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3 Jahre Dürre, Spanien entwickelt sich immer mehr zur Wüste

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Der staatliche spanische Wetterdienst (AEMET) hat dieser Tage Bilder veröffentlicht, die den Stand der Niederschläge vor 3 Jahren mit denen von heute vergleicht. Es ergibt sich ein klares Bild: Spanien geht immer mehr das Wasser aus. Gab es vor 3 Jahren noch blaue Flecken mit regenreichen Gebieten im Nordwesten, so sind diese inzwischen vollständig verschwunden. Im restlichen Land nimmt die braune Fläche gravierend zu. Ein Zeichen, dass vielen spanischen Regionen das Wasser ausgeht. Die Zeitung "La Vanguardia" zitiert den Wetterdienst wie folgt: Technisch gesprochen zeigt das Bild die photosynthetische Aktivität. Es ist nicht so, dass dort wo es 2014 noch Bäume gab, dass es diese nicht mehr gibt, sondern dass es keine grüne Vegetration mehr existiert, weil es nicht mehr regnet. Wir sagen, dass es eine andere Form ist, um die Dürre zu erkennen. "La Vanguardia" berichtet weiter: Es ist sicher, dass sich die Dürre immer mehr verschärft. Seit 2015 sind die Quell...

Dunkle Wolken über Recife

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Die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien nähert sich dem Ende der Vorrunde. Deutschland wird morgen in Recife gegen die USA antreten. Der Wetterbericht für Recife für heute und morgen sieht allerdings nicht so gut aus. Apac , der pernambucanische Wetterdienst, gibt eine Warnung heraus. Für heute und morgen werden Regenfälle mit einem akkumulierten Niederschlag von 50mm erwartet. Wobei die kommende Nacht und der morgige Vormittag am stärksten gefährdet sind. Schuld ist ein "Feuchtigkeitskanal" (canal de umidade) der eine instabile Wetterlage verursacht. Es ist auch mit Nebel zu rechnen. Die am stärksten betroffenen Gebiete sind der Großraum Recife und der atlantische Wald in der Küstenzone. Manche werden bei den in Recife herrschenden Temperaturen ungläubig den Kopf schütteln, wenn sie lesen, dass der Wetterdienst die Pernambucanos aufklärt, dass mit dem 21. Juni der Winter in Brasilien beginnt. Aufklärend fährt Apec fort: "Allerdings gibt es im Nordosten Brasilien...

Gilt auch für Klimawandel-Leugner: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

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Großbritannien wird seit Ende vergangenen Jahres von einem Sturm nach dem andern heimgesucht. In Somerset , im südwestlichen England, stehen seit Wochen große Flächen unter Wasser. Das Krisenmanagement der Regierung ist dem nicht mehr gewachsen. Die Bevölkerung in den betroffenen Regionen platzt der Kragen. Inzwischen werden Hilfskräfte des Umweltamtes angegriffen, obwohl die ja eigentlich zur Hilfe gekommen waren. Simon Wren Lewis, Professor für Volkswirtschaft in Oxford, schreibt dazu im “Social Europe Journal” unter dem Titel “Sind die Überschwemmungen David Cameron’s   Katrina ?” über drei Gründe für das Desaster: 1. Als sie (die Konservativen) an die Macht kamen, haben sie  die Mittel für den Schutz gegen Überschwemmungen zurückgefahren, obwohl es einen klaren Bedarf für eine Ausgabenerhöhung gab. Der Guardian berichtete im Juni 2012, dass 300 Flutsicherungssysteme quer durch England nicht gebaut wurden, weil die Haushaltsmittel gekürzt wurden. 2. Der Grund warum e...

Politischer Schneesturm in der rumänischen Provinz

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“Rumänien Im räuberischen Griff der Gesellschaften mit beschränkter Haftung (SRL) – das Land wo die Schneeräumung mehr kostet wie am Nordpol. Eine Schätzung der Kosten in Höhe von fast 100 Millionen Euro macht unser Land zum Gauner-Weltmeister. Alaska, mit 22.500 km Autostraßen gibt dafür nur 80 Millionen Euro aus”. So empört sich die Internet Seite “ Sud-Est Forum ” aus dem rumänischen Südosten über die Folgen eines Wintereinbruchs. Rumänien erlebte in der letzten Januarhälfte nach einem milden Winter vor allem südlich und östlich der Karpaten einen plötzlichen Wettereinbruch mit heftigem Schneefall, Eis und Schneesturm. Viele Dörfer waren eingeschlossen, Straßen über mehrere Tage blockiert. Dabei sind Winter mit Schnee und Eis in Rumänien nichts ungewöhnliches. Es gibt selbstverständlich auch Straßen- und Winterdienste. Das Problem ist, dass diese Dienste und damit auch die Schneeräumung von staatlichen Stellen an private Firmen nach angeblicher Ausschreibung vergeben werden. Sic...

Finanzminister kündigt polare Kaltluft an und der Ministerpräsident weiß nichts davon

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Aufregung in Rumänien, der Wetterdienst soll erklärt haben, dass ein scharfer Wintereinbruch mit polarer Kaltluft und starken Niederschlägen in der 2. Novemberhälfte im Land ansteht. Arktische Kälte soll über Europa hereinbrachen. Der Finanzminister hat daraufhin flugs gehandelt und den Entwurf für eine Notverordnung erstellt, in der er mehr Finanzmittel für die Kommunen zur Abdeckung der Kosten für den Winterdienst vorsieht. Nun hat Ministerpräsident Ponta erklärt, dass er von dem Projekt nichts weiß.  Auch weiß wohl keiner so richtig, welcher Wetterdienst nun eigentlich das Finanzministerium so in Panik versetzt hat. Der Direktor des rumänischen Wetterdienstes hat deshalb eine Erklärung folgenden Inhalts abgegeben: “Es ist möglich, dass sich sowohl die Temperaturen wie auch die Niederschläge in den Monaten November, Dezember, Januar sich innerhalb des üblichen klimatischen Rahmen bewegen, was bedeuten kann, dass es sowohl einen leichten wie auch keinen leichten Winter gibt. ...

Warnung vor Flut an der Amazonasmündung

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Rechtzeitig zur Karwoche, in der viele Brasilianer Urlaub machen, steigt das Wasser an der Amazonasmündung. Die Stadt Belém do Para , an der Amazonasmündung gelegen, rechnet mit einem Wasserhochstand von 3,6 Metern. In der Zeit von Januar bis April hat es am Amazonas viel geregnet, was den Wasserstand des Flusses stark erhöht hat. Für morgen wird die erste Flutwelle erwartet, weitere sollen von Samstag bis Sonntag folgen. Der meteorologische Dienst spricht davon, dass glücklicherweise die erwarteten schweren Regenfälle in den nächsten Tagen nicht mit der Flut zusammenfallen. Die Flut spiele sich am Morgen ab und erst am Mittag käme es die nächsten Tage zu schweren Regenfällen. Ein Meteorologe beruhigt die Bewohner von Belem: “Obwohl die Flut gleichzeitig vom Vollmond beeinflusst wird, wird es nur in einigen Stadtteilen zu Überschwemmungen kommen, dies vor allem in der Nähe von Kanälen. Die Kanalisation kann an einigen Stellen überlaufen”. Noch stärker wird die Flut an den Meere...

Nova Friburgo 100 Tage nach dem Desaster

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Die Tagesschau berichtete am 28. Januar: "Gut zwei Wochen sind seit der großen Flut aus den Bergen vergangen. Die Menschen sind immer noch wie betäubt. In den betroffenen Städten wie Teresópolis oder Nova Friburgo sind ganze Viertel verschwunden. In Coiabá ist eine Siedlung mit 120 Häusern einfach nicht mehr da, begraben unter einer vier Meter hohen Schlammschicht. Eine Katastrophe, die inzwischen aus den Schlagzeilen verschwunden ist. Wie es weitergeht, interessiert jetzt nur noch die Betroffenen. Eine Bestandsaufnahme für Nova Friburgo hat "A Voz da Serra" (AVS; Die Stimme der Berge) heute veröffentlicht. Danach ist die Stadt immer noch dabei, die unmittelbaren Spuren der Flut zu beseitigen. Noch sind Traktoren und Lastwagen dabei, die Schäden aufzuräumen. Trotzdem keimt in der Stadt wieder das Gefühl der Hoffnung auf. Vom am stärksten betroffenen Stadtteil, Córrego Dantas, bericht AVS, dass jetzt der viele Schlamm langsam verschwindet, LKW's Erde wegfahren ...

Steht Rio vor einer Katastrophe?

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Befürchtet, verdrängt und nun ist es passiert. Rio de Janeiro wird seit gestern von einem heftigen Regensturm heimgesucht. Die Zahl der Toten liegt bereits bei 79. Die meisten Toten gab es durch Erdrutsche. Viele auf Hügeln und steilen Abhängen gebauten Favelas sind eminent gefährdet. Der Bürgermeister von Rio hat inzwischen die Bewohner der Häuser an Steilhängen mit den Worten "wir wissen, dass es traurig ist, seine Sachen zu verlieren, aber es ist noch schlimmer das Leben zu verlieren" aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Viele Bewohner haben die letzte Nacht in Omnibussen verbracht, andere schliefen an ihrem Arbeitsplatz. Es gibt inzwischen Stromausfälle und Gas ist in einigen Stadtteilen ebenfalls ausgefallen. Das Verkehrssystem steht kurz vor dem Zusammenbruch. Behörden, Schulen und Universitäten sind geschlossen. Passiert jetzt dasselbe wie in Angra dos Reis nur noch in einem viel gefährlichern Ausmass? Rio de Janeiro hatte nach den Unwettern von Angra ...

Santa Catarina im Notstand

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Auf Wunsch aus dem Leserkreis richte ich einmal meinen Blick nach Südbrasilien. Die Situation nach den schweren Unwettern der letzten Woche war auch Gegenstand weltweiter Nachrichten. Zur Information habe ich den "Diário Catarinense" herangezogen, der in der Hauptstadt des Bundesstaates Santa Catarina , Florianópolis, beheimatet ist. Die Zeitung habe ich in der linken Spalte in die Rubrik "Nachrichtenquellen - fremdsprachig" aufgenommen. In Santa Catarina ist die Situation nach den langanhaltenden Regenfällen (chuva intensa) weiterhin dramatisch. Die Zahl der Toten ist inzwischen auf 118 gestiegen. 31 Personen gelten noch als vermisst. 32.789 Menschen sollen obdachlos sein. Schlimm sind auch die Spätfolgen. Erdrutsche bedrohen immer noch einige Gegenden. Inzwischen sind 5 Fälle von Leptospirose entdeckt worden. Die Inkubinationszeit für Leptospirose beträgt zwischen 1 und 30 Tagen. Deswegen muss mit weiteren Fällen gerechnet werden. Leptospirose beginnt mit hohem...

Wetter ruiniert schottische Golfplätze

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Schottlands Golfplätze gehören zu den schönsten der Welt. Dieses Jahr haben sie schwer unter dem schlechten Wetter gelitten (harmed by the miserable weather), berichtet "The Scotsman". Die Golfwarte (Greenkeepers) der prestigereichsten Golfanlagen klagen, dass es sehr schwierig für sie war das Gelände spielbar zu halten. Sie sagen, dass nicht endender Regen (incessant rain) zu Überflutungen mit Schliessungen und Langzeit-Problemen geführt hätten. Die Buchungen wären in ganz Schottland zurückgegangen und die Anzahl der Spieltage musste gekürzt werden. Diese schlechten Nachrichten kamen, nachdem die schottische Regierung die Pläne des Milliardärs Donald Trump für den Bau eines Golf-Hotels südlich von Aberdeen genehmigt hatte. Trotz allem beweist "The Scotsman" Humor, er titelt: "Weather ruining our golf courses (just don't tell Donald Trump)" (Das Wetter ruiniert unsere Golfanlagen (erzählt das aber bitte nicht Donald Trump)). Bild: Titel: Todays Weather...

Internationales Wetter - Zeitumstellung nicht vergessen!

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El Pais für Spanien: Sol y fresquito para este fin de semana (Sonne und kühle Temperaturen) für dieses Wochenende) The Herald (Glasgow) für Schottland: More flood warnings as heavy rain and snow to fall in Scotland (Warnung vor Überschwemmungen wegen Regen und Schnee in Schottland) Neue Zürcher Zeitung für Nordschweiz am Sonntag: Nebel mit Obergrenze um 600 Meter, Auflösung um die Mittagszeit. Darüber vorwiegend sonnig Vremea.ro für Bukarest: Maine, Duminica (Morgen, Sonntag) 26 oct: Minim: 3°C Maxim: 12°C Cer mai mult noros (Himmel meist bewölkt)

Schottland hat genug vom Regen

Die " Scottish Environment Protection Authority "(SEPA) ist für Hochwasserwarnungen in Schottland zuständig. Sobald die Gefahr von Hochwasser besteht, verfügt die SEPA als erstes den Status des "flood watch" (Hochwasserbeobachtung). Die nächsten Stufen sind "flood warnings" und "severe flood warnings". Zur Zeit gibt es einen "flood watch" für ganz Schottland. Für heute werden erneut schwere Regenfälle erwartet. Dies ist aber nur der Gipfel der Jahres-Wetterentwicklung auf der britischen Insel. Im "Scotsman" erscheint heute ein Bericht unter dem Titel "Fields of dreams ruined – and we'll all pay price" (ruiniertes Paradies - und wir alle werden den Preis bezahlen). Die ständigen Regenfälle haben inzwischen die Landwirtschaft derart beeinträchtigt, dass die schottischen Bauern erst die Hälfte ihrer Ernte einholen konnten und das, was geerntet wurde, zum Teil von sehr schlechter Qualität sein soll. Ein Farmer berich...

Barcelona: Alarm, der Regen kommt

Der lang ersehnte Regen kommt nach Katalonien. La Vanguardia berichtet heute, dass es in ganz Katalonien angefangen hat zu regnen und der Regen voraussichtlich bis voraussichtlich Freitag nächster Woche anhalten wird. Die Stauseen erreichen wieder etwa 33 Prozent ihrer Kapazität, nachdem einige schon fast leer waren. Das sind aber immer noch über 21 Prozent weniger wie im letzten Jahr zur gleichen Zeit. Heute Morgen hat sogar die katalanische Alarmzentrale den Notplan für Überschwemmungen in Kraft gesetzt.