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Spaßgesellschaft trifft sich in Budapest: Kein Spaß für die Anwohner

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Doris-Evelyn Zakel schreibt in einem Beitrag auf Café Babel über den Partytourismus in Budapest, der inzwischen auch diese Stadt fest im Griff zu haben scheint. Sie beschreibt die Zustände wie folgt: Barcelona hat es, Berlin und Amsterdam auch und nun Budapest: Ein Problem mit dem Partytourismus. Während sich in Barcelona immer mehr Bürgerinitiativen gegen den Massentourismus bilden, scheint man in Budapest erst langsam zu erkennen, dass mit den Touristen und Airbnb nicht nur das große Geld kommt, sondern auch der Verfall und die Gentrifizierung historischer Viertel.  Ihre große Beliebtheit bei vorwiegend jungen Touristen verdankt die Stadt den Low-Budget-Angeboten und ihrem zweifelhaften Ruf als „Party Capital of Central Europe“. Was das für Auswirkungen hat, davon kann man sich an einem gewöhnlichen Tag in der Budapester Innenstadt ein Bild machen. Gruppen von zehn bis 30 jungen Männern, als Wikinger, Kapitäne oder Sträflinge gekleidet, die den Abschied vom Junggesellent...

Barcelona versucht Touristen an die Peripherie abzuschieben

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In den vergangenen Jahren gab es ein ziemlich zügelloses Wachstum bei Ferienwohnungen in zentralen Lagen von Barcelona. Das hatte zur Folge, dass alteingesessene Bürgerinnen und Bürger Barcelonas aus ihren angestammten Vierteln vertrieben wurden und dies zu viel Unmut geführt hatte.Die neue Stadtregierung um Ada Colau war mit dem Versprechen angetreten, dieser Gentrifizierung der Stadt Einhalt zu gebieten. Jetzt ist zur Neuorientierung im Toursmusbereich von einer Kommission der Stadtverwaltung der “Urbanistische Spezialplan bezüglich von Touristenunterbringungen”, abgekürzt PEUAT, beschlossen worden. Barcelona wird in diesem Plan in 4 Zonen aufgeteilt. In der zentralen Zone, die vor allem Viertel der Altstadt und des Zentrums betrifft, dürfen keine Ferienwohnungen mehr eingerichtet werden, auch nicht als Ersatz für bestehende Wohnungen, die geschlossen werden. Das ist deswegen schwierig, weil für diese Viertel eigentlich die größte Nachfrage besteht. Im Viertel d...

Barcelona geht gegen Billig-Tourismus auf die Barrikaden

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“ Barceloneta ” ist ein Stadtviertel Barcelona’s eingekeilt zwischen dem Fährhafen und dem olympischen Yachthafen. Es ist ein ehemaliges Arbeiterviertel und verströmt noch etwas vom alten Charme Barcelonas. Wie sollte es anders sein: Die Tourismus-Wirtschaft erobert auch diese letzten Flecken von Authentizität und widmet sie touristengerecht um. In der Barceloneta scheinen es vor allem die Billigtouristen zu sein, auf die man das Stadtviertel zuschneidet. So erreicht die “Ballermann-Problematik” Mallorca’s inzwischen auch Barcelona. Kein Wunder also, dass am vergangenen Wochenende wütende Barceloniner Bürgerinnen und Bürger an den Straßenrestaurants und Cafés vor den da sitzenden Touristen laut protestierend vorbei defilierten. Touristen, die nicht kapierten, dass es um sie ging und begeistert die volkstümliche Manifestation auf ihren Fotoapparaten festhielten. Dabei hatten die Protestierenden gerade von ihnen genug. Ihre Parolen lauteten “Die Barceloneta wird nicht verkauft” und...

50 Familien gegen Trump und das Großkapital, ein ungleicher Kampf

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Der Milliardär Donald Trump hat gemeinsam mit dem Olympischen Komitee den Plan die Olympiastadt Rio de Janeiro zu einem Quell guter Profite zu machen. Am heruntergekommenen Hafen von Rio de Janeiro sollen die “Trump Towers” gebaut werden. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung meldet in ihrem Wirtschaftsteil: “Rechtzeitig vor den Olympischen Spielen 2016 will der amerikanische Immobilieninvestor Donald Trump fünf Hochhäuser im Hafenviertel der brasilianischen Großstadt errichten. Die Gebäude mit jeweils 38 Stockwerken sollen auf einer Fläche von 332000 Quadratmetern Büros und Wohnungen enthalten und zum Kern eines neuen Viertels im gegenwärtig heruntergekommenen Hafengebiet werden. Geplant sind auch Fußgängertunnels, Fahrradwege, Gas- und Stromversorgung und Fiberglasnetze für die Kommunikation.” Die FAZ verschweigt aber auch nicht, dass für diese Projekt 1.000 Menschen umgesiedelt werden müssen und bezeichnet dies als eine “politische Herausforderung”. Die betroffenen Menschen wehre...