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Dacia Renault verschnupft über rumänische Autobahnpläne

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Die rumänische Regierung hat vor kurzem ihre Planung zum Ausbau des rumänischen Autobahnnetzes vorgelegt. Danach sollen bis zum Jahr 2020 über 1.200 Autobahnkilometer neu gebaut werden. Die Zeitung “Romania Libera” schreibt dazu, dass es in Rumänien seit der Revolution 5 bis 10 solcher Ausbaupläne gab, aber kein einziger Plan erfüllt worden sei. Trotzdem wächst das rumänische Autobahnnetz, wenn auch sehr langsam. Zur Zeit stehen aus dem EU-Kohäsionsfonds dafür 3 Milliarden Euro zur Verfügung. Ministerpräsident Ponta will mit diesem Geld erst einmal die Autobahn Bacău-Roman mit Abzweigungen nach Iaşi und Târgu Neamţ erstellen lassen. Wo das liegt? Östlich des Karpatenbogens, in der rumänischen Moldau-Region Richtung Grenze Moldawien. Als nächstes soll die Strecke Piteşti - Râmnicu Vâlcea ausgebaut werden. Von Piteşti bis Bukarest gibt es dann das lange Zeit einzig existierende Autobahnteilstück nach Bukarest. Weitere Ausbaupläne beziehen sich auf Craiova – Calafat an der rumäni...

Klaus Johannis, zukünftiger Präsident Rumäniens?

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Klaus Johannis , der Bürgermeister der von den Siebenbürger Sachsen gegründeten Stadt Hermannstadt , rumänisch Sibiu, kehrt wieder in das Scheinwerferlicht der rumänischen Aufmerksamkeit zurück. Nachdem er bereits früher mehrfach auch als Ministerpräsident zur Diskussion stand, hat jetzt ein neuer Schachzug der Regierungspartei PNL (Nationalliberale Partei) Johannis mit einem Paukenschlag wieder in den Mittelpunkt des Geschehens gebracht. Parteiführer Crin Antonescu hat für den kommenden Parteitag der PNL vorgeschlagen, Johannis als Mitglied der Partei zu kooptieren und ihm das Amt eines stellvertretenden Parteivorsitzenden anzubieten. Laut der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien (ADZ) hat Johannis bestätigt, dass Parteichef Crin Antonescu ihm angeboten habe, ihn am PNL-Kongress am Wochenende für ein Amt in der Parteileitung zur Wahl zu stellen. Des weiteren habe Antonescu auf einer am Mittwochnachmittag abgehaltenen Pressekonferenz, seine uneingeschränkte Unterstützung fü...

Rumänien ab März 2011 Schengenland?

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Die Rumänen sind es leid, an ihren Grenzen Schlange zu stehen und penibelst kontrolliert zu werden. Deswegen würden sie lieber heute wie morgen dem "Reich der Reisefreiheit", genannt " Schengenland ", angehören. Die EU ist auch nicht abgeneigt, diesen Wünschen zu entsprechen. Aber noch ist viel zu tun. Vorrang hat die Anpassung an das IT-System SIS , das bisher erst zu 65% in Rumänien implementiert ist. Ende Oktober soll die Anbindung stehen und im November und Dezember 2010 die ersten Probeläufe gemacht werden. Desgleichen müssen die notwendigen Infrastrukturmassnahmen für die Einrichtung des SIRENE -Büros rechtzeitig abgeschlossen werden. SIRENE bedeutet "Supplementary Information Request at the National Entry". Die Hauptaufgabe der in allen Schengen-Mitgliedstaaten eingerichteten "SIRENE-Büros" besteht im zwischenstaatlichen Austausch zusätzlicher oder ergänzender Informationen über Ausschreibungen. Es geht also um Koordinierung d...

El Dorado in den Karpaten

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Milliardäre sind sie, aber nicht in Euro oder Dollar, aber immerhin in rumänischen Lei, die Hirten von Poiana Sibiului . Reich geworden sind sie durch ihre Schafe und die Tatsache, dass der Diktator Nicolae Ceausescu vergessen hat oder es ihm nicht gelungen ist, das Hirtengeschäft und die Schafzucht in den Karpaten in LPG's zu zwingen. Die Hirten konnten weiter privat ihre Geschäfte betreiben. Die Ernährungskrise der 1980er Jahre in Rumänien hat die Taschen der Schafhirten gefüllt. Die Wolle der Schafe konnte zusätzlich unter der Hand für teures Geld verkauft werden. 1990: Rumänien kurz nach der Revolution. Überall sieht man nur ein heruntergekommenes und verwahrlostes Rumänien. Hermannstadt / Sibiu leidet ebenfalls unter dem Zerfall. Die Dorfsystematisierung hat Dörfer zerstört und die Bewohner in hässliche und halbfertige Wohnblocks gezwungen. Insofern kann man die Überraschung verstehen, wenn man auf Schotterstrassen im südlichen Siebenbürgen von Hermannstadt aus in ...

Johannis überglücklich nicht rumänischer Ministerpräsident geworden zu sein

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Der Bürgermeister von Hermannstadt / Sibiu , Klaus Johannis , hat sich in Rumänien wieder zu Wort gemeldet. Dem Fernsehsender Realitatea.TV erklärte er, dass er Gott danke, nicht an der Stelle des Ministerpräsidenten Boc zu sein.: "Ich kann gar nicht sagen wie dankbar ich bin .... oder wie dankbar, dass ich in Hermannstadt bin. Es hätte in dieser schwierigen Situation keinen grossen Spielraum bezüglich der Massnahmen gegeben". Er bezog sich damit natürlich auf die Wirtschaftskrise, die Rumänien besonders getroffen hat. Statt der jetzt vom rumänischen Kabinett beschlossenen Gehalts- und Rentenkürzungen hätte er es aber vorgezogen, die Zahl der Beamten zu vermindern, die Mehrwertsteuer und Einkommenssteuer zu erhöhen und die Mittel für den Autobahnbau zu kürzen. "Wenn man solche Massnahmen beschliesst, die vor allem die kleinen Einkommen wie die der Pensionäre und Staatsbediensteten treffen, dann ist es schwierig Vertrauen in die Massnahmen der Regierung zu ...

Der tägliche Unfall - weltweit -

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Donnerstag, 19. November 2009: Kurz nach Mitternacht rammt der Sänger Adjar de Albuquerque Ângelo, 42 Jahre, nördlich von Recife / Pernambuco bei Paulista ein Pferd auf der BR 101 und verstirbt an den Unfallfolgen. Das Pferd starb ebenfalls. Ein paar Stunden später kollidiert im Complexo de Salgadinho ein Omnibus des Unternehmens Rodotur mit dem Moped des Geschäftsmannes Evaldo Pereira Vasconcelos, 39 Jahre. Auf dem Rücksitz des Mopeds sass seine Ehefrau, die noch am Unfallort verstarb. Evaldo überlebte den Unfall. In Rumänien, in Hermannstadt / Sibiu, ereignet sich eine Explosion in einem Wohnblock. Es wird angenommen, dass es sich um eine Gasexplosion handelt. "In die Notfallstation des Krankenhauses wurden die Opfer, eine Ehepaar, eingeliefert. Die Frau erlitt Brandverbrennungen 1. und 2. Grades, der Mann erlitt einen Bruch der linken Kniescheibe und muss chirgurgisch behandelt werden". In Tubarão , im Süden des brasilianischen Bundesstaates Santa Catarina , wurde gegen...

Klaus Johannis zum Zustand der rumänischen Politik

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Johannis hat der Zeitung "Evenimentul Zilei" (EVZ) in Hermannstadt / Sibiu ein Interview zu dem derzeitigen Stand der rumänischen Politik gegeben. Während der neue zukünftige Ministerpräsident Lucian Croitoru mühsam versucht, die Anerkennung des Parlaments für seine neue Regierung zu finden, erklärte sein Gegenpart und Kandidat für den Ministerpräsidentenposten, Johannis, dass er die Entwicklung in Bukarest nicht mit guten Augen sehe. Alles, was da laufe, diene nicht dazu die Wirtschaftskrise zu bekämpfen. Die Frage, ob er sich im gegenwärtigen Stellungsspiel der Präsidentschaftskandidaten ausgenutzt sieht, verneinte er. Die Parteien PNL, PSD, UDMR und die Gruppierungen der nationalen Minderheiten hätten mehrfach erklärt, dass sie seine Kandidatur für den Ministerpräsidentenposten unterstützten. Folgende Frage der Zeitung möchte ich wörtlich wiedergeben: EVZ: "Die Zustimmung zu ihrer Person ist in dauerndem Wachsen. Glauben sie, dass das ihrem Image als "Macher...

Hermannstadt: Kaufen bis zum Umfallen

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Die "Hermannstädter Zeitung" berichtet unter dem oben angeführten Titel über die im November neu eröffnete " Shopping City Sibiu " (Sibiu ist der rumänische Name für Hermannstadt). Nun bleibt also auch den Hermannstädtern nichts anderes übrig als zu kaufen, kaufen, kaufen. Ich zitiere die Shopping-Daten: "Die Shopping City Sibiu ist mit ihren 187.027 Quadratmeter, davon gebaute Fläche 85.000 Quadratmeter der größte Retail-Park in Siebenbürgen. Die Gesamtinvestion seit 2006 bis jetzt beträgt 110 Millionen Euro. Carrefour, Flanco, Mobexpert und Proges sind die vier großen Firmen, die zwischen Hermannstadt und Schellenberg (auf Schellenberger Hattert) neue Läden eröffnet haben, weitere 30 kleine Läden haben in dem erweiterten Gewerbegebiet - der bis jetzt European Retail Park Sibiu hieß - ihren Platz gefunden." Die Kauflust scheint in Hermannstadt ungebrochen trotz der Finanzkrise, die auch Rumänien erfasst hat: "Über die Eröffnung der neuen Shopping Cit...

Deutschrumänisches Biotop Hermannstadt

Die "Allgemeine Deutsche Zeitung" berichtet, dass die erneute Wiederwahl von Klaus Johannis zum Bürgermeister von Hermannstadt/Sibiu und das Erzielen der Mehrheit im Stadtrat durch das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien ( DFDR ) – es hat bekanntlich 14 der 23 Sitze – ein deutliches Signal dafür waren , dass die Bürger der Stadt ihr Vertrauen dem Deutschen Forum schenken. Das DFDR wurde nach dem Sturz Ceausescus von den Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben 1990 gegründet und kaum einer gab diesem Forum eine langfristige Überlebenschance. Von den ca noch 400.000 in Rumänien lebenden Sachsen und Schwaben verließen die Meisten hals über kopf Rumänien, weil sie an eine demokratische Entwicklung nicht glaubten. Jetzt leben noch, wenn man optimistisch zählt, etwa 80.000 Angehörige der deutschen Volksgruppen in Rumänien. Man kann fast sagen, dass es sich hier um eine verschwindende Minderheit handelt. Ihre Bedeutung in Politik und Kultur Rumäniens ist jedoch um ein vi...

BMW next tours in Hermannstadt

"Im Rahmen der „BMW What´s Next“-Tour fand unlängst in Hermannstadt/Sibiu eine Präsentation im Autohaus „Bavaria Cars“ an der Soseaua Alba Iulia statt. Ausgestellt waren verschiedene neue Modelle des deutschen Automobilherstellers und deren neue Technologien. Die ausgestellten Modelle gehörten zu den Serien 1, 3 und 5. Besonderen Wert legte Michael Schmidt, Generaldirektor der Bavaria Group, bei seiner Vorstellung auf die gesteigerte Leistung der Motoren und den gleichzeitig gesunkenen Verbrauch von Treibstoff und CO2-Ausstoß, der durch die neuen Technologien BMW Efficient Dynamics und Variable Twin Turbo erzielt worden ist." Soweit wörtlich die ADZ. Hermannstadt / Sibiu ist inzwischen auch eine rumänische Stadt, in der deutsche Luxuslimousinen gekauft werden. Vor 18 Jahre gab es in den wenigen sogenannten Supermärkten nur stinkende Konserven zu kaufen. Vor 10 Jahren war die Situation zwar etwas besser, aber der Geldinhaber fuhr doch lieber 100 km nach Brasov / Kronstadt oder...