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Eine Autobahn durch die Karpaten, das wünschen sich viele

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Rumänien hat eine neue Regierung und wieder einmal verspricht diese der Bevölkerung endlich die seit langem gewünschten Autobahnen zu bauen. Unter anderem steht die Karpatenquerung zwischen Kronstadt / Brasov über Comarnic nach Bukarest an oberster Stelle der Prioritätenliste. Comarnic ist eine Kleinstadt am Südrand der Karpaten, während Kronstadt in Siebenbürgen am nördlichen Karpatenrand liegt. Wer gerne wissen möchte, wie zur Zeit die Situation auf einer der wichtigsten Verkehrsverbindungen zwischen Siebenbürgen und dem südlichen Rumänien aussieht, dem sei der nachstehende Artikel in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien empfohlen: Das Programm der Sozialdemokratischen Partei (PSD), die in Allianz mit ALDE die neue Regierung stellt, nachdem sie vom Parlament und Staatspräsident Klaus Johannis eingesetzt wurde, sieht die Gründung eines eigenstaatlichen Fonds für Investitionen und Entwicklung (Fondul Suveran de Investiţii şi Dezvoltare) in Höhe von zehn Milliarden Euro...

Kronstadt ist beliebtestes Reiseziel für Ausländer in Rumänien

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Kronstadt , auf rumänisch Brașov genannt (ungarisch Brassó), ist das beliebteste Reiseziel der Ausländer, die nach Rumänien kommen. Kronstadt wurde von den Ritterbrüdern des Deutschen Ordens im frühen 13. Jahrhundert als südöstlichste deutsche Stadt in Siebenbürgen unter dem Namen Corona gegründet. Die Stadt hat ihren mittelalterlichen Charme erhalten und mit der 1477 gebauten “Schwarzen Kirche” (Biserica Neagră) ein markantes Wahrzeichen. Aber attraktiv ist nicht nur die Stadt selbst, sondern es gibt im Umland einige beliebte Ausflugsziele wie das Schloss Bran im gleichnamigen Ort (deutsch: Törzburg), die so gemeinhin als die Dracula-Burg gilt und die Festung von Rosenau (Râșnov) oder die Kirchenburg von Tartlau (Prejmer). Im Winter ist es die Schulerau (Poiana Brașov), die bekannteste Ski-Station der Karpaten, die Rumänen und Ausländer anzieht. Bereits 2013 war Kronstadt das meistbesuchte Reiseziel von Ausländern in Rumänien. So nun auch wieder im Jahr 2014. Die größte Besuch...

Rumänien und die Merkwürdigkeiten der eigenen Geschichte

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Auch das kommunistische System unter Diktator Ceausescu hatte bis zu einem gewissen Grad akzeptiert, dass es in Rumänien Minderheiten anderer Völker gibt. Diese konnten ihre Sprache und ihre Bräuche pflegen, hatten eigene Schulen und Medien. So hatte die bis Ende der 80er Jahre die noch knapp eine halbe Million Personen zählende deutsche Minderheit Schulen mit Deutsch als Muttersprache und auch Zeitungen, die - wie rumänischsprachige Publikationen auch - aber stets verpflichtet waren, die offizielle Parteilinie zu vertreten. Bei der geschichtlichen Vergangenheit wurde aber sichergestellt, dass es nur ein Volk gab, das Rumänien geprägt hatte. Von den Dakern aus römischer Zeit stellte man schnurstracks eine rumänische Kontinuität bis in die heutige Zeit fest. Offiziell wurden alle anderen geschichtlichen Entwicklungen totgeschwiegen. Dass zum Beispiel die Siebenbürger Sachsen eine 500-jährige Siedlungsgeschichte in Transsilvanien oder Ardeal wie die Rumänen die Region nennen, haben ...

Umweltkatastrophe in Kronstadt

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Einmal musste es geschehen und es hat die Stadt Kronstadt / Braşov und die sie umgebenden Gemeinden im rumänischen Siebenbürgen getroffen. Die grösste Müllkippe der Stadt hat am Freitag angefangen zu brennen. In Rumänien wird schon seit vielen Jahren der Wohlstandsmüll unter schlechtesten Umweltbedingungen entsorgt. Man hat zwar die Segnungen der Konsumgesellschaft, man weiss aber nicht wie man den damit verursachten Müll umgehen muss. Am 18. September um 15 Uhr begann die Feuerwehr mit der Bekämpfung des Feuers. Ohne Erfolg bis zum derzeitigen Moment. Die Feuerwehr beklagt, dass es zu wenig Wasserdruck gibt. Die Auffüllung der Tankwagen dauere zu lange. Der rumänischen Katastrophenschutz empfiehlt den Bewohner zu Hause zu bleiben und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der Sprecher des Katastrophenschutzes erklärt: "Wir haben hier eine sehr grosse Menge an Müll. Das Feuer hat einen Müllberg auf einem Hektar des Geländes erfasst. Man braucht also sehr viele Lös...

Die Rumänen sollen Braunbären lieben, aber nicht besitzen

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Zu Füssen des Piatra-Craiului-Gebirge (deutsch: Königstein) liegt nicht unweit der Stadt Braşov (Kronstadt) der Ort Zărneşti . Dort wurde vor 2 Jahren ein Reservat für Braunbären gegründet mit dem Namen LiBEARty. Es ist das grösste Reservat für Braunbären mit zur Zeit 51 Tieren. Alle 51 Tiere haben ein eigenes Schicksal. Sie wurden in Zwinger eingesperrt, ihnen wurden Eisenringe um den Hals und in die Nase gelegt, sie mussten über glühende Kohlen laufen, wurden mit Stöcken geschlagen, waren unterernährt, mussten auf Fahrrädern fahren und wurden in enge Röcke gesteckt. Sie haben Namen wie Hansel und Gretel oder Cristi und Lidia und leben jetzt im Reservat in einem der schönsten Gebirgsformationen der Karpaten, des Piatra Craiului, den Wikipedia wie folgt beschreibt: "Der etwa 25 km lange Kamm verläuft senkrecht zur Hauptkamm der Südkarpaten in Nord-Süd-Richtung. Der höchste Gipfel ist der Piscul Baciului (auch La Om, 2.238 m). Insbesondere nach Westen fällt das Gebir...

Achtung Lebensgefahr!

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Fast 3.000 Menschen sterben jährlich auf Rumäniens Strassen. 9.000 werden verletzt, manche für ihr Leben lang verstümmelt. Spitzenreiter bei den Unfällen ist die DN 1 (Drumul Naţional), die von Bukarest nach Norden durch die Karpaten nach Braşov (Kronstadt) und weiter nach Cluj-Napoca (Klausenburg) führt. Diese Strasse ist weder hü noch hott. Zum Teil autobahnähnlich vierspurig ausgebaut, aber ohne Mittelstreifen, führt sie vor allem im südlichen Karpatenvorland mitten durch lange Strassendörfer. Da liegt auch schon das Problem: Die Strassen können zwar mit hoher Geschwindigkeit gefahren werden, aber es fehlt jede vernünftige Infrastruktur für Verkehrssicherheit. Die Mentalität der Fahrer - potentes Auto muss auch mit Höchstgeschwindkeit gefahren werden - ist nicht dazu angetan, das Unfallpotential zu verringern. Da sich Verkehrsteilnehmer aller Arten auf diesen Strassen tummeln - oft artet die Fahrt in einen Salom zwischen Pferdefuhrwerken und streunenden Hunden aus- wär ein vorsic...