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Posts mit dem Label "felipe VI" werden angezeigt.

Wir haben und brauchen keinen König

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Der spanische König Felipe VI. hat am 3. Februar das Abgeordnetenhaus nach der vollendeten Regierungsbildung mit einer Rede eröffnet. Nach spanischem Brauch folge vor dem Parlament (Kongress) erst einmal eine militärische Ehrung des Königs. Monarchie und Militär fühlen sich nämlich in der Tradition des Diktators Franco als die wahren Herren des Landes. In seiner Rede führte er aus, dass jetzt die Stunde des Wortes, des Argumentes und Dialoges gekommen sei. Da das neue Parlament viel vielfältiger sei, komme es darauf an, dass man im Parlament Kompromisse finde. Ansonsten wurde er nicht sehr konkret und auf die Zerrissenheit des Landes ging er nicht ein. Zerrissen zeigte sich schon das Parlament. Die Vertreter der Regionalparteien, etwa 50 an der Zahl, verließen vor seiner Rede das Parlament. Sie veröffentlichten eine Erklärung mit folgenden Inhalt: "Wir haben keinen König. Demokratie, Freiheit und Republiken. Die spanische Monarchie und sein höchster Repräsentant, der Kön...

Spanischer Ex-König ein Grabscher, sein Sohn ein Reaktionär

Die Journalistin Pilar Rahola beschuldigte den Ex-König Juan Carlos vor kurzem in einer Fernsehsendung, sie noch als König im Amt sexuell belästigt zu haben. Er habe sie bei einem offiziellen Gespräch an die Brust gefasst und diese gequetscht. Sie sei so perplex gewesen, dass sie zwar in einer ersten Reaktion ihn wegstossen wollte, aber aus Rücksicht auf die Person des Staatsoberhauptes davor zurückschreckte. Den Spaniern ist Juan Carlos inzwischen als Schürzenjäger bekannt, obwohl das Königshaus und die Regierung alles getan haben und noch tun, um seine Eskapaden zu vertuschen. Vor einiger Zeit schrieb ein pensionierter hoher Militär in einem Buch über den Monarchen , dass Juan Carlos bekannt dafür gewesen sei, im Laufe seines Lebens mit fast 5.000 Frauen angebandelt zu haben. "Die schönsten Fimstars und die spektakulärsten Vertreterinnen der hohen spanischen Gesellschaft und des Auslands gingen mal mehr oder weniger lang durch sein Bett, obwohl er auch einfachere Frauen nich...

Warum die Monarchie in Spanien keine Zukunft hat

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Der Journalist und Schriftsteller Carlos Hernández hat in einem Artikel auf der Internetseite "Eldiario.es" versucht zu erklären, warum die Monarchie in Spanien keinerlei Prestige und damit auch keine Zukunft hat. Hier seine Ausführungen: Ich gestehe: Obwohl nur vage, hatte ich doch die kitzekleine Hoffnung, dass Felipe VI davon absieht, den Titel " Ducado de Franco " (Herzogtum von Franco) erneut zu vergeben. Ich bin nicht blauäugig und ahnte schon, dass er, falls er davon absehen würde, diese Entscheidung nicht auf Grund demokratischer Überzeugung tun würde. Es ist auch offensichtlich nicht Aufrichtigkeit, die ihn damals veranlasste, seiner Schwester und seinem Schwager den Titel eines Herzogs von Palma zu entziehen. Wenn er in jenem Moment von sich aus zu diesem noblen Entschluss gekommen wäre, dann hätte er nicht parallel und hinter den Kulissen die seltsamen Manöver gestartet, die den Richter im F all Noos veranlasst haben zu erklären, dass es während ...

Offizielle Faschistenverehrung in Spanien bleibt eine regierungsamtliche Selbstverständlichkeit

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Aus Wikipedia (spanisch) ist zu erfahren : Das Herzogtum von Franco (Ducado de Franco) ist ein spanischer Adelstitel für höchste Repräsentanten des spanischen Adels, der am 26. November 1975 durch König Juan Carlos I eingerichtet und an Maria del Carmen Franco Polo verliehen wurde, die damals noch den Titel "angeheiratete Marquise von Villaverde" als Aufmerksamkeit für die besonderen Umstände und Verdienste, die damit verbunden sind" trug. Seit dem 29. Dezember 2017 ist nach dem Tod der Titelträgerin dieser Titel vakant. Die Titelträgerin, Maria del Carmen Franco Polo, war die Tochter des 1975 verstorbenen Diktators Francisco Franco . Nach ihrem Tod Tod gibt es nun in Spanien eine Diskussion, ob der Titel weiter vererbt werden kann. Die Enkelin des Diktators, Carmen Martínez Bordiú, hat einen solchen Antrag gestellt. In der Diskussion geht es nicht nur um die formale Möglichkeit, den Titel weiter tragen zu dürfen, sondern auch darum wie Spanien mit dem faschisti...

Der spanische König will nur seine eigene Haut retten

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Nachdem sich König Felipe VI. in der Katalonienfrage voll auf die Seite des Zentralstaates gestellt hatte und nicht den mindesten Versuch unternommen hat, in diesem Konflikt zu vermitteln, war man doch recht gespannt, was Felipe in seiner Weihnachtsansprache dem Volk nach den katalanischen Wahlen, die wieder eine Mehrheit für die Unabhängigkeitsbefürworter brachte, zu sagen hatte. Um es vorweg zu nehmen: Nichts von Bedeutung, außer dass die Spanier ganz stolz auf sich sein könnten. Wie man mit nichtssagenden Sprüchen versucht dem Problem aus dem Weg zu gehen, ergibt sich aus folgenden Ausführungen: Und dieser große Wandel (Spaniens), dieser ganz große Sprung nach vorn wie es ihn bisher in unserer Geschichte nicht gegeben hat, war nur möglich dank eines offenen und solidarischen Spaniens, das sich selbst nicht eingeigelt hat; eine Spanien, das unsere Unterschiede anerkennt und respektiert, unsere Pluralität und unsere Verschiedenheit mit einem integrierenden Geist; ein Spanien,...

Der spanische Staat verteidigt den Zentralismus mit Händen und Füßen

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"Barcelona en Comú" (spanisch: Barcelona en común) und für ganz Katalonien " Catalunya en Comú " ist eine Bürgerplattform, die in eine politische Partei umgewandelt wurde, um 2015 an den Kommunalwahlen in Barcelona teilnehmen zu können. Eine ihrer engagiertesten Aktivistinnen ist Ada Colau, frühere Sprecherin der Plattform für die Betroffenen von Hypotheken (Plataforma de Afectados por la Hipoteca (PAH)). Sie wurde zur Oberbürgermeisterin von Barcelona gewählt. "Barcelona en Comú" ist ein Parteienbündnis, dem die Parteien "Iniciativa per Catalunya Verds", "Esquerra Unida i Alternativa", "Equo", "Procés Constituent" und "Podemos" angehören. Es handelt sich um Parteien aus dem linken und grünen Spektrum. Im Unabhängigkeitskonflikt Kataloniens mit der Zentralregierung nimmt dieses Parteienbündnis eine gemässigte Position sein. Es tritt nicht für die Unabhängigkeit ein, aber sehr wohl für eine erweiterte Au...

Spanischer König zeigt in seiner Weihnachtsansprache wenig Interesse an Vergangenheitsaufarbeitung

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Wie in europäischen Ländern üblich, hält das Staatsoberhaupt am Weihnachtsfest eine Ansprache an das Volk und versucht es vom friedlichen Gelingen des Weihnachtsfestes zu überzeugen. So auch der spanische König Felipe VI. , Repräsentant einer Monarchie, die mit erheblichen Glaubwürdigkeitsdefiziten zu kämpfen hat. Schuld ist die mangelnde Legitimation – die Monarchie wurde vom faschistischen Diktator Franco installiert – und die Erschütterung durch Skandale und Strafverfahren, in die Mitglieder des Königshauses verwickelt waren, es sei hier nur an den Noos-Skandal und die Elefanten-Safari des Vaters von Felipe VI., Juan Carlos de Borbón, erinnert. In seiner Weihnachtsansprache sprach Felipe VI. weitgehend über Allgemeinplätze, die aber in einem belehrenden und besserwisserischen Ton rüber kamen. Natürlich wurde die nationale Einheit beschwört, aber auch das Volk darauf aufmerksam gemacht, dass es sich an die Gesetze halten solle. Wenig hatte er zu sa...

Rote Karte für Spaniens parteiischen König

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Spanien steht in weiten Teilen auf Kriegsfuß mit seiner Monarchie und seinem obersten Repräsentanten Felipe VI . Wie üblich hielt auch der Monarch dieses Jahr aus Anlass von Weihnachten eine Rede an sein Volk, ein Brauch der soweit auch in anderen christlichen Ländern üblich in der Regel aus salbungsvollen Worten und wenig Inhalt besteht. Dass es auch dieses Jahr in Spanien so ähnlich wird, ahnte der Professor für angewandte Wirtschaftswissenschaft an der Universität Madrid, Fernando Luengo, bereits im vornhinein. Seine Ansicht nach waren die bisherigen Reden des Staatsoberhauptes, auch des Vater-Vorgängers von Felipe, Juan Carlos, langweilige Monologe und das Zuhören eine Qual. Dieses Mal hätte es vielleicht anders sein können, denn Spanien erlebt nach den Wahlen eine Zeitenwende. Neue Gesellschaftsströmungen haben sich politisiert und haben die Regierungsbildung zu einem schwierigen Akt werden lassen, die Frage der inneren Organisation Spaniens ist noch akuter geworden,...

Jubelchöre für den neuen spanischen König erwünscht

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Der neue spanische König, Felipe VI. , wurde heute in Madrid inthronisiert. Er hat sich aus diesem Anlass bei einer Parade dem Volk präsentiert. Nun gibt es eine große Anzahl von Spaniern, die der Meinung sind, dass das Land keine Monarchie braucht. Es hat sich eine Bewegung gebildet, die eine Volksabstimmung über die Staatsform verlangt. Die herrschende politische Klasse hat aber kein Interesse, dass die Monarchie als Staatsform kritisch hinterfragt wird. Sogar die Sozialisten von der Partei PSOE wollen brav diese als gegeben hinnehmen. Schlecht ist dabei, dass man versucht eine Diskussion über die Abschaffung der Monarchie und Rückkehr zur Republik im Keime zu ersticken. Die Meinungsfreiheit versucht man aus diesem Grund auszuhebeln. In Madrid hat die Polizei verboten, dass Teilnehmer an der Parade mit der Flagge der Republik erscheinen. Begründung: Das würde die öffentliche Ordnung gefährden. Die Situation wäre ähnlich wie bei Fußballspielen "mit hohem Risiko". Das Ver...