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Hollande TOTAL verölt mit dem Kopf im Ölsand

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Der französische Präsident Hollande befindet sich zur Zeit zu einem Staatsbesuch in Kanada. Mit im Schlepptau sind 40 Chefs von französischen Unternehmen. Hollande und den Wirtschaftsleuten liegen besonders die Ölsand-Vorkommen in der Provinz Alberta und deren Ausbeutung am Herzen . Die Ölsand -Ausbeutung wird als erhebliche ökologische Belastung gesehen. Die kanadische Umweltexpertin Jennifer Grant beschreibt die Schäden: "In dem Wald gibt es über sechshundert verschiedene Pflanzen- und dreihundert Tierarten. Fauna und Flora werden komplett zerstört, wenn der Abbau beginnt. Es fängt mit dem Kahlschlag der Wälder an, die Feuchtgebiete werden trocken gelegt und danach die oberste Erdschicht abgetragen." Macht nichts, sagt sich Präsident Hollande und seine Wirtschaftsleute und so stecken wieder einmal mehr die Verantwortlichen den Kopf in den Ölsand und denken nur an kurzfristige Vorteile, die spätere Generationen dann teuer bezahlen müssen. Hollande erklärt in Kanada: “ Ic...

Gängige Politik: Statt Dankbarkeit Verschärfung des Strafrechts

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Greenpeace will der französischen Regierung und den französischen Atomkraftwerksbetreibern die Verantwortungslosigkeit ihres Tuns vor Augen führen und stürmt den ältesten Atommeiler Europas in Fessenheim . Das geschieht relativ einfach und führt den Verantwortlichen die mangelhafte Sicherheit ihrer explosiven Technologie vor Augen. Die Greenpeace-Truppe beweist, dass Fessenheim mehr als ein Pulverfass ist und sofort abgeschaltet gehört. Die ehemalige Umweltministerin Frankreichs, Delphine Batho , soll kürzlich gesagt haben, dass EDF , der alles dominierende Betreiber französischer Atomkraftwerke, nicht nur das Geisterministerium für Energie, sondern auch das des Innern sei. Die französische Politik hat also zu tun, was EDF wünscht, dass getan werden muss. Und EDF wünscht natürlich keine weiteren Auflagen für die Erhöhung der Sicherheit seiner AKW, abgesehen von ein paar kosmetischen Maßnahmen. Schon gar nicht in Fessenheim, wo das AKW im Jahr 2016 stillgelegt werden soll. Diese Kuh...

Wenn Agrarbetriebe zu Lasten der Gesundheit wirtschaften

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Am 13. Juni hat der Europäische Gerichtshof festgestellt, dass Frankreich seit Jahren gegen die Gemeinschaftsregelungen bezüglich der Reinhaltung des Wassers verstößt. Die Europäische Kommission hatte Frankreich im Jahr 2012 deswegen verklagt. Die bisherige Taktiererei der französischen Regierung und der große Druck der Agrarlobby haben aber verhindert, dass eine gute Trinkwasserqualität Vorrang vor den Interessen der Agrarbetriebe hat. Das endgültige Urteil des Europäischen Gerichtshofs könnte für Frankreich teuer werden. Die europäische Richtlinie, die diese Materie regelt, stammt aus dem Jahre 1991. Mit ihr sollten vor allem die empfindlichen Zonen der Trinkwassereinzugsgebiete geschützt werden. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass sauberes Trinkwasser absoluter Vorrang hat. Aber auch hier sind Profitinteressen wichtiger wie die Gesundheit der Menschen. Der französische Staat war bisher nicht in der Lage den Schutz der Wassereinzugsgebiete, in denen die Nitratbelastung ...

Umweltministerin Batho’s Spagat zwischen Erneuerbaren und Atom oder wie sage ich es den Franzosen

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Delphine Batho, geboren 1973 in Paris, ist seit Juni 2012 die französische Ministerin für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Energie. Ihre Karriere begann in der Studentengewerkschaft Fidl und bei der Anti-Rasissmus-Organisation SOS Racisme. Danach trat sie in die sozialistische Partei (PS) ein und entwickelte sich zur Spezialistin für Sicherheit. Im Präsidentschaftswahlkampf war sie Sprecherin der Wahlkampagne von François Hollande. Batho hat der Zeitung “Libération” ein Interview gegeben, das den Titel trägt: “Deutschland ist kein Beispiel für mich”. Womit auch schon der Kernpunkt des Interviews erwähnt ist. Frau Batho verschweigt dabei, dass Deutschlands Energiepolitik durchaus in vielen Bereichen für Frankreichs Regierung beispielhaft ist. Denn die französische Regierung will jetzt alles, was auf der anderen Seite des Rheins schon seit Jahren gang und gäbe ist, auch in Frankreich umsetzen. Energetische Sanierung, Energieeffizienz und Förderung der Erneuerbaren Energien. Bis 20...