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Klimawandel, dringender Aufruf zum Tätigwerden an der Küste von São Paulo

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Dieser Tage haben die Verantwortlichen für den Umweltschutz im brasilianischen Bundesstaat São Paulo in einem Aufruf auf den dringenden Handlungsbedarf im Hinblick auf den Klimawandel hingewiesen. So wie bei uns wird auch in Brasilien der Klimawandel als eine Art Hobby von spezialisierten Wissenschaftlern betrachtet, die Politik verschließt weitgehend ihre Augen. Die Zeitung Folha de São Paulo berichtet über den Aufruf der paulistaner Umweltschützer: In einem Aufruf, der von Verantwortlichen für die Umwelt an der Küste von São Paulo unterzeichnet wurde, verlangen diese sofortiges Handeln zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Städte an der Küste. Sie malen ein "dunkles Szenario" über das Ansteigen des Meeresspiegels, der Tendenz zu einer starken Brandung und gravierender Erosion der Küstengebiete. In dem Aufruf wird auch die Schaffung eines permanenten Forums verlangt, auf dem die Städte das Thema diskutieren und die Arbeit der noch schwach entwickelten Umwel...

Blau leuchtet das Mittelmeer, aber …….

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Die andalusische Mittelmeerküste und die atlantische Küste der Meerenge von Gibraltar sowohl auf der marokkanischen wie auch auf der spanischen Seite bieten prächtige Ausblicke auf das blau schimmernde Meer. Das Blau suggeriert eine saubere Meereswelt, die es leider nicht gibt. Diese Region ist ein Hotspot der Umweltverschmutzung. Das Meer ist voll von Plastik und Müll. Jede Stunde gehen dort nach einem Bericht der spanischen Umweltschutzorganisation “Ecologistas en acción” (EA) 675.000 Tonnen Müll in die Gewässer. 60% bis 70% davon sind Plastikmüll , ein Stoff, der der Region Jahrhunderte erhalten bleibt. Zum Kampf gegen den Plastikmüll gehört auch, dass die Menschen aufgeklärt werden. Dass sie sich bewusst werden, wie nachhaltig sie damit ihre Lebensgrundlagen zerstören. Dieser Aufgabe hat “Ecologistas en acción” zum Start der spanischen Sommerferien auf sich genommen. Diese Woche startete das Segelschiff “Diosa Maat” mit der Kampagne “Dunkles Blau, fast aus...

Gilt auch für Klimawandel-Leugner: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

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Großbritannien wird seit Ende vergangenen Jahres von einem Sturm nach dem andern heimgesucht. In Somerset , im südwestlichen England, stehen seit Wochen große Flächen unter Wasser. Das Krisenmanagement der Regierung ist dem nicht mehr gewachsen. Die Bevölkerung in den betroffenen Regionen platzt der Kragen. Inzwischen werden Hilfskräfte des Umweltamtes angegriffen, obwohl die ja eigentlich zur Hilfe gekommen waren. Simon Wren Lewis, Professor für Volkswirtschaft in Oxford, schreibt dazu im “Social Europe Journal” unter dem Titel “Sind die Überschwemmungen David Cameron’s   Katrina ?” über drei Gründe für das Desaster: 1. Als sie (die Konservativen) an die Macht kamen, haben sie  die Mittel für den Schutz gegen Überschwemmungen zurückgefahren, obwohl es einen klaren Bedarf für eine Ausgabenerhöhung gab. Der Guardian berichtete im Juni 2012, dass 300 Flutsicherungssysteme quer durch England nicht gebaut wurden, weil die Haushaltsmittel gekürzt wurden. 2. Der Grund warum e...

An Spaniens Küste gibt es keine Angst vor dem Klimawandel

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Gestern hat das spanische Abgeordnetenhaus mit der Mehrheit der Regierungspartei und gegen den geschlossenen Widerstand der Opposition und der Umweltbewegungen das neue Gesetz der Küsten (Ley de Costas) beschlossen. Es zeichnet sich dadurch aus, dass der bisherige Küstenschutz aufgeweicht wird. Der nicht bebaubare Küstenstreifen soll von 200 auf 100 Meter vermindert werden. Gleichzeitig sollen die Bausünden der Vergangenheit legalisiert und etwa 150.000 illegale Bauten nachträglich legalisiert werden. Neubauten dürfen damit noch ein wenig mehr an den Strand heranrücken. Die Begründung der Regierung: Das schafft Arbeitsplätze. Das sehen die spanischen Umweltschutzorganisationen überhaupt nicht so. In ihren Augen eröffnet das einen Privatisierungsprozess und stellt die ganzen Justizverfahren zur Regelung der Bebauungszonen in Höhe von 180 Millionen Euro als Verschwendung dar. Bei dem Gesetz wurden nach ihrer Ansicht weder die Fachdienste beteiligt noch die Auswirkungen des Klimawandels...