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Paris will Elsass, Lothringen und Champagne in ein Boot zwingen und wie soll das Ding dann heißen?

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Frankreich will starke Regionen und hält sich mit mickrigen historischen Regionen nicht auf. So wurde nun das Elsass trotz heftiger Proteste zusammen mit Lothringen und der Champagne zu einer in der Augen der Pariser Bürokratie nur so überlebensfähigen Großregion zusammengefasst. Es gibt noch Widersprüche zwischen dem, was das Abgeordnetenhaus und dem, was der Senat beschlossen hat, aber als Zückerchen hat man den Elsässern in Aussicht gestellt, dass Straßburg Hauptstadt der neuen Region wird. Ganz darauf verlassen kann man sich darauf eigentlich nicht, denn die Bürgermeister von Nancy und Metz haben auf jeden Fall bereits ihren Protest eingelegt, dass das kleine Elsass hier den Vorrang bekommen solle. Alsace-Lorraine-Champagne-Ardenne heißt nun die neue Region, aber dieser lange Name ist nun doch etwas zu umständlich und lässt keine Heimatgefühle aufkommen. Die Zeitung “L’Alsace” hat deshalb seine Leser aufgerufen, Namensvorschläge zu machen, warnt aber davor den Begriff “ACHL...

Zoff zwischen Lothringer und Elsässer wegen Nikolaus

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Die Badische Zeitung berichtete im Oktober: "Zwischen dem Elsass und Lothringen bahnt sich ein Rechtsstreit um den heiligen Nikolaus an. Bereits 2009 haben sich die lothringische Regionalhauptstadt Nancy und die Gemeinde Saint-Nicolas-de-Port die Bezeichnung „Saint Nicolas“ und drei weitere Begriffskombinationen, die den heiligen Nikolaus enthalten, als Marke schützen lassen. Eric Straumann, Abgeordneter aus Colmar und Präsident des Tourismusverbandes Haut-Rhin (Südelsass), hat nun rechtliche Schritte gegen den Vorgang angekündigt." In lothringischen Kreisen hat dieser Schritt der Elsässer für erhebliche Verärgerung gesorgt. Sie empfanden das als eine Kriegserklärung. Stellvertrend für den Unwillen der Lothringer steht die Meinung der engagierten Blogger aus Lothringen (Bloggers Lorrains Engagés; BLE), die ich hiermit wiedergeben möchte: "Aber Achtung, die Elsässer haben gewarnt: Wenn die Lothringer nicht den Antrag auf Markenschutz zurückziehen, werden sie vor die ...

30. Mai: Der französische Steuerzahler gerät in Panik

Comme chaque année à pareil époque....... (wie jedes Jahr zur selben Zeit...) so beginnt in Straßburg eine Hauswurfsendung der Generaldirektion für Steuern. Was passiert jedes Jahr zur selben Zeit? Es ist die "campagne" der Steuererklärungen, die heute zu Ende geht und den letzten Termin für den säumigen Bürger bedeutet. Da scheinbar viele bis zum letzten Tag warten, wird an diesem Tag vor dem städtischen Finanzamt eine Urne auf dem "Trottoir" aufgestellt, in die man seine Steuerklärung noch fristgerecht einwerfen kann. Da aber dafür natürlich alle mit dem Auto kommen, wird eine Strasse zur Einbahnstrasse erklärt und Parkverbot per "arrêté municipal" (Gemeindeerlass) verfügt. Die Autos dürfen nur kurz zum Einwerfen der Erklärung vorfahren und müssen sich sofort wieder weg bewegen. Der Directeur des Services Fiscaux, Serge Kurt, bedankt sich bei den Anliegern mit dem schönen und umständlichen französischen Satz: Aussi, je tiens à vous remercier par avance...