Dunga macht die Pressefritzen zur Schnecke
Nach dem Ausscheiden der brasilianischen aus der Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika, hat sich der Trainer Carlos Dunga jetzt erstmalig der brasilianischen Presse gestellt. Nach der Ankunft in Brasilien hatte er sich in seinem Haus in Porto Alegre verbarrikadiert und die Tage mit seiner Familie verbracht. Die Halbfinalspiele hat er sich nicht angesehen und er hat die Absicht, auch das Endspiel zu ignorieren. Der Zeitung "O Estado de São Paulo" hat er jetzt ein Telefoninterview gewährt. Dabei hat er erklärt, dass er nichts bereue und dass die Arbeit der "seleção" in Afrika beispielhaft war. Er erklärte, dass Felipe Melo "die Rechnung bezahlte", aber keine Schuld am Ausscheiden trage. Die Niederlage gegen Holland habe ihm sehr weh getan. Er habe Vorschläge, wie man in Zukunft vorgehen müsse. Dann griff er zu einem etwas schärferen Ton gegenüber den Journalisten, die aber positiv vermerkten, das er zu keinem Zeitpunkt respektlos oder ausfal...