Sauberes Wasser für Rumänen in weiter Ferne

Der Leiter der rumänischen Wasserverwaltung ( Apele Române ) Teodor Lucian Constantinescu hat in einem Interview mit der Zeitung "Adevarul" ein tristes Bild der Wasserüberwachung und- aufbereitung in Rumänien gezeichnet. Nach seiner Ansicht erreichen 40% des rumänischen Trinkwassers nicht die von der EU geforderte Qualität. Kläranlagen gibt es so gut wie keine in Rumänien. Und was im Moment noch viel mehr fehlt, ist das Geld, um diesen Zustand zu beheben. "Alles, was in die Toilette geht, landet in Bukarest ungeklärt in der Dâmboviţa ", berichtet Constantinescu über die Abwasserbehandlung in der rumänischen Hauptstadt. Bukarest habe bis heute noch keine Kläranlage. Die Erste wird zur Zeit gebaut. Die Kosten sind immens. In der ersten Bauphase sind bereits 100 Millionen Euro verbaut worden, für die zweite Phase schätzt man die Kosten auf 400 Millionen Euro. 68% der Rumänen haben einen Wasseranschluss, aber nur 53% sind an die Kanalisation angeschlossen. W...