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Der spanische Staat verteidigt den Zentralismus mit Händen und Füßen

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"Barcelona en Comú" (spanisch: Barcelona en común) und für ganz Katalonien " Catalunya en Comú " ist eine Bürgerplattform, die in eine politische Partei umgewandelt wurde, um 2015 an den Kommunalwahlen in Barcelona teilnehmen zu können. Eine ihrer engagiertesten Aktivistinnen ist Ada Colau, frühere Sprecherin der Plattform für die Betroffenen von Hypotheken (Plataforma de Afectados por la Hipoteca (PAH)). Sie wurde zur Oberbürgermeisterin von Barcelona gewählt. "Barcelona en Comú" ist ein Parteienbündnis, dem die Parteien "Iniciativa per Catalunya Verds", "Esquerra Unida i Alternativa", "Equo", "Procés Constituent" und "Podemos" angehören. Es handelt sich um Parteien aus dem linken und grünen Spektrum. Im Unabhängigkeitskonflikt Kataloniens mit der Zentralregierung nimmt dieses Parteienbündnis eine gemässigte Position sein. Es tritt nicht für die Unabhängigkeit ein, aber sehr wohl für eine erweiterte Au...

Barcelona pfeift auf den Ex-König und will der Monarchie an den Kragen

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Am 25. Juli des vergangenen Jahres wurde im Stadtparlament von Barcelona die Büste des Ex-Königs Juan Carlos I entfernt. Die Entfernung wurde von der neu gewählten Oberbürgermeisterin Ada Colau veranlasst. Gleichzeitig veranlasste Ada Colau, dass die Teilnahme an der Messe zu Ehren der Stadtpatronin “Nuestra Señora de la Merced” (Mutter der göttlichen Gnade) nicht mehr zur offiziellen Pflichtübung des Stadtparlaments gehöre. Die neue OB und die sie unterstützenden Parteien haben also gleich angefangen aufzuräumen mit dem monarchistischen und frömmelnden Mummenschanz aus den Zeiten, in denen Spanien noch von Königen Hand in Hand mit der katholischen Kirche regiert wurde. Ein halbes Jahr später hat jetzt zum Jahresende das Stadtparlament mit großer Mehrheit eine neue Gemeindeverfassung beschlossen, in der auch die “institutionellen Symbole” neu geregelt werden. In dieser Gemeindeverfassung ist jetzt auch festgelegt, welche symbolischen und ins...

Der Diktator ist jetzt 40 Jahre tot und sein Gespenst geistert noch durch Spanien

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Diktator Francisco Franco ist am 20. November 1975 gestorben. Ein hörbares Aufatmen ging damals durch Spanien, aber leider war und blieb ein großer Teil seines Gefolges immer noch an der Macht und konnte den demokratischen Wandel, der danach einsetzte in ihrem Sinne mitgestalten. Franco war General und er machte nach einem blutigen Bürgerkrieg das Militär zur bestimmenden Macht im Lande. Die katholische spanische Kirche stand ihm dabei als Helfershelfer zur Seite.  Er selbst sah sich als Führer im Stile eines Hitler, auch wenn er dessen Skrupellosigkeit nicht ganz erreichte. Seinem Beispiel Hitler, mit dessen Hilfe er nicht zuletzt den Bürgerkrieg gewonnen hatte, folgend, hielt er das Volk bis zu seinem Tode mit einem gnadenlosen Terror im Innern im Zaune. Heute werden die Massengräber der Opfer der Franco-Zeit ausgegraben. Die Enkel der Opfer des Bürgerkriege wollen sich nicht mehr hinhalten lassen von den alten Mächten, die bis vor kurzem mit allen juristischen und machtpoli...

Flüchtling in Spanien bleiben oder doch lieber nach Deutschland weiterziehen?

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Während in der großen Politik sich vor kurzem Ministerpräsident Rajoy und Bundeskanzlerin Merkel trafen und Rajoy Deutschland Spaniens Erfahrung in der Verwaltung von Flüchtlingsströmen und die Kenntnisse in der Verhinderung der Einreise von Flüchtlingen durch gelungene Kooperation mit den Transitländern anbot, sitzt zum Beispiel in Madrid ein syrischer Flüchtling und schildert in der Zeitung El Pais seine Flucht und seine Pläne: Einer der Jugendlichen, die auf den Sofas einer Madrider Pension sitzt, ist Hakim, 24 Jahre alt. Er stand 2 Jahre vor dem Abschluss eines Zahnarzt-Studiums in Damaskus als er den Einberufungsbefehl erhielt. Da er nicht in die blutrünstige Armee des Diktators Asad eintreten wollte, desertierte er. Der nächste Schritt war seine Flucht. Alles Geld, das er hatte investierte er in eine Reise nach Marokko. Von Castillejos, einer marokkanischen Stadt in der Nähe von Tanger, schwamm er bis Ceuta . Seine Frau bezahlte 2.000 Euros, damit er versteckt in einem Auto ...