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Brasilien auf der Suche nach einem Diktator

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Brasilien ist auf dem Weg nicht nur in das wirtschaftliche,  sondern auch das gesellschaftliche Desaster. Nach dem Parlamentsputsch gegen die gewählte Präsidentin Dilma Rousseff wurde der Sumpf einer inkompetenten und korrupten Politikerclique offenkundig. Statt aber nun wirklich vom Grund auf dieses Staatswesen zu renovieren, sucht inzwischen ein großer Teil der Brasilianer sein Heil in autoritären Sprücheklopfern. Jair Messias Bolsonaro ist ein Militär der Reserve und Politiker. Er scheint für viele Brasilianer mit seinen chauvinistischen Sprüchen der Heilsbringer im Trumpschen Stil zu sein. Dabei ist er ein typischer Vertreter der unverschämten brasilianischen Abzockerkaste. In seiner politischen Laufbahn gehörte er 9 verschiedenen Parteien an. Zur Zeit gehört er einer Partei an, die sich "Sozialchristlichen Partei" nennt, mit der er zur Zeit aber über Kreuz liegt und weswegen er jetzt zur "Partei der Nationalen Ökologie" (Partido Ecológico Nacional) wechs...

Frankreich und das Massaker

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Und wieder einmal haben in Frankreich die Exterminatoren, die sich erdreisten zu behaupten, den (einen Gott) auf ihrer Seite zu haben, unschuldige und unbewaffnete Menschen massakriert. Und man fragt sich, ob Frankreich das verdient hat. Frankreich hat es vermutlich in den Augen solcher Fanatiker verdient, weil es gerade ein liberaler und weltanschaulich neutraler Staat ist. Einer, der zeigt, dass viele Menschen unterschiedlicher Weltanschauung zusammenleben können, wenn einer den anderen respektiert. Die Extremisten und Fanatiker haben all ihren Hass darauf konzentriert zu zeigen, dass das französische Modell der “Brüderlichkeit, Einigkeit und Freiheit” nicht funktioniert. Handlanger auf der anderen Seite wie der französische “Front National” gibt es. Mit dem Attentat werden diese weiter Oberwasser gewinnen, um irgendwann einmal ihr Projekt der Diktatur gegen missliebige Minderheiten umsetzen zu können. Frankreich ist aber auch eine Weltmacht. Eine, die sich einmischt und dies mei...

London zeigt mit was sich die Menschheit so quälen und umbringen kann

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In London findet zur Zeit die Weltweit größte Waffen- und Kriegsgeräte Messe statt. Die DSEI (Defence and Security Equipment International) zeigt alles, was wir zu unserer Verteidigung brauchen. Angeblich. Besonders beliebt ist die Messe auch bei Diktatoren z.B. aus Usbekistan und Turkmenistan. Die DSEI hat auch sogenannte “Compliance”-Regeln für die Teilnehmer. Die bestimmen, was man so ausstellen darf. Z.B. keine Folterinstrumente. So genau nahm man aber von Veranstalter-Seite aus die Regeln nicht. Erst Menschenrechtsaktivisten entdeckten, dass z.B. Fußfesseln und Elektroschock-Stäbe angeboten wurden. Die sind nach den “Compliance”-Regeln ausdrücklich verboten. Erst nachdem britische Grünen-Abgeordnete Caroline Lucas die Sache im Parlament zur Sprache brachte, wurden die ausrichtenden Firmen MagForce International (Frankreich) und die Gesellschaft Tian Jin MyWay aus China gezwungen ihren Stand zu schließen. Mitteilung von DSEI: “Wir bestätigen, dass Tianjin Myway International T...

Brasilien rüstet ab und die Waffenindustrie verdient daran

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Der Amoklauf in einer Schule in Rio de Janeiro vor ein paar Tagen, der 12 Kindern das Leben kostete, hat in dem so gewalterprobten Brasilien einen Schock verursacht. Seither wird wieder über einen Abbau des Waffenarsenals im Land geredet. Der Justizminister José Eduardo Cardozo hat jetzt angekündigt, dass eine bereits geplante Kampagne zur Entwaffnung vorgezogen wird. Sie soll am 5. Mai beginnen, ist allerdings nicht die erste ihrer Art. Bereits im Jahr 2009 wurde eine solche Kampagne durchgeführt und dabei wurden 40.000 Waffen eingesammelt. Der Minister ist hoffnungsfroh: "Ich bin überzeugt, dass wir bei Durchführung dieser Kampagne eine hochgradige Reduzierung der Todesrate haben werden. Sie wird sich in Brasilien um mehr als 50% reduzieren. Eigentlich hatten wir vorgesehen, mit der Kampagne erst im Juni zu beginnen, aber auf Grund der Tragödie in Rio haben wir uns entschlossen, diese vorzuziehen. Wir werden diese Kampagne zusammen mit der Zivilgesellschaft durchführen....

Milliarden fürs Töten

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Brasilien wird in Kürze mit Frankreich das grösste Waffengeschäft seiner neueren Geschichte abschliessen. Morgen wird das entsprechende Abkommen unterschrieben, mit dem 8,5, Milliarden Euros in Unterseeboote versenkt und mit Hubschraubern verwirbelt werden. Dann winkt aber auch noch in Kürze eine Beschaffungsaktion für neue Jagdflugzeuge, wo der französische " Rafale " ebenfalls ein heisser Favorit ist. Staatspräsident Sarkozy wird morgen als Ehrengast zu den Feierlichkeiten des Unabhängigkeitstages nach Brasilien kommen und zusammen mit dem brasilianischen Staatspräsidenten Lula den Handel als Teil einer strategischen Partnerschaft feiern. Laut Lula ist Frankreich das "flexibelste" Land soweit es um Weitergabe von neuen Technologien geht. Vielleicht wird Sarkozy auch noch ein bisschen Überzeugungsarbeit bezüglich des Jägers "Rafale" leisten. Brasilien bekommt für die Beschaffung einen Kredit, den es in 20 Jahren abstottern darf. Warum braucht Brasilien...