan Carlos in einer persönlichen Ansprache Jakob von Compostela an, doch etwas zu tun, damit Spanien seine Wirtschaftskrise los wird. Zudem soll er auch den Hass, die Gewalt und die Sinnlosigkeit der terroristischen Barbarei ausrotten. Er bitte darum, für Spanien und für die Spanier. Er verspricht ihm dafür, dass Pilger aus allen Ecken Spaniens und dem Rest Europas kommen werden, um ihn zu umarmen. Ganz uneigennützig war sein Flehen nicht, denn er erbat sich auch für sich und seine Familie die Gnade des Schutzes und ...