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Posts mit dem Label "klimaerwärmung" werden angezeigt.

Können wir uns das leisten: Den Sommer zum Winter und den Winter zum Sommer machen?

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Ziemlich heiß dieser Sommer, auch in Deutschland. Gegen Hitze bringen Klimaanlagen Abkühlung, trotzdem hält man in Europa von einer Vollklimatisierung von Wohnungen nicht viel. Ganz anders in den USA, wo Klimaanlagen zur Grundausstattung von Wohn- und Büroräumen gehören. Der Journalist Rick Noack nimmt sich in “ The Washington Post ” unter dem Titel “Europa an Amerika: Eure Vorliebe für Klimatisierung ist dumm” des Themas an. Er schreibt: “Das Wetter in Washington und in Berlin war vor kurzem ziemlich ähnlich. Es gibt aber einen bedeutsamen Unterschied zwischen den beiden Hauptstädten, nämlich: “Während viele Amerikaner vermutlich nie in Betracht ziehen würden in Gebäuden ohne Klimaanlagen zu arbeiten, denken viele Deutsche, dass ein Leben ohne Klimatisierung viel besser sei. Die Trennung gibt es nicht nur zwischen Berlin und Washington. Nein, viele Europäer, die oft die USA besuchen, beklagen sich über die “Eiseskälte” in den Bussen und Hotels. Amerikanische Touristen auf der ande...

Fernando de Noronha soll CO2-freies Paradies werden

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Die kleine Atlantikinsel Fernando de Noronha , nordwestlich des brasilianischen Bundesstaates Pernambuco liegend, soll Anfang November im Rahmen einer Konferenz mit der Bezeichnung “Pernambuco im Klima” zur kohlenstofffreien (carbono zero), klimaneutralen Zone erklärt werden. Es wäre damit die erste Region in Brasilien, die diesen Titel tragen würde. Fernando de Noronha wird sich damit verpflichten weniger Treibhausgase zu emittieren oder die vorhandenen Treibhausgase durch Ausgleichsmaßnahmen direkt oder indirekt zu neutralisieren. Der Umweltminister von Pernambuco erklärt das wie folgt: “Dank seiner dünnen Besiedelung erlaubt uns Fernando de Noronha Erfahrungen mit der Nachhaltigkeit auf dem Gebiet der Müllsammlung, des Ausstoßes von Gasen, der Wasserbehandlung und der Energieversorgung der Insel zu machen. Erfahrungen die uns zukünftig auch auf dem Kontinent helfen können, Wege für ein nachhaltiges Wirtschaften zu finden.” Die Insel ist 17 qkm groß. Trotz der geringen Größe kä...

Unfallzahlen und Klimaschutz zählen nicht, mehr Tempo muss sein

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Spanien hat umfangreiche Finanzmittel nach dem EU-Beitritt zur Verbesserung seiner Verkehrsinfrastruktur erhalten. Damit sind sehr viele neue Straßen und Autobahnen entstanden. In den ersten Jahren derartig überhastet, dass die Verkehrssicherheit völlig nachrangig behandelt wurde und die Zahl der Unfalltoten steil nach oben stieg. Die Straßen mussten dann unter diesem Gesichtspunkt oft teuer nachgebessert werden. Schnell gebaute Straßen haben oft Qualitätsprobleme und diese zeichnen sich inzwischen auch für das hochverschuldete Spanien als echtes Problem ab. Für die Wartung vieler Straßen ist einfach kein Geld da, an einen Plan für die Finanzierung der Bauunterhaltung wurde nur rudimentär gedacht. Gemäß einem kürzlich erschienen Bericht der “Spanischen Gesellschaft für die Straße” (Asociación Española de la Carretera / AEC) ist die Hälfte aller Straßen schlecht beleuchtet und 300.000 Verkehrszeichen müssten dringend ersetzt werden. Die ACE beziffert die dringend erforderliche Inves...

Düstere Aussichten für Strandbewohner

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Die Universität São Paulo forscht über das Ansteigen des Meeresspiegels an der Küste des brasilianischen Bundesstaates São Paulo. Professor Paolo Alfredini hat jetzt erste Forschungsergebnisse vorgestellt, die auf erhobenen Daten von 1944 bis 2007 beruhen. Danach ist der Meeresspiegel in einem Jahrhundert um 74 cm gestiegen. Dabei wurde eine Beschleunigung in den letzten Jahrzehnten festgestellt, die Alfredini auf die Klimaerwärmung zurückführt. Wenn es so weitergehe, werde das Meer noch in diesem Jahrhundert um 1 Meter steigen. Mit verheerenden Folgen für die Küste von São Paulo. Ein Strandstreifen von etwa 100 m wird verschwinden. Das bedeutet, dass Bauwerke, die in der Nähe des Strandes gebaut wurden, in Gefahr geraten. “Die Brandung wird näher an die Strandstraßen heranrücken und städtische Siedlungen gefährden. Sie wird Befestigung schwächen und Mauern zerfallen lassen. Abwasserkanäle und –rohre in der Nähe des Strandes können abgedeckt werden oder brechen”, warnt Alfredini....