Palomares – Stellvertretend für nukleare Verantwortungslosigkeit
Am 17 Januar vor 49 Jahren kollidierte ein Tankflugzeug mit einem Superbomber B52 der US-Streitkräfte über der Region Palomares in der spanischen Provinz Almeria. 11 Besatzungsmitglieder starben und es gingen 4 Atombomben verloren. Zwei davon gerieten nach dem Aufschlag auf dem Boden in Brand und verteilten das in ihnen enthaltene Plutonium im Umfeld. Eine Bombe ging verloren und wurde erst viel später gefunden. Die durch den Unfall entstandene atomare Verseuchung hält bis heute an. Nach dem Unfall wurde alles versucht, um die Tatsachen zu verschleiern. Diktator Franco erließ entsprechende Sprachregelungen und verbot jeden Bezug auf die Bestückung der Flugzeuge mit atomaren Waffen. Dieses Totschweigen funktionierte bis zum 19. Februar, danach hörten ein spanischer und britischer Journalist wie Dorfbewohner aufgefordert wurden sich unter dem Hinweis auf radioaktive Strahlung vom Gebiet des Absturzes fernzuhalten. Ein von den Journalisten befragter US-Militär gab dann unumwunden zu,...