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Rumänen gehen sich an die Gurgel

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"Wir haben keinen Feind, aber wir leben ständig im Gefühl bedroht und attakiert zu werden", dies ist der Meinungskommentar von Petre Barbu, leitender Herausgeber der Zeitung "Adevarul". Er versucht hier dem Phänomen auf den Grund zu gehen, dass die Rumänen keine Geduld haben, ständig gestresst sind und meinen gegen Alles um sich schlagen zu müssen. Seine Ausführungen gebe ich nachstehend wieder. "Am Fernsehen habe ich gewalttätige Bilder aus dem Strassenverkehr gesehen. Ein Explosion von Fäusten und Fusstritten. Fahrer, die schmerzhaft zuschlagen und Fahrer, die die Schläge stoisch einkassieren. Wir sind mitten im urbanen Krieg. Es fehlen nur noch die Maschinengewehre. Die Kämpfe im Strassenverkehr kann man nicht nur einfach unter "Verschiedenes" bringen, da dabei oft Blut fliesst und es Tote gibt. Verprügelt zu werden, weil man es sich erlaubt hat, die Strasse auf dem Fussgängerstreifen zu überqueren und an den Schlägen auch noch sterben...

Rumänische Psychiatrie zum Fürchten

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Gestern wurde in Rumänien vom Zentrum für Juristische Studien ( Centrul de Resurse Juridice ; CRJ) ein Untersuchuchungsbericht über den Zustand der psychiatrischen Krankenhäuser vorgelegt. Das Ergebnis ist bedenklich. Psychisch kranke Menschen werden schlechter behandelt wie Gefangene und ihre Unterbringung ist zum Fürchten: Unbekleidet, ungewaschen, hungrig und vollgestopft mit Beruhigungspillen werden sie in verschmutzten Räumen gehalten. In einigen Krankenhäusern hat man inzwischen die Räume renoviert, die Wände in freundlichen Farben bemalt und mit Thermopan-Fenstern ausgestattet, aber in den Mehrzahl der Anstalten werden die Patienten schlecht bis unmenschlich behandelt. Das Personal in solchen Krankhäusern kennt weder die Rechte der Patienten noch respektiert sie diese. Die Patienten können nur kalt duschen, in einem Bett müssen zum Teil 2-3 Menschen schlafen, sie bekommen nicht ausreichend zu essen und werden tagsüber angebunden. Horaţiu Rusu, Berichterstatter des CRJ, beschreib...