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3 Jahre Dürre, Spanien entwickelt sich immer mehr zur Wüste

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Der staatliche spanische Wetterdienst (AEMET) hat dieser Tage Bilder veröffentlicht, die den Stand der Niederschläge vor 3 Jahren mit denen von heute vergleicht. Es ergibt sich ein klares Bild: Spanien geht immer mehr das Wasser aus. Gab es vor 3 Jahren noch blaue Flecken mit regenreichen Gebieten im Nordwesten, so sind diese inzwischen vollständig verschwunden. Im restlichen Land nimmt die braune Fläche gravierend zu. Ein Zeichen, dass vielen spanischen Regionen das Wasser ausgeht. Die Zeitung "La Vanguardia" zitiert den Wetterdienst wie folgt: Technisch gesprochen zeigt das Bild die photosynthetische Aktivität. Es ist nicht so, dass dort wo es 2014 noch Bäume gab, dass es diese nicht mehr gibt, sondern dass es keine grüne Vegetration mehr existiert, weil es nicht mehr regnet. Wir sagen, dass es eine andere Form ist, um die Dürre zu erkennen. "La Vanguardia" berichtet weiter: Es ist sicher, dass sich die Dürre immer mehr verschärft. Seit 2015 sind die Quell...

Das Donaudelta trocknet aus

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“Das Biosphärenreservat Donaudelta befindet sich im Mündungsgebiet der Donau in das Schwarze Meer . Das Donaudelta stellt nach dem Wolgadelta das zweitgrößte Delta Europas dar und umfasst ein Gebiet von 5800 km², wovon 72 Prozent mit einer Fläche von 4178 km² unter Naturschutz stehen” ist in Wikipedia zu lesen. Der Zustand des Donaudeltas gibt zu Sorgen Anlass. Die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien (ADZ) schreibt dazu: “In nur 40 Jahren Kommunismus ist es gelungen, das biologische Gleichgewicht nachhaltig aus dem Gleis zu werfen, berichtet der bekannte Umweltrebell Naturschützer Liviu Mihaiu: durch Konservenfabriken, Quarzsandabbau, Dämme und Trockenlegungen für die Ausdehnung der Landwirtschaft um jeden Preis. Selbst den Braunen Sichler (Ţigănuş), eine im Delta häufige Ibisart, wollte Ceauşescu eindosen und ans Volk verfüttern lassen – ein Experiment, das gottlob misslang. Doch wer meint, dies alles sei längst graue Geschichte, irrt gewaltig.” Jede klimatische Änderu...

São Paulo rätselt immer noch, ob das Wasser rationiert wird oder nicht

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Seit dem vergangenen Jahr hat die brasilianische Metropole São Paulo Wasserprobleme. Obwohl es zu Beginn des Jahres geregnet hat, sind die São Paulo versorgenden Talsperren des Cantareira-Systems weiterhin leer. Nur das sogenannte “tote Volumen” steht weiterhin zur Verfügung. Klar, dass die Nerven der Bevölkerung angespannt sind und die Protestaktionen sich häufen. Vor allem das Verhalten der verantwortlichen Politiker und hier insbesondere des Gouverneurs des Bundesstaates , Geraldo Alckmin , wird von vielen Paulistanos als ein Dummverkaufen der Bevölkerung aufgefasst. Gouverneur Alckmin und seine Regierung behaupten nämlich steif und fest, dass es in São Paulo keine Rationierung und auch keine Verminderung der Qualität des Wassers gebe. Ganz im Gegensatz dazu die Erfahrung vieler Bürgerinnen und Bürger, bei denen zeitweise kein Tropfen Wasser aus dem Wasserhahn kommt. Selbstverständlich kommt das eher in den weniger begüterten Stadtteilen vor. Die Anzahl der Durchfallerkrankunge...

Wasserrationierung ist ein zu unschönes Wort

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São Paulo’s Wasserversorgung sieht weiterhin düster aus. Erstmals hat der Gouverneur Geraldo Alckmin zugegeben, dass es in einigen Stadtteilen bereits eine Wasserrationierung gibt. Er versucht es aber mit beschönigenden Worten zu erklären: “Die Rationierung existiert schon. Es gibt aber keine Rationierung in dem Sinn “das System schließen und morgen wieder öffnen. Das gibt’s nicht und das darf es auch nicht geben. Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir “Restriktionen bei der Wasserversorgung”. Ja, Restriktionen hört sich nicht so einschneidend an und vielleicht kann man das Volk so noch hinhalten bis der Allmächtige die gewünschte Menge Regen schickt. Denn der eigentlich notwendige Regen bleibt weiterhin aus. Das Talsperrensystem Cantareira, der Hauptversorger der Millionenmetropole São Paulo, liegt weiterhin an seine Minimum mit einem Restvolumen von 5,6%. Es hat zwar geregnet, aber weit unter den erwarteten Mengen. Laut Angaben von Experten betrugen die Niederschläge nur 22,5% der fü...

Wenn Wasser zum kostbaren Gut wird

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Die Stadt Itu liegt im Innern des brasilianischen Bundesstaates Sao Paulo. Die Stadt hat 155.000 Einwohner. Ihre größte Bedeutung hatte Sie im vergangenen Jahrhundert als Zentrum der Kaffee- und Zuckerrohrindustrie. Inzwischen gibt die Keramikindustrie den Ton an. Wegen der riesigen Souvenirs, die man dort kaufen kann, wird Itu auch Stadt der Übertreibung genannt.   Itu hat zur Zeit ein riesiges Problem: Der Stadt geht das Wasser aus. Die in der Region São Paulo herrschende Trockenheit hat die Stadt voll getroffen. Hinzu kommt, dass die Wasserversorgungsgesellschaft der Stadt sich Investitionen in die Wasserversorgung gespart hat. Deswegen wurde sie auch mit hohen Strafen belegt. Die Stadtverwaltung verfügte im September letzten Jahres eine Wasserrationierung und erlaubte das Bohren von Brunnen. Trotzdem blieben seither viele Wasserhähne trocken. Die Bewohner verschwenden viel Geld auf der Suche nach Wasser. Die Preise für Wasser sind erheblich gestiegen. Da aus den Wasserleit...

Eine kleine Stadt im brasilianischen Hinterland und die Probleme der Umweltzerstörung

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Triunfo ist eine kleine Stadt im brasilianischen Bundesstaat Pernambuco , etwa 400 km westlich von der Hauptstadt Recife gelegen. Der Ort liegt auf 1.000 m Höhe und ist beliebt bei den Küstenbewohnern als Sommerfrische. Die Region gehört zur Halbwüste der Sertão und bildet darin eine grüne Insel. Die Einwohner Triunfos nennen ihr Städtchen auch “grüne Oase der Sertão ”. Fast zu idyllisch und trotzdem hat auch dieses kleinen Paradies seine menschengemachten Probleme. Ein Blogger aus Triunfo beschreibt die Situation nachstehend so: Wenn einige Landsleute aus Triunfo zusammensitzen und die lokalen Probleme besprechen, die dringend gelöst werden müssten, dann geht es zumeist um den Schutz der Umwelt, eine Sache, die jetzt sehr in Mode gekommen ist. Dabei gelangen sie zumeist zur Ansicht, dass es im Gegensatz zu einigen scheinrepräsentativen Aktionen zum Erhalt der Grünflächen, dringend erforderlich wäre, der Verwüstung, die durch die neu angebauten Kaffee- und Zuckerrohrplantagen ve...

Die Wasser-Zocker von São Paulo

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Es wird spannend in der Mega-Stadt São Paulo . Gemäß den den Daten des Institutes für Astronomie und Geophysik der Universität São Paulo (IAG-USP) erlebt die Stadt eine Periode mit den geringsten Niederschlägen seit 1969 und die schlechteste seit es das Talsperren-System von Cantareira gibt. Der Wasserversorger von São Paulo, die Sabesp, hatte bereits seit Mai 2013 Daten über die ausfallenden Niederschläge, aber gehandelt wurde nicht. In seltener Hartnäckigkeit leugnen die politischen Verantwortlichen im Bundesstaat und in der Stadt, dass es einen Wassernotstand gibt. Sie sahen bisher keinen Anlass für Wasserrationierung. Zumindest behaupten sie, dass die Wasserversorgung weiterhin regulär erfolgt. Die Realität sieht wohl anders aus. Die Webseite “BrasilAtual” schreibt: “Zwei kürzliche Forschungsarbeiten weisen daraufhin, dass die Bevölkerung eine nicht angekündigte Wasserrationierung erlebt. Das Institut Datafolha stellte im August fest, das bei 46% der Paulistanos eine Unterbre...