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Neue Chancen für Rumäniens Waisenkinder

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In der nachkommunistischen Zeit hat der Ruf Rumäniens auch wegen vieler verwahrloster und ihrem Schicksal überlassener Waisenkinder sehr gelitten. Der Diktator Ceausescu hatte jede Geburtenkontrolle verboten und mit dieser Politik das Desaster der ungewünschten Kinder provoziert. Das Nach-Ceausescu-Rumänien hatte alle anderen Prioritäten nur nicht das der Waisenkinder. Erst unter internationalem Druck hatte man sich diesem Problem zugewandt. Eine der Bedingungen für den EU-Beitritt war eine menschenwürdige Behandlung der Waisenkinder. Es hat sich manches gebessert, aber ab März soll die Situation noch besser werden. Dann soll es ein neues Adoptionsgesetz geben, das die Adoptionen erleichtern soll. Seltsamerweise stehen bisher vielen Waisenkindern auch viele rumänische Interessenten für Adoptionen zur Verfügung. Das Verfahren für eine Adoption ist aber derart bürokratisch, dass es nur zu wenigen "offiziellen" Adoptionen kommt. Das rumänische Amt für Adoptionen (ORA) schätzt,...

Der "Mietbauch" als neue Einkommensquelle

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Der Drang nach einem Adoptivkind ist ungebrochen. In Brasilien gibt es einen illegalen Markt für Adoptionen , auf dem Interessierte die Adoption inklusive  Rechtsanwaltsunterstützung "im Paket" kaufen können. Man muss nur bereit sein, zwischen 60.000 und 70.000 Euro dafür zu bezahlen. Angeboten werden solche Adoptionen in der Regel über das Internet. Das Geschäft läuft folgendermassen ab: Man muss einen Vertrag abschliessen, in welchem sich eine schwangere Frau verpflichtet, dem Geldgeber das Kind zu übergeben und zu erklären, dass das Kind von ihm ist. Der Geldgeber muss sich verpflichten, das Geld zu bezahlen. Jeder bekommt eine Ausfertigung des Vertrages, der von einem Rechtsanwalt erstellt wird. Nach Zeichnung des Vertrages kann man von diesem nicht mehr zurücktreten. Wenn das Kind geboren wird, bekommt das Kind eine Geburtsurkunde, in der es als leibliches Kind des Geldgebers erscheint. Diese Version stammt von einer Frau, die bereits mehrfach bezahlte Sch...

Die Hautfarbe entscheidet über ein Kinderschicksal

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Das brasilianische nationale Adoptionsregister , das erst seit 2008 existiert, hat die Wünsche der Brasilianer bezüglich eines zu adoptierenden Kindes transparent gemacht. Zugleich erstellt es auch eine Statistik über die Anzahl der Adoptionswünsche und der adoptionsfähigen Kinder. Im März wurden Zahlen veröffentlicht, nach denen knapp 38% der brasilianischen Adoptionswilligen sich ein Kind weisser Hautfarbe im Alter bis zu 3 Jahren für die Adoption wünschten. Zu diesem Zeitpunkt gab es 26.735 Adoptionswünsche und nur 4.578 Kinder und Jugendliche, die für eine Adoption zur Verfügung standen. Von diesen waren 35% weisser Hautfarbe, 45% waren Mischlinge, 17% schwarzer Hautfarbe und knapp 1% Indigene. Somit waren 65% der zur Adoption zur Verfügung stehenden Kinder nicht weisser Hautfarbe. Es klingt etwas befremdlich, Statistiken von Adoptionskindern nach Hautfarbe zu führen. In Brasilien stösst man sich nicht daran, ein gutes Indiz für den alltäglichen Rassismus im Lande, ...

Neues Adoptionsgesetz in Brasilien

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Das brasilianische Abgeordnetenhaus wird in Kürze ein neues Adoptionsgesetz erlassen. Die Unterbringung der Kinder in Adoptionsfamilien wird damit Vorrang vor einer Unterbringung in Heimen erhalten. Die Adoptionsverfahren sollen wesentlich schneller wie bisher durchgeführt werden können. Die Adoption von Kindern durch brasilianische Staatsangehörige haben Vorrang, danach kommen im Ausland lebende Brasilianer zum Zuge und erst dann ist eine internationale Adoption durch fremde Staatsangehörige möglich. Die zukünftigen Eltern müssen sich im nationalen Adoptionskataster (Cadastro Nacional de Adoção) eintragen lassen. Vor der Eintragung wird überprüft, ob die Antragsteller auch als Adoptionseltern geeignet sind. Die wichtigsten Änderungen im neuen Adoptionsgesetz im Überblick: Geschwister können in der Regel nur zusammen adoptiert werden, es sei denn es gibt besondere Gründe, die dagegen sprechen. Die Möglichkeiten einer nationalen Adoption müssen erst erschöpft werden, bevor eine internat...

Jugendschutz in Spanien gibt zu denken

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Der Jugendschutz in Spanien ist in Diskussion. Es gibt wenige nationale Adoptionen - nur etwa 900 im Jahr. Das Verfahren der Adoption ist sehr langsam und es gibt nicht ein ausreichendes Angebot an Pflegefamilien. So leben 14.000 verlassene und in der Vormundschaft des Staates stehende Jugendliche in staatlichen Zentren. Und das in der Regel bis zur Volljährigkeit. Das spanische Gesetz zum Schutz der Minderjährigen (Ley de Protección del Menor) sieht aber vor, dass die Regelunterbringung in einer Familie zu erfolgen hat und nur wenn dies nicht möglich ist, sollte der Jugendliche in einem staatlichen Heim untergebracht werden. Zu den geringen Zahlen der Adoptionen im Lande kontrastieren die internationalen Adoptionen durch Spanier. In den Jahren von 2003 bis 2007 sollen dies 23.000 Fälle gewesen sein. Das hat die Behörden jetzt aufgeweckt, der spanische Senat hat eine Kommission mit der Analyse der Situation und Erstellung von Verbesserungsvorschlägen beauftragt. "Das Schlimme ist,...