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Muss Rumänien die Wacht am Schwarzen Meer übernehmen?

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Rumänien war bisher sowohl für die EU wie auch für die NATO ein Land von keiner großer Bedeutung. Schön, dass es alles mitmachte, auch wenn das im Falle der Zurverfügungstellung von Landeplätzen für die illegalen Aktionen der CIA sehr viel Entgegenkommen bedeutete. Trotzdem wurde das Land von den USA als ein Staat behandelt, der brav Entgegenkommen zeigen sollte, aber dem man nicht zu sehr entgegen kommen wollte. Bei der Sichtvermerkserteilung gegenüber rumänischen Staatsangehörigen zickte Washington bisher herum. Was anderen EU-Länder gewährt wurde, versagte man den Rumänen. Für die EU sind Rumänen das große Sozialschmarotzer-Gespenst, das besonders heftig von rechtsnationalen Kreisen gepflegt wird. Die Ukraine -Krise fördert da ein Umdenken, meint die rumänische Zeitung “Romania Libera”. Plötzlich beabsichtigen hochrangige amerikanische Politiker wie Vizepräsident Joe Biden und Verteidigungsminister Chuck Hagel in ein Land zu kommen, in das man bisher nur die 3. Garde der Polit...

Ab 1. Januar geht in Großbritannien die Welt unter

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In einer E-Petition, die von 153.798 Briten gezeichnet wurde, wird unter dem Titel “Stoppt die Masseneinwanderung von Bulgaren und Rumänen 2014, wenn die EU-Restriktionen über Einwanderung abgemildert werden” eine Neuverhandlung der Einwanderungsgesetze innerhalb der EU verlangt mit dem Ziel, dass Rumänen und Bulgaren weitere 5 Jahre die vollen Rechte von EU-Angehörigen versagt werden. Als Grund nennt die Inititative: “Sind die Restriktionen einmal gefallen haben alle neu Ankommenden das Recht auf Sozialhilfe, Mietzuschüsse, Kindergeld, Arbeitslosengeld usw. Man schätzt, das zur Zeit 1,5 Millionen Menschen aus den beiden Ländern auf Arbeitssuche sind”. Die britischen Medien, insbesondere die Skandalblätter, haben das Thema in den letzten Monaten derart aufgebauscht, dass man eher an schwarzen britischen Humor, der sich wieder mal an irgendwelche “Hunnen” auslässt, denkt, wenn man die angsteinflößenden Schlagzeilen liest. Der konservative Abgeordnete Philip Hollobone drohte vor ku...

Drohen auf dem Balkan Pogrome gegen Roma?

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Die Ereignisse in Bulgarien, wo nach einem tödlich verlaufenen Verkehrsunfall 3 Häuser eines prominenten Roma in Flammen aufgingen, lassen schlimmes für die Roma-Minderheit befürchten. Unfallverursacher war eine Neffe eines wohlhabenden Roma mit Namen Kiril Raşkov, im Dorf Katunitza. Nach den Ausschreitungen in Katunitza kam es bis heute zu gewalttätigen Demonstrationen gegen Roma und auch die türkische Minderheit in mehreren bulgarischen Städten. Roma-Viertel müssen von einem Großaufgebot der Polizei geschützt werden. Wer ist denn nun Kiril Raşkov, der der Auslöser dafür war, dass nun wieder einmal alle in einen Topf geworfen werden. Laut den Bulgaren ist er ein Rumäne. Dies behauptet auch der Vertreter der Roma-Minderheit in Katunitza. Ein traditioneller Gerichtshof der Roma hat Raşkov inzwischen zum Tode verurteilt. Raşkov selbst soll sich als ein “König” der Roma bezeichnet haben. Bei seiner Familie war er “König Kiro”. Diese Selbsternennung passiert bei den Roma relativ schnel...

Rumänische Donaufischer zwischen Resignation und Galgenhumor

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Dieses Jahr ist wieder einmal ein schlechtes Jahr für die Donaufischer. Da wo die Donau die Grenze zwischen Bulgarien und Rumänien bildet und in der Nähe der rumänischen Stadt Giurgiu und gegenüberliegend das bulgarische Russe, leben Fischer, die der Zeitung Evenimentul Zilei erzählten, wie das bei ihnen so läuft. Marin Gheondea, auch bekannt als “Macaroane”, ist 51 Jahre alt und  besitzt ein Boot, mit dem er seit 30 Jahren den Fischen in der Donau nachstellt. Seine Einkünfte aus dem Fischfang sind im Laufe der Jahre erheblich gesunken. Dieses Jahr ist seiner Ansicht nach das schlechteste, das er erlebt hat. Er fängt Brassen, Wels und Karpfen. 3 Kilo Brassen konnte er an diesem Tag fangen. Dafür bekommt er 3 Lei das Kilo (70 Cent). In Bukarest auf dem Markt wird derselbe Fisch für 12 Lei das Kilo verkauft. Er verkauft einen Teil, einen anderen isst er selbst. Er macht sich eine Borş (gesäuerte Fischsuppe) und eine “Plachie” (Brasse mit viel Zwiebel und Pflanzenöl im Ofen gebacke...

Konkurrenzkampf am Schwarzen Meer

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Der heutige 1.Mai steht am westlichen Schwarzen Meer im Zeichen des Kampfes um die Touristen. Da im letzen Jahr die rumänische Küste gegenüber Bulgarien den Kürzeren gezogen hatte, wollte man dieses Jahr den Kampf wieder aufnehmen. Wenigstens die eigenen Landsleute sollten da bleiben, wo sie auch verstanden werden. Aus diesem Grund hat die rumänische Regierung sogar ein Gesetz erlassen, das alle touristischen Einrichtungen  am Schwarzen Meer verpflichtet, ihre Einrichtungen spätestens an diesem Wochenende zu öffnen. Zur Zeit läuft die Partie "All inclusive" gegen "Bier & Mici". "Mici" sind eine rumänische Spezialität, gegrillte Hackfleischröllchen aus Schaf- und Schweinefleisch. "All inclusive" steht für die bulgarischen Hotels, die mit diesem Produkt scheinbar besonders gute Erfahrungen gemacht haben. Welcher Rumäne kann dem Angebot einer Übernachtung plus kostenloser Verpflegung für 18 Euro widerstehen? Obwohl man im vergangenen J...

Die traurige Gestalt des Florin Nedelea im Meer der Niedertracht

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Gestatten Sie, dass ich mich vorstelle: Ich bin Florin Nedelea. Bürgermeister des rumänischen Dorfes Clejani im Kreis Giurgiu . Ich besitze mehrere Autos: Einen BMW X5, einen BMW X3, einen Mazda RX8 und einen Dacia Logan. Sie werden fragen, woher ich denn das Geld für die vielen teuren Autos habe. Das war ganz einfach, ich habe Grundstücksgeschäfte gemacht, so wie das hier alle machen. Mit meinem besten Pferd im Stall, dem weissen BMW X5, bin ich zum 1. Mai an den bulgarischen Goldstrand gefahren, um Urlaub zu machen. Ich mache gerne Urlaub in Bulgarien. Bei uns in Rumänien kann man ja nur im Zelt seine Ferien verbringen, weil die Hotels nichts taugen. Aber jetzt haben mich die Bulgaren schwer enttäuscht. Ich bin richtig sauer, direkt vor meinem Hotel wurde mir mein BMW X5 geklaut. Ich habe mich so aufgeregt, dass ich jetzt Herzprobleme habe. Zum gleichen Zeitraum wurden in der Nähe 6 weitere Autos von Rumänen gestohlen! Wir haben uns zusammengetan und vor dem Hotel gegen...

Bulgarien wehrt rumänische Invasion durch Nahrungsentzug ab

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Osterferien, an denen wollen auch die Rumänen verreisen. Natürlich sollte es inzwischen schon das Ausland und das zu sehr günstigen Preisen sein. So etwas bietet der Nachbar Bulgarien . Nach den jahrelangen Enttäuschungen über den Service und die Preise an der eigenen Schwarzmeerküste, wurde an den diesjährigen Ostern die bulgarische Schwarzmeerküste von rumänischen Touristen fast überrannt. Genauso schnell wie das Volk zu Hauf an den gleichen Ort rennt, genauso schnell sinkt natürlich die Einstellung zum Service am Empfangsort. Nicht anders ging es auch vielen Rumänen, die über Ostern Hotels in der Gegend um Varna gebucht hatten. Die Hotels waren voll mit Rumänen, die hier für 3-4 Tage eine richtige Oster-Sause erleben wollten. Nur 22 Euro pro Tag kostete der Aufenthalt in einem 4-Sterne Hotel namens Sfânta Elena , das im gleichnamigen Ort steht. In den 22 Euro war sogar alles " all-inclusive ". Was kann man dafür bekommen? Die rumänischen Touristen erfuhren es...