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Päderasten in Granada unter dem Schutz ihres aufklärungsunwilligen Erzbischofs

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Im vergangenen Jahr schrieb ein junger Lehrer, Anwärter für den Orden des Opus Dei , an Papst Franziskus einen Brief, in dem er ihm schilderte, dass er von seinem 13. bis 18. Lebensjahr von mehreren Priestern sexuell missbraucht wurde. Der Papst las seinen Brief und rief danach bei ihm an, um ihn um Verzeihung zu bitten. Gestärkt durch das Vertrauen des Vatikan fühlte sich der junge Mann ermutigt, den Fall beim andalusischen Oberstaatsanwalt anzuzeigen. 10 Priester und 2 weltliche Angestellte in Granada sollen in den Missbrauch von Jugendlichen verwickelt gewesen sein. Die Gruppe wird als “Clan de los Romanones” nach dem Anführer der Gruppe Pater Romá benannt. Die Justiz eröffnete dann ein nichtöffentliches Strafverfahren. Im Herbst eilte der verantwortliche Erzbischof von Granada, Francisco Javier Martinez , in den Vatikan, um dort Erklärungen zum Fall abzugeben, auch habe er privat mit dem Opfer des Missbrauchs gesprochen. Aber er d...

Das göttliche Bodenpersonal und seine Kapriolen

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Gott, das unbekannte Wesen, ist ein beliebtes Mittel, um seine Mitmenschen zu terrorisieren oder sie für bestimmte Interessen zu beeinflussen. Wehren kann er sich ja nicht, vermutlich weil er nicht existiert und nur eine menschengemachte Einbildung ist. Trotzdem ist manchmal erstaunlich, wie unverfroren einige seiner Diener unter Berufung auf IHN das Spiel ihrer Macht-Interessen treiben. Besonders gut meinte es ein evangelikaler Pastor in Honduras . In Honduras stehen Präsidentschaftswahlen an. Aus diesem Anlass erschien Pastor Roy Santos Gott, weil er besonders intensiv gebetet hatte. “Ich sah einen Weg, am Ende ein Rot mit einem dunklen Schwarz. Herr, was bedeutet das, fragte ich ihn und er antwortete mir: Der Weg ist die Gelegenheit des Farbwechsels. Man kann ihn gehen mit dem Einverständnis und der Maßgabe, dass man korrekte Entscheidungen trifft”. Pastor Santos erklärt uns, dass es um das politische Schicksal von Honduras geht, 24 Stunden vor der Wahl und dass er Gott über die...

Granada in vollen Zügen genießen kann gefährlich sein

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Andalusiens Sonne und das klare Licht entzückt viele Touristen. Andalusien hat aber auch seine weniger schönen Ecken und Gefahren. Unter anderem ist es die Luftqualität, die an manchen Orten der Region äußerst miserabel ist. Die schlimmsten Stellen waren bisher El campo de Gibraltar an der Bucht von Algeciras und Huelva , die Industriestadt unweit der Grenze zu Portugal. Wer die malerische Küste von Mazagón von Huelva kommend erreichen will, der nimmt über den Erdbeerfeldern des Condado einen extrem stechenden Geruch wahr. Verursacher ist die Erdölfraffinerie der Firma Cepsa , die am Mündungsgebiet der Flüsse Odiel und Rio Tinto liegt und mit ihrem Gestank die Gegend verpestet.  Ist es ein positives Zeichen, dass Huelva und Campo de Gibraltar nicht mehr zu den Orten mit der schlimmsten Luft Andalusiens gehören? Abgelöst wurden diese Orte jetzt von Orten, die für viele Menschen einen romantischen Klang haben: Sevilla und Granada . Dazu kommt noch die Kleinstadt Bailén im Herz...