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Inkassobüro Merkel

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Der Blitzbesuch der Bundeskanzlerin in Rumänien hat eine rumänische Zeitung zu folgender Schlagzeile veranlasst: "Harte Botschaft von Angela Merkel: Die Kanzlerin wird laut, wenn sie Geld haben will". Den rumänischen Staatspräsidenten Traian Basescu und seinen Ministerpräsidenten Boc soll sie ohne große Rücksichtsnahme klar gemacht haben, dass Rumänien seine Schulden gegenüber deutschen Unternehmen zu zahlen habe und sich gegenüber der Abwicklung der Rückübereignungsansprüche der deutschen Minderheit beeilen solle. Unter anderem soll es um Schulden gegenüber der deutschen Firma Max Boegl gehen, die den Auftrag zum Bau des Autobahnteilstücks Medgidia - Konstanza erhalten hatte. Der ehemalige Transportminister hatte sich geweigert zu zahlen, wenn ausländische Firmen die Vertragsbedingungen nicht erfüllten oder schlechte Arbeit ablieferten. Ansonsten haben die Rumänen bange auf die Ansichten der Kanzlerin zu Rumäniens Schengenbeitritt gewartet. Merkel hatte sich dann auch be...

Rumänien ist pleite und wird Russen und Chinesen zum Frass vorgeworfen

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Dieser Meinung ist die Journalisten Sabina Fati von der Zeitung "Romania Libera". Ausgehend von der Aussage des Staatspräsidenten, dass Rumänien bankrott ist, macht sie sich Gedanken darüber, wer sich für ein bankrottes Rumänien noch interessiert. Sie ist der Ansicht, dass sich die Europäer dann lieber an Griechenland halten und Russen und Chinesen sich dann an Rumänien schadlos halten könnten. Sie wirft den Regierenden vor, seit Jahren nichts gegen die Verschuldung von Rumänien getan zu haben. Der Regierungskurs wäre eine Zick-Zack-Politik gewesen. Die derzeitige Regierung von Emil Boc hätte sich durch Untätigkeit ausgezeichnet. Rumänische Politiker seien Überlebenskünstler, die aber immer nur an die eigenen Interessen und nicht an die der Nation gedacht hätte. Das auch dann noch, als sie schon erkennen konnten, dass die Katastrophe vor der Tür steht. Jetzt rede der Staatspräsident Traian Basescu von der "Griechisierung" des Landes, während im vergan...

Johannis überglücklich nicht rumänischer Ministerpräsident geworden zu sein

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Der Bürgermeister von Hermannstadt / Sibiu , Klaus Johannis , hat sich in Rumänien wieder zu Wort gemeldet. Dem Fernsehsender Realitatea.TV erklärte er, dass er Gott danke, nicht an der Stelle des Ministerpräsidenten Boc zu sein.: "Ich kann gar nicht sagen wie dankbar ich bin .... oder wie dankbar, dass ich in Hermannstadt bin. Es hätte in dieser schwierigen Situation keinen grossen Spielraum bezüglich der Massnahmen gegeben". Er bezog sich damit natürlich auf die Wirtschaftskrise, die Rumänien besonders getroffen hat. Statt der jetzt vom rumänischen Kabinett beschlossenen Gehalts- und Rentenkürzungen hätte er es aber vorgezogen, die Zahl der Beamten zu vermindern, die Mehrwertsteuer und Einkommenssteuer zu erhöhen und die Mittel für den Autobahnbau zu kürzen. "Wenn man solche Massnahmen beschliesst, die vor allem die kleinen Einkommen wie die der Pensionäre und Staatsbediensteten treffen, dann ist es schwierig Vertrauen in die Massnahmen der Regierung zu ...

Der erste Mai, Protest statt Arbeit

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Madrid : Tausende Personen treffen sich zu einer Demonstration zum ersten Mai auf der "Plaza de Cibeles". Die Demonstration steht unter dem Zeichen des Protestes wegen der schlechten wirtschaftlichen Situation Spaniens. Organisiert wird sie von den Gewerkschaften CC.OO . und UGT. Es herrscht sonniges Wetter und eine festliche Stimmung. Man sieht Spruchbänder wie "Kampf der Jugendarbeitslosigkeit" oder "Hilfe für die Arbeitslosen und Armen, nicht für Bankiers und Pfarrer". Barcelona : Mehr als 10.000 Personen gehen auf die Strasse, um Beschäftigung und Sozialleistungen zu verteidigen. Die Demonstration wurde von Musik begleitet und lief angesichts drohenden Regens relativ schnell ab. Der Generalsekretär der UGT verlangte auch die Anerkennung Kataloniens als "Nation". Málaga : Arbeiter und Gewerkschafter trafen sich heute Morgen in Málaga angesichts einer historischen Arbeitslosenrate von 30% für die Provinz Málaga unter der Forderung...