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So funktioniert die Graswurzel-EU: Service für die Portugiesen und Geld für die Rumänen

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Das Reporterteam von “Romania dela0” (Plattform junger rumänischer Journalisten) war neugierig und wollte gerne wissen, warum und auf welche Art ihre Landsleute in den fernen Westen der EU gehen, um ihr tägliches Brot zu verdienen. Sie begleiteten 2 Rumänen bei ihrem Kampf ums tägliche Überleben in der Grenzregion zwischen Spanien und Portugal. Lassen wir sie erzählen: “Um 9 Uhr morgens bei den Hügeln von Castro Marim, im Süden Portugals. Ein zerbeulter Opel bringt uns auf der Nebenstraße Richtung Altura, einem kleinen Städtchen, das wir als Treffpunkt ausgemacht hatten. Gheorghe sitzt am Steuer. Dorin hat keinen Führerschein, aber genießt den Ruf das “Hirn” der geplanten Operationen zu sein. Für 300 Euro hat der Unglückliche diesen Opel einem anderen Rumänen, der hier arbeitete, abgekauft. Gut, er fährt noch, und: Er hat einen großen Kofferraum, in den mehr als 400 kg Orangen rein gehen. Dorin, 47 Jahre alt aus Braila stammend, fährt schon fast 8 Jahre nach Portugal und Gigi, 43 ...

Europa hat kein Herz für Brasilianer

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Viele Brasilianer möchten gerne nach Europa, werden aber nicht hereingelassen. Nach Angaben der europäischen Grenzagentur Frontex wurde im Jahr 2010 6.072 Brasilianern in den Ländern der europäischen Union die Einreise verweigert. Sie stellen damit einen Anteil von 12% der Nationalitäten, denen die Einreise verweigert wurde. Seit 2008 die Statistik von Frontex geführt wird, stellten die Brasilianer jedes Jahr die größte Gruppe von Ausländern, die nicht in ein EU-Land einreisen durften. Besonders beliebt bei den Brasilianern sind die Länder Spanien, Portugal und Frankreich. Allein 30% der Einreiseverweigerungen fallen auf Spanien. Im vergangenen Jahr wurden auch 13.369 Brasilianer entdeckt, die sich illegal in einem Land der EU aufhielten. Bei den illegalen Aufenthalten lagen die Brasilianer an 6. Stelle der Nationalitäten. Etwas seltsam ist diese Entwicklung schon, wenn man bedenkt, dass die Brasilianer für den Schengen-Raum kein Visum benötigen, zumindest, wenn sie nicht länger a...

Europäischer Muttertag im Elsass

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Frankreich feiert heute den Muttertag, die "Fête des Mères". Die Zeitung "L'Alsace" (das Elsass) findet eine interessante Verknüpfung zwischen den Wahlen zum Europaparlament, die heute stattfinden, und dem Fest der Mütter. Die Zeitung schreibt: "Wie sagt man "Bonne fête maman" auf schwedisch, auf polnisch, auf portugiesisch? An welchem Tag feiern die Mütter in Spanien oder England? In welchem Land dürfen sich die Mütter an diesem Tag ausruhen, weil der Papa und die Kinder die Hausarbeit übernehmen? ...... An diesem Muttertag und zu den Europawahlen in Frankreich machen wir eine kleine Runde zu andern Ländern, um zu sehen wie sie diesen Tag feiern. Dieser Tag ist auch eine Gelegenheit, um den schönen Begriff der elsässischen Sprache "à la Müater" in Erinnerung zu rufen." Die Recherchen von "L'Alsace" ergaben: Litauen: "Su Mamos Švente". In Litauen findet der Muttertag immer am ersten Sonntag im Mai statt und e...

Weihnachten naht: Essensvorschläge

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Adam, Autor des Blogs "Eyes on Brazil" (englisch) empfiehlt "Rabanadas - French Toast Brazilian Style". Adam ist Amerikaner und wohnt in San Francisco. Er ist ein Liebhaber der portugiesischen Sprache insbesondere in seiner brasilianischen Version. Seiner Beschreibung nach sind Rabanadas das beliebte Weihnachtsessen bei den Brasilianern. Man nehme eine Scheibe Weizenbrot und tauche sie in Milch (Portugiesen sollen statt Milch auch Wein nehmen) oder auch in Zuckersirup, dann wird dieses in Ei getunkt und frittiert. Hört sich sehr nach der deutschen Version der "armen Ritter" an. Recherchen im Internet klären auf: Zum Beispiel die Seite " Das Kochrezept " benennt den armen Ritter von ihrer Herkunft her als Rabanadas und aus Portugal stammend. Es wird auch ausdrücklich als Weihnachtsgericht zitiert. Wir können also davon ausgehen, dass die Portugiesen diesen Brauch nach Brasilien mitgebracht haben. Adams Rezept kann unter seinem Blogbeitrag erreic...