Donnerstag, 4. Dezember 2008

Letzte Ruhe GmbH

"Letzte Ruhe GmbH" hat eine Marktlücke entdeckt, berichtet Swissinfo. In der Schweiz ist es nämlich erlaubt, die Asche eines Verstorbenen Wäldern, Seen oder Flüssen zu übergeben. In Deutschland ist das nicht möglich, die Friedhofsordnungen verbieten das weitgehend.

Der grösste Teil der Kundschaft soll allerdings aus dem Ausland kommen. "Bei "Letzte Ruhe GmbH" sind es 90 Prozent, alle aus Deutschland. Dort herrscht Friedhofszwang. Naturbestattungen sind nicht erlaubt. Ausserdem darf die Urne nach der Kremation nicht an Private abgegeben werden." schreibt Swissinfo.

Der Geschäftsführer Beat Rölli arbeitet mit einem Bestatter in Berlin zusammen. "Der sammelt die Leichen bundesweit ein und bringt sie ins Krematorium. Einmal im Monat kommt er mit Urnen für Naturbestattungen zu mir in die Schweiz."

Bei den Berliner Unternehmen soll es sich um Discount-Bestatter handeln.

Man darf wählen, wo die Asche in der Schweiz verstreut wird: Wälder in mehreren Schweizer Kantonen stehen zur Verfügung. Es wäre sogar möglich, seine Asche über dem Matterhon verstreuen zu lassen.