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Aus der rumänischen Provinz: Polizei macht Jagd auf Fußgänger

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Aus dem rumänischen Kreis Brăila kam heute die Mitteilung, dass die Polizei 120 Strafen an Fußgänger verhängt hat, weil sie die Straße nicht korrekt überquert haben. Wer die rumänischen Straßenverhältnisse kennt, weiß, dass der Verkehr in Rumänien alles andere als fußgängerfreundlich gestaltet ist und das Hauptproblem bei den Fahrern des motorisierten Verkehrs liegt. Ein leichtes Stirnrunzeln über die Aktion der Polizei ist also angesagt. Bei der Nachforschung auf der Webseite "Obiectiv" (Die Stimme Brailas) stößt man auf folgende Schlagzeilen aus dem vergangenen Jahr: 10-jähriges Kind von Auto angefahren, weil das Kind die Straße nicht korrekt überquert hat. 80-jähriger Mann überquert die Straße nicht korrekt und wird von Auto erfasst. 10-jähriger Junge überquert nicht korrekt die Schulstraße und prallt auf Auto 8-jähriges Mädchen überquert nicht korrekt die Straße und wird von einem Auto erfasst. Im Jahr 2016 berichtete "Obiectiv": "Die Jagd...

Brasilien versetzt dem VW-Bus den Todesstoß

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Früher war der VW-Bus mal ein Kult-Fahrzeug, das Abenteuerlustige mit seiner robusten Konstitution Weltreisen erlaubte. In Deutschland wurde seine Produktion vor 30 Jahren eingestellt und vor 20 Jahren stellten auch die Volkswagenwerke in Mexiko die Produktion ein. Nicht so aber in Brasilien, wo er bis heute noch produziert wird. Der Nationale brasilianische Verkehrsrat “Contran” hat nun etwas dagegen, dass die Produktion ungestört weiter läuft. Er hat gestern das Gesuch von Volkswagen, den VW-Bus noch 2 Jahre weiter produzieren zu dürfen, abgelehnt. In Brasilien wird der VW-Bus alter Bauart “Kombi” genannt. Contran hat einen Weiterbau untersagt, weil das Fahrzeug seit langem nicht mehr den Erfordernissen der Verkehrssicherheit entspricht. So ist er weder mit Airbag noch mit ABS-Bremsen ausgestattet. Die Auflage zur besseren Sicherheitsausstattung haben nach Meinung der Behörden dem Unternehmen genug Zeit gelassen, um die Produktion auf den neuesten Sicherheitsstand zu bringen. VW...

Unfallzahlen und Klimaschutz zählen nicht, mehr Tempo muss sein

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Spanien hat umfangreiche Finanzmittel nach dem EU-Beitritt zur Verbesserung seiner Verkehrsinfrastruktur erhalten. Damit sind sehr viele neue Straßen und Autobahnen entstanden. In den ersten Jahren derartig überhastet, dass die Verkehrssicherheit völlig nachrangig behandelt wurde und die Zahl der Unfalltoten steil nach oben stieg. Die Straßen mussten dann unter diesem Gesichtspunkt oft teuer nachgebessert werden. Schnell gebaute Straßen haben oft Qualitätsprobleme und diese zeichnen sich inzwischen auch für das hochverschuldete Spanien als echtes Problem ab. Für die Wartung vieler Straßen ist einfach kein Geld da, an einen Plan für die Finanzierung der Bauunterhaltung wurde nur rudimentär gedacht. Gemäß einem kürzlich erschienen Bericht der “Spanischen Gesellschaft für die Straße” (Asociación Española de la Carretera / AEC) ist die Hälfte aller Straßen schlecht beleuchtet und 300.000 Verkehrszeichen müssten dringend ersetzt werden. Die ACE beziffert die dringend erforderliche Inves...

Aggressiv und voller Vorurteile: Der rumänische Autofahrer

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Rumänische Autofahrer, vor allem männlichen Geschlechts, sind aggressiv und es fehlt ihnen jedes Gefühl für ein rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr. Zudem ist er voller Vorurteile. So zum Beispiel halten die Bukarester Fahrer jedes Fahrzeug aus den umliegenden Landkreisen Ilfov oder Giurgiu für fahrende Zeitbomben. Ein Rumäne warnt bei einer Fahrt durch Deutschland seinen Mitfahrer vor deutschen Fahrern mit einem Kennzeichen, das aus 3 Buchstaben besteht. Die kämen alle vom Land und hätten keine Ahnung, wie man Auto fährt. Weiter geht es mit den Frauen, die in Rumänien nach der Meinung der Macho’s oft den Schminkspiegel mit dem Lenkrad verwechseln.  All diese Vorurteile sind ein guter Grund, um sich das Recht herauszunehmen, andere Fahrer zu belästigen und zu beschimpfen. Besonders unangenehm ist die Situation in Bukarest . Laut dem Präsidenten der Taxifahrer gibt es dort zwei Typen von Fahrern, die guterzogenen und die Rüpel. Die meisten Fahrer würden der zweiten Grup...

Rumänische Raser zivilisieren, aber wie?

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Nicht nur hierzulande scheint die Sommersonne den Fahrern auf motorisierten Fahrzeugen die Sinne zu vernebeln. Das Rasen ist zur Zeit besonders beliebt. Natürlich auch in Rumänien, wo Rücksichtslosigkeit und fehlendes Sicherheitsbewusstsein für monströse Unfälle sorgen. Hinzu kommt, dass die Rumänen inzwischen auch bestens motorisiert sind, nur dass die Verkehrserziehung mit der Motorisierung nicht Schritt gehalten hat. Am vergangen Samstag wurde einer dieser schrecklichen Verkehrsteilnehmer mit 248 km/h auf der Autobahn von Bukarest nach Konstanza erwischt. Das vergangene Wochenende war wieder einmal ein schwarzes Wochenende im rumänischen Verkehr. Ein Mann überschlug sich mit seinem Auto auf einer zentralen Strasse in Bukarest. Er war statt der erlaubten 50 Km/h mit 100 km/h unterwegs. In Westrumänien fuhr ein 23-jähriger auf eine Strasse, auf dem ein Motorradrennen stattfand. 4 Personen wurden verletzt, einer davon schwer. Der junge Mann, Sohn eines bekannten Provinz...

Die Todesstrasse von Szeged nach Temesvar

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Eine Autostrasse mit einer breiten "Blutspur", die E68, zieht sich von der südungarischen Stadt Szeged über den Grenzkontrollpunkt Nadlac nach Rumänien. Von dort führt die Strasse über Arad nach Timişoara (Temesvar). Es vergeht kaum ein Tag, an dem die rumänische Presse nicht von schlimmen Unfällen auf dieser Strecke berichtet. Die E68 ist auch die Strasse der rumänischen Gastarbeiter in den westeuropäischen Ländern, die es im Sommer sehr eilig haben, die Ferien zu Hause in Rumänien zu verbringen. Die Eile bezahlen sie oft mit dem Leben. Von Arad zweigt die Strasse Richtung der Hauptstadt des Banates, Timişoara (Temesvar), ab. Auch diese Verbindung hat den traurigen Ruf einer "Todesstrasse". Gerade heute morgen kam es wieder zu einem Unfall in der Nähe der Ortschaft Biled , der aber relativ glimpflich ausging. Ein Kleinbus mit Rumäninnen, die in Österreich als Altenpflegerinnen arbeiteten, kam in einer Kurve von der Strasse ab und überschlug sich meh...

Vater will Ausnahmeregelung für ungeratenen Sohn

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Ein junger Herr namens Honorius Prigoană erlaubte sich, auf der Nationalstrasse 1 in der Nähe von Bukarest anstatt der erlaubten 70 km/h mit 115 km/h zu fahren. Leider hatte die Polizei etwas dagegen. Er wurde angehalten und es wurde ihm der Führerscheinentzug angedroht. Honorius hat aber einen engagierten Vater, der sich tapfer vor seinen missratenen Sohn stellte und sofort den Sprecher der Polizei von Bukarest anrief und sich bitter über die Aktion der Polizei beklagte. Und dies tat er folgendermassen: "Das ist ein schlechtes Gesetz! Was soll ich über Honorius sagen ........ er hat die Fahrschule nicht rechzeitig gemacht, er ging unregelmässig hin oder hat sie aus der Ferne besucht. Er wusste nicht, dass die vorgeschriebene Geschwindigkeit auf dem Tacho überschritten war. In der Tat kennt er die Zahlen da nicht oder sieht sie nicht". Er fügte hinzu: "Die Bürger von heute sind nicht geschützt, die Gesetze respektieren die Bürger nicht. Das Verkehrszeichen ...

Das Blutbad von Scanteia oder wenn Bus-Taxis aufs Gas drücken

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Am 14. August rammte ein Zug auf einem ungesicherten Bahnübergang ein Bus-Taxi, in Rumänien auch Mikrobuz oder Maxi-Taxi genannt, das sich auf der Fahrt zwischen der Stadt Iaşi und dem Dorf Scânteia befand. 13 von den 16 Passagieren starben an diesem Freitag. Die 14. Person, der Fahrer, 26 Jahre alt, ist gestern, Montag, im Krankenhaus gestorben. Schuldig soll der inzwischen verstorbene Fahrer sein, gegen den ein Strafverfahren eröffnet wurde. Er soll alle Verkehrsregeln beim Überqueren des Bahnübergangs missachtet haben. Überlebende erzählen, dass er zu diesem Zeitpunkt das eingenommene Geld gezählt habe. Alle anderen, die auch eine Verantwortung in der Sache tragen, waschen ihre Hände in Unschuld. Aber dieser schwere Unfall rückt ein Gewerbe in Rumänien in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, das schon länger von den Kunden misstrauisch begleitet wird: Das öffentliche, vor allem private Transportwesen in Rumänen. Typisch war, dass der Unglücksfahrer für seinen Arbeitgeber " Val...