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Wenn die Angst vor den Fremden das europäische Gehirn vernebelt

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Der europäische Aufruhr um Flüchtlinge, die, sei es vor Gewalt und Krieg oder auch nur vor Wirtschaftselend in Richtung Europa fliehen, hat inzwischen panische Züge angenommen. Ein Flüchtlingsstrom wie er sich dank jahrelanger Untätigkeit der Regierungen inzwischen Richtung Europa in Bewegung gesetzt hat, ist sicher nicht nicht einfach in den Griff zu bekommen, aber mit einem positiven Ansatz durchaus zu beherrschen. Worum es geht, hat der Journalist Wolfgang J. Koschnick auf der Webseite Telepolis sehr anschaulich dargestellt. Er schreibt: In der gesamten Europäischen Union (EU) leben rund 500 Millionen Menschen, in ganz Europa sogar 800 Millionen. Und dieser vergleichsweise auch noch ziemlich reiche Kontinent soll schier zerplatzen, wenn eine oder gar zwei Millionen Flüchtlinge hinzukommen? Meint das jemand ernst? Es kommt hinzu: Europas Bevölkerung schrumpft seit Jahrzehnten und wird das weiter tun. Der demografische Wandel ist unaufhaltsam. Euro...

Cameron und die Notbremse

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Die britische Tory -Regierung unter ihrem Premierminister David Cameron erpresst schon seit längerem die Europäische Union unter dem Schlagwort “Renovation der Union im britischen Sinne oder Austritt aus der Europäischen Union”. Die Argumente, die in Großbritannien über dieses Thema ausgetauscht werden sind deprimierend und können eigentlich nur chauvinistische Krämerseelen erfreuen. Fast alle Argumente, sowohl der Befürworter des Austritts (Brexit) als auch der Gegner, drehen sich nur um die Frage, ob und welche wirtschaftlichen Vorteile für Großbritannien daran hängen. Bei den Befürwortern des Austritts ist es natürlich auch das Argument des Rückgewinns nationaler Souveränität, was aber natürlich nach deren Meinung Britannien zu neuen wirtschaftlichen Erfolgen führen werde. Kein Wort davon, dass man eigentlich die wirklichen Probleme dieser Welt zumindest aus europäischer Sicht nur gemeinsam wird lösen können. Der Eindruck bleibt, dass Eur...

So schlimm steht es um die Schweiz

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Die Sozialausgaben explodieren, der Verkehr kollabiert, die Schweiz wird zubetoniert. Spätestens in 20 Jahren, wenn alles verbaut ist, wird die Schweiz dann auf den Standard von Rumänien oder Bulgarien zurückversetzt. Für die Alten hat man weder Zeit noch Geld, der Mittelstand verschwindet und die Reichen ziehen weg. Seit die Schweiz die Personenfreizügigkeit hat, ist das BIP pro Kopf in dieser Zeit kaum gewachsen, die Leute haben immer weniger Geld im Portemonnaie. Dafür mehr Lohndumping, Schwarzarbeit, Kriminalität, überteuerte Miet- und Bodenpreise, Wohnungsnot,  Dichtestress, Einwanderung in den Sozialstaat, höhere Staatsquote, Verkehrschaos, Umweltprobleme und Betonlandschaften. Die Direkte Demokratie zählt immer weniger in der Schweiz. Die Classe Politique stellt sich über den Souverän. Es ist die traurige und bittere Realität, dass in der Schweiz Antidemokraten antidemokratisch Demokraten unterjochen, während Demokraten demokratisch Antidemokraten bekämpfen. Die unkontro...

An der Festung Europa zerschellen die Leben der Habenichtse

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Während man in Europa mit Befremden das Schweizer Votum zur Zuwanderungsbegrenzung zur Kenntnis nimmt und manche schadenfroh auf einen Schub für rechtspopulistische Parteien in Europa hoffen, geht der Sturm der Habenichtse und hungernden Afrikaner auf die Festung Europa weiter. Im spanischen Vorposten Ceuta , auf afrikanischem Boden, wurden Flüchtlinge, die schwimmend das Paradies erreichen wollten, mit Gewalt von ihrem Vorhaben abgehalten. Eine Gewalt, die 15 von ihnen das Leben kostete. Die spanische Guardia Civil war bei der Bekämpfung der unbewaffneten Afrikaner nicht zimperlich. Wie sich jetzt nach einigem Leugnen der spanischen Regierung herausstellt wurde auf die Schwimmenden vom Land und vom Wasser aus mit Gummikugeln geschossen. Noch immer hält man daran fest, dass die tatsächliche Ursache für ihren Tot eine Flutwelle war. Eine lächerliche Ausrede, denn wenn auf bewegtem Meer auf Schwimmende geschossen wird, kann man sich ausrechnen, was passiert. Ceuta und Melilla , die b...

Wahnsinn: Die Schweiz wird masseneingewandert!

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Kampf gegen den europäischen Wirtschaftsraum! Kampf gegen das Schengen-Abkommen! Kampf gegen Minarette! Kampf gegen kriminelle Ausländer! Die SVP Schweiz, nach eigenem Dafürhalten die stärkste politische Kraft der Schweiz, treibt immer wieder dieselbe Sau durchs Dorf. Jetzt soll Anfang Februar gegen die “Masseneinwanderung” von Ausländern , gemeint sind auch und vor allem EU-Ausländer, per Volksabstimmung verhindert werden. Wie macht man nun den Schweizern ausreichend Angst, damit sie auch für die Volksinitiative der Festungsschweizer stimmen? Übertreibung und Diffamierung, das funktioniert doch am besten und dann das alte Prinzip der Reaktionäre: Einen Sündenbock suchen, der sich nicht wehren kann. Also düstere Stimmung in der Schweiz: “Die Einwanderungszahlen “explodieren”. Wer zu später Stunde an einem städtischen Bahnhof ankommt, fragt sich ab und zu, ob er sich noch in der Schweiz befindet. Auch fühlen sich immer mehr Menschen nicht mehr sicher im Land. Zunehmende Arbeitslo...

Für ein besseres Leben verbluten, für den Wohlstand töten

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“Wir haben es satt, Menschen beim Versuch nationales Territorium zu betreten verblutend sterben zu sehen”. Das sagt niemand anderes als die Vereinigte Gewerkschaft der spanischen Guardia Civil. Grund dafür ist, dass in den spanischen Exklaven von Ceuta und Melilla sogenannter Natodraht mit rasiermesserscharfen Klingen installiert wird, um die verzweifelten Flüchtlinge afrikanischer Länder von Marokko aus von einem Sturm auf spanisches Hoheitsgebiet und damit die Europäische Union abzuhalten. Rund um den Monte Gurugú vor den Toren Melillas sollen sich derzeit ca. 2.000 Afrikaner aufhalten, die bereits angekündigt haben, den Zaun, der Melilla gegen die illegalen Einwanderer schützen soll, zu stürmen. Die spanische Regierung rüstet deswegen seit einigen Wochen auf, ungeachtet der Proteste, die gegen den Rasierklingen-Zaun erhoben wird. Zuerst wurde abgewiegelt und behauptet, dass der Zaun nur zu geringfügigen Verletzungen führen. Inzwischen gibt es aber Gutachten, die das Gegentei...

Innenminister Friedrich drängt Rumänen mit Hintergedanken zum Geldausgeben

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Spiegel-Online berichtete gestern: “ Friedrich verlangte, die EU-Partner Rumänien und Bulgarien müssten zur Kasse gebeten werden, um die Lebensbedingungen der in den Ländern lebenden Sinti und Roma zu verbessern. Die EU-Kommission müsse "dafür sorgen, dass die in den verschiedenen europäischen Fonds zur Verfügung stehenden Mittel von Bulgarien und Rumänien auch abgerufen werden". Das sei auch auf der Ratssitzung der EU-Innenminister am vergangenen Dienstag diskutiert worden.” Rumänien zeigt sich überrascht über das Drängeln von Herrn Friedrich. Das Außenministerium erklärt in einer Pressemitteilung : “Im Rahmen des EU-Treffens vom 7. bis 8. Oktober 2013 in Luxemburg stand das Thema der Roma nicht auf der Tagesordnung. Während der Gespräche gab es keinerlei kritische Einschätzung an die Adresse Rumäniens bezüglich unserer Staatsangehörigen mit Roma-Angehörigkeit….. Im Umfeld des EU-Treffens vom 7. bis 8. März 2013 hat bereits Minister Radu Stroe seinem deutschen Minister...

Wachsende Verzweiflung am Gurugú führte zum Sturm auf Melilla

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Samstag um 21 Uhr versuchten sie ihr Glück. Ihr, das sind Afrikaner in der Regel vom Afrika südlich der Sahara stammend, die ihrer Misere entfliehen und in das Paradies der europäischen Länder wollen. 300 von ihnen stürmten die spanische Exklave Melilla in Marokko. Mit Leitern versuchten sie die 6 Meter hohen Zäune, die mit elektrischem Strom gesichert waren, zu überwinden. 60 von ihnen schafften es in die Stadt zu kommen. Am Montag um 5 Uhr in der Frühe versuchte erneut eine Gruppe von 150 illegalen Einwanderern den Zaun zu stürmen. Diesmal waren die spanische und marokkanische Polizei besser vorbereitet. Der Sturm wurde abgewehrt und viele der Illegalen in die Provinzhauptstadt Nador in Marokko abtransportiert. Viele derjenigen, die bei dem Versuch mitmachten, wurden nach Berichten von Anwohnern verletzt. Die Illegalen sammeln und halten sich in der Region um den Berg Gurugú auf. Die Zeitung “El Pais” schreibt, dass vom Gurugú aus gesehen, die Arbeit der marokkanischen Polizei ...

Spanien hat 47,1 Millionen Einwohner und vergreist

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Laut einer Studie der Europäischen Kommission hat Spanien beste Chancen bis 2050 das Land in Europa zu sein, dessen Bewohner den höchsten Altersdurchschnitt haben. 2050 werden auf 10 Berufstätige 6 Rentner kommen. Die Abhängigkeitsrate wird von heute 24,3% auf dann 58,7% steigen. Das würde bedeuten, dass die spanische Abhängigkeitsrate 20% über dem EU-Durchschnitt liegen würde. Die Studie zeigt auf, dass die Wirtschaftskrise in Spanien dazu geführt hat, dass die Einwanderung, die 2008 und 2009 noch sehr hoch war, eingebrochen ist. Stattdessen wandern jetzt viele Ausländer wieder aus Spanien aus. Es handelt sich insbesondere um Rumänen, Marokkaner und Lateinamerikaner, die Spanien verlassen. Die Europäische Kommission geht zwar davon aus, dass Spanien die Wirtschaftskrise wieder überwinden wird, dass es aber nicht mehr zu den Zuwachsraten vergangener Jahre kommen wird. Die derzeitige Geburtenrate in Spanien liegt bei 1,4 Kind pro Frau und liegt damit unterhalb des europäischen Durch...

Navarra ist für Multikulti

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Navarra ist eine spanische autonome Region. Die Hauptstadt ist Pamplona , vor allem bekannt wegen des Festes "San Fermin", an dem die Stiere zum Gaudi vom Halbstarken durch die Straßen getrieben werden. Navarra hat sich  Gedanken über die auf seinem Gebiet lebenden Ausländer gemacht. In Navarra lebten zum Stichtag 1. Januar 2010 70.931 Ausländer, die ca. 11% der Bevölkerung ausmachen. 66% davon kommen aus nicht-spanischsprachigen Ländern. In Erkenntnis der Tatsache, dass die Kommunikation mit Ausländern, deren Sprache man nicht versteht, sehr schwierig ist, wurde ein Dienst zur sprachlichen und interkulturellen Vermittlung geschaffen. Zuständig waren das Büro zur "Betreuung der Einwanderung" (Oficina de Atención a la Inmigración) der Regierung von Navarra. Über Navarra verteilt wurden 18 Kontaktstellen für Ausländer geschaffen. Das Programm erstreckte auf sprachliche und landsmannschaftliche Vermittliung für Lateinamerikaner, Magrebiner ( vor allem Marrokko), Af...

Warum verliess Mamadou den Senegal?

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Die Gefangenen des Gefängnisses Albalote in der spanischen Provinz Granada haben ein Fenster zur Aussenwelt. Es ist dies ein Blog mit dem Namen "La voz del mako" . Der Blog wird mit Beiträgen der Gefangenen geführt und ist Resultat einer Journalismus-Arbeitsgemeinschaft, die vom Sozialamt der Provinz Granada gefördert wird. Natürlich ist das Ganze nicht frei von Kontrolle: Die Beiträge werden unter der Leitung von verschiedenen Monitoren in den Blog eingestellt. Aber der Blog gibt den Gefangenen die Möglichkeit, ihre Gedanken, Ideen und Sorgen auch einem weiteren Kreis bekannt zu machen. Unter anderem berichtet auch Mamadou, eine Senegalese , der illegal nach Spanien gekommen ist, über sein Schicksal. Sein Bericht gibt dem afrikanischen Einwanderer, von denen wir zumeist nur in betrüblichen Schlagzeilen hören, ein Gesicht. Deshalb habe ich seinen Beitrag übersetzt und gebe ihn nachstehend wieder: "Ich heisse Mamadou. Ich stamme aus dem Senegal und bin 27 ...

Liberté, Egalité, Fraternité: Franzosen suchen ihre Identität

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Frankreich steht zur Zeit im Banne der eigenen Identitätsfindung. Angestossen vom Minister Eric Besson werden auf der Internet-Seite " Grande débat sur l'identité nationale (Grosse Debatte über die nationale Identität)" die Aussagen der Franzosen zu diesem Thema notiert. Eric Besson , der Minister für Einwanderung, Integration, der nationalen Identität und solidarischen Entwicklung in der französischen Regierung, hat die Diskussion wohl angestossen, damit er endlich weiss, für was er eigentlich zuständig ist. Ziel der Debatte, schreibt er, ist, die Diskussion über die nationale Identität anzustossen und zu konkreten Vorschlägen zu kommen, die es erlauben den nationalen Zusammenhalt zu stärken und wieder zum Stolz zu stehen, Franzose zu sein. Viele Stellungnahmen sind auf der Webseite bereits verzeichnet. Für Alain Bentolila, ein Linguistik-Professor ist es wichtig, wachsam gegenüber der perversen Benutzung der Sprache zu sein und bereit zu sein, seine eigenen Reden und T...

Die Strasse gehört uns

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Lateinamerikanische Jugendbanden kämpfen um die Macht in spanischen Städten wie Madrid , Barcelona und Valencia . Der Zeitung "El Pais" haben einige Bandenmitglieder von ihrem Leben erzählt. Einer von ihnen ist Pablo, auch King Kong genannt. Er ist 18 Jahre alt und gehörte zur Bande "Los Trinitarios". Eine der Banden, die heute die Strassen der grossen spansichen Städte beherrschen. Seit Pablo die Bande verliess, lebt er seit mehr als einem Jahr in Todesgefahr. Er lebt eingeschlossen im Haus seiner Grosseltern in einem Viertel von Madrid, wo viele den Kopf senken, wenn eine Polizeipatrouille passiert. Pablo hat schon bald in der Schule gelernt, dass er Schutz brauchte, um sicher zu sein. Häufig wurde er von seinen Mitschülern ausgelacht. Er kennt seinen Vater nicht, das Leben war nicht gerade nett zu ihm. Er war ängstlich und in den Diskotheken zu tanzen fiel ihm schwer. Nach und nach kam er in die Bande der "Los Trinitarios" hinein. Er musste ein Probe a...

Barcelona's Altstadt, wo die Prostitution sich nicht versteckt

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Rund um die Flaniermeile „ Rambla “ und den populären Markt „ La Boqueria “ entwickelt sich Barcelona zurück, zum öffentlichen Bordell. Die Prostitution rund um diesen malerischen und von vielen Touristen besuchten Markt hat Ausmasse angenommen, die sie zu einem öffentlichen Ärgernis werden lassen. Die Zeitung „El Pais“ hat vor kurzem einen Bericht mit Fotos veröffentlicht, der zeigt wie ungeniert inzwischen das Sex-Geschäft rund um die Boqueria betrieben wird. Sex in aller Öffentlichkeit und das auch noch fotografiert, das schockierte doch sehr. Das Sex-Geschäft in Barcelona ist in den Händen einer Zuhälter-Mafia, die die Prostituierten nach dem Motto grösstmöglicher Gewinn mit möglichst wenig Unkosten ausbeutet. Diese werden ohne Gesundheitsvorsorge und Schutz vor Ansteckungen rund um die Uhr zu ihren Dienstleistungen gezwungen. 20 Euro verlangen sie für ihre Dienste, die dann sofort auf der Strasse zwischen den Säulen der Boqueria abgewickelt werden. In der Regel sind es Ausländeri...

Der tägliche Wahnsinn in Melilla

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Melilla , die zu Spanien gehörende Stadt an der marokkanischen Mittelmeerküste, ist als vorgeschobener Posten Europas ein Brennpunkt der illegalen Einwanderer aus Afrika. Im Juni 2008 spitzte sich die Situation gefährlich zu, als Dutzende afrikanischer Flüchtlinge die Grenzanlagen überwinden wollten. Es gibt aber auch den täglichen Wahnsinn in einer Stadt, wo der Wohlstand Europas auf die Armut Afrikas stösst. Täglich versuchen Marokkaner nach Melilla zu kommen, um sich mit Waren einzudecken, die sie zu Hause verkaufen können. Davon bestreiten viele ihren Lebensunterhalt. So auch Safia Azizi, 41 Jahre alt, Hochschulabsolventin für arabische Literatur. Sie gehörte zu den sogenannten "porteadoras" (Trägerinnen), die am morgen früh an der streng bewachten Grenze von Melilla stehen, um bei Öffnung der Grenzstelle am "Barrio Chino" (Chinesenviertel) als Erste nach Melilla hereinzukommen. Schwer beladen kehren die Trägerinnen am Abend nach Marokko zurück, um dort ihre War...

Helden aus Elfenbein - Héroes de ébano

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Es ist an der Zeit den Blog mit dem Titel "Héroes de ébano" von Juan Manuel Pardellas vorzustellen. Den Blog habe ich vor einiger Zeit in die Blog-Liste der linken Spalte aufgenommen. Juan Manuel Pardellas ist Chef der Nachrichtensendung der Radiostation " Cadena SER " von Teneriffa und Korrespondent für die Zeitung "El Pais" sowie "Associated Press" für die kanarischen Inseln. Sein Schwerpunkt sind die vielen Migranten aus Afrika, die in immer neuen Wellen das europäische Paradies und hier ihr Vorposten, die kanarischen Inseln, erreichen wollen. Der Blog soll eine Chronik dieser Einwanderungsbewegung sein. Er wurde bereits mit dem Preis "Periodismuo Ernesto Salcedo" ausgezeichnet und wird inzwischen auch in die Französische Sprache und in Wolof übersetzt (Titel: Héros d’Afrique/ Jàmbaar yu Ñuul yi). Juan Pardellas hat sich in mehreren Menschenrechtsforen engagiert. Nachstehend ein kleiner Bericht von Juan Pardellas vom 11. November, de...