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Brasilianischer Tabak macht arm und krank

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Brasilien produziert 700 Tonnen Rauchwaren im Jahr, mehr als 80% sind für den Export bestimmt. Die Tabakindustrie hat einen Umsatz von 15 Milliarden R$ (ca 6,5 Milliarden Euro). Das wenigste davon bleibt bei den kleinen Tabak-Produzenten Brasiliens hängen. 9 vpn 10 Tabakbauern pflanzen den Tabak auf eigenen Äckern an. Die Hauptproduktion konzentriert sich auf Südbrasilien und in der Regel auf Flächen, die nicht größer als 20 Hektar sind. Die Bauern erhalten ihre Aufträge von einem Agenten der Tabakindustrie, der Instruktor oder Koordinator genannt wird. In der Regel beginnt eine fatale Abhängigkeit des Tabakanbauers von der Tabakindustrie in dem Moment, in dem er einen “Ankauf-Verkauf-Vertrag” unterschreibt. Damit akzeptiert er, dass er nur diejenigen Samen sät, die er von seinem Vertragspartner erhält. Er muss ein “technologisches Paket” mit den vom Agenten  zusammengestellten Pestiziden übernehmen.  Mit der Unterzeichnung des Vertrages mit dem Tabakunternehmen verliert de...

Brasilien im Würgegriff der Fußball-Weltmeisterschaft 2014

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Die Vorbereitungen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien kommen nur stockend voran. Die Kosten explodieren und die Termine werden nicht eingehalten. Jetzt hat sich der brasilianische Rechnungshof ( TCU ) mit dem Thema befasst. Sein Bericht ist wenig erfreulich weder für die Veranstalter noch für den brasilianischen Steuerzahler. Der Rechnungshof bemängelt, dass die Städte, die als Austragungsorte vorgesehen sind, mit Planungsmängeln kämpfen, die Arbeiten bisher erst auf dem Papier stehen und die Kosten bereits jetzt gegenüber den geplanten Beträgen ins Unermessliche steigen. Der Rechnungshof befürchtet, dass bei der WM dieselben Fehler gemacht werden, die auch bei den panamerikanischen Spiele 2007 in Rio de Janeiro gemacht wurden. Damals führte eine verfehlte Planung zu einer panikartigen Verschwendung öffentlicher Gelder kurz vor Beginn der Veranstaltung. Besonders schlecht sieht es beim Projekt des neuen Maracanã-Stadions in Rio de Janeiro aus. Dort soll das Endspi...