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Über den Gemütszustand der Rumänen zum Jahresende 2017

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Zum Jahresende wurden in Rumänien zwei Umfragen veröffentlicht, in denen die Rumänen zu den Aussichten für das Jahr 2018 und ihre Stellung zur Europäischen Union befragt wurden. Das Institut IRES befragte die Rumänien, wie sie die Aussichten für das 2018 einschätzten und kamen zu dem überraschenden Ergebnis, dass die Zahl der Pessimisten, die die Zukunft schwarz sehen, erstmalig gestiegen ist. 28% glauben, dass 2018 besser wird, 46% glauben, dass es schlechter wird und 24%, dass alles so bleibt wie bisher. Unklar bleibt, warum die Rumänen plötzlich pessimistischer sind. Nach den wichtigsten Ereignissen im vergangenen Jahr befragt, haben 8% die politischen Demonstrationen gegen die Regierung im Jahr 2017 genannt und mit demselben Prozentsatz den Tod des Ex-Königs Michael . Nur 2% nannten die "politische Krise" als ihre Hauptsorge. Für 3% war es der Versuch der Regierung, die Strafbestimmungen wegen Korruption zu lockern, aber der Hauptanteil, 53%, hatten keine Meinung. Kom...

Auf was die Rumänen noch vertrauen

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Kirche und Armee sind die beiden Institutionen, die bei den Rumänen das meiste Vertrauen genießen. Nach einer neuesten Umfrage fällt aber auch bei diesen die Zustimmung. Die Umfrage wurde im Zeitraum 2009 bis 2011 durchgeführt. Die neueste Ausgabe datiert vom Januar 2011. Der Kirche vertrauen nach der neuesten Umfrage 81,9% (2009: 89,3%) und der Armee 63,5% (2009: 71,1%). Damit liegen diese Institutionen noch weit über den politischen Vertretern des rumänischen Volkes. Der Präsident bringt es gerade mal auf 13,9%, das Parlament auf 11,4% und die Regierung auf 8,9%. Sie werden übertroffen von den Massenmedien, denen immerhin 44,2% des Volkes vertrauen. Der Soziologe Vasile Dâncu erklärt dazu, dass das Vertrauen der Bevölkerung in Armee und Kirche von den Besonderheiten der rumänischen Gesellschaft bestimmt wird. "Die Menschen haben kein besonderes Vertrauen in staatliche Institutionen, es existiert keine machtvolle zivile Gesellschaft und alles in unserer Umgebung genießt kein ...

Was beschäftigt die Welt des "Angelesenen"? (Fortsetzung)

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Heute wieder einmal ein Rundblick in die Umfragen, die in den verschiedenen Medien der Welt des "Angelesenen" erschienen sind. Die Kulturzeitschrift "Continente Cultural" aus Pernambuco beschäftigt sich mit folgenden Fragen: "Glauben Sie, dass die Kultur eines Volkes ein bestimmender Faktor für seine wirtschaftlich Prosperität ist?" (Você acredita que a cultura de um povo é um fator determinante para a sua prosperidade econômica?). Zur Auswahl gibt es "ja" (Sim), "nein" (Não) und "Vielleicht, aber es gibt schwerwiegendere Faktoren" (Talvez, mas existem fatores mais determinantes). Ich denke mir, dass Letzteres wohl der Fall sein wird und stimme entsprechend ab. Resultat: Mit mir sind nur 9% dieser Meinung, die Mehrheit (71,6 %) ist für das "Ja". Die Zeitung "El Periódico" aus Barcelona beschäftigt die Frage "Haben Sie die politische Generaldebatte des katalanischen Parlaments verfolgt?" (¿Siguió e...

Was beschäftigt die Welt des "Angelesenen"?

Internet-Umfragen sind sehr beliebt und zwar weltweit. Zu jedem Käse und zu allen grossen Ereignissen wird das Publikum befragt. Ich habe mich einmal in der Welt des "Angelesenen" umgesehen, was im Internet heute für dringend abstimmungsbedürftig angesehen wird: Der "Correio" Salvador-Bahia in Brasilien beschäftigt sich mit der Frage "Quem é o jogador mais gato?" (Wer ist der katzenhafteste Spieler?). Selbstverständlich handelt es sich um Fussballspieler und man hat die Auswahl zwischen Fabiano, Trípode und "Tô fora! Sou espada!" (Hau ab! Ich bin das Schwert!). Ich habe mich für Letzteres entschieden und siehe, 83 % waren meiner Meinung! Mir ist allerdings nicht klar was dieser brutal übersetzte Satz bedeuten soll. "Avui", das Zentralorgan der Katalanen aus Barcelona beschäftigt die Frage: "Confieu en Joan Saura per dirigir les negociacions amb Madrid?" (Vertrauen Sie Joan Saura für die Verhandlungen mit Madrid?). Zur Zeit ist...