Rumänen gehen sich an die Gurgel
"Wir haben keinen Feind, aber wir leben ständig im Gefühl bedroht und attakiert zu werden", dies ist der Meinungskommentar von Petre Barbu, leitender Herausgeber der Zeitung "Adevarul". Er versucht hier dem Phänomen auf den Grund zu gehen, dass die Rumänen keine Geduld haben, ständig gestresst sind und meinen gegen Alles um sich schlagen zu müssen. Seine Ausführungen gebe ich nachstehend wieder. "Am Fernsehen habe ich gewalttätige Bilder aus dem Strassenverkehr gesehen. Ein Explosion von Fäusten und Fusstritten. Fahrer, die schmerzhaft zuschlagen und Fahrer, die die Schläge stoisch einkassieren. Wir sind mitten im urbanen Krieg. Es fehlen nur noch die Maschinengewehre. Die Kämpfe im Strassenverkehr kann man nicht nur einfach unter "Verschiedenes" bringen, da dabei oft Blut fliesst und es Tote gibt. Verprügelt zu werden, weil man es sich erlaubt hat, die Strasse auf dem Fussgängerstreifen zu überqueren und an den Schlägen auch noch sterben...