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Warum US-Amerikaner nur auf dem Papier reich sind

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Blogger Umair Haque beschreibt in einem eindringlichen Blogbeitrag aus den USA die Einkommenssituation durchschnittlicher Amerikaner. Er geht davon aus, dass laut Statistik der durchschnittliche Amerikaner keine 500 US$ in einem Notfall zusammenkratzen kann. Ein Drittel der Amerikaner kann sich keine Lebensmittel, Unterkunft und Gesundheitversorgung leisten. Das jährliche mediane Einkommen in den USA beträgt 60.000 US$, davon muss in der Regel allein für die Gesundheitsversorgung durchschnittlich 28.000 US$ ausgegeben werden. Davon ausgehend geht Umair Haque davon aus, dass die USA das erste "reiche und  trotzdem arme" Land ist. Er erläutert diese Folgerung so: Ich meine nicht die absolute Armut. Die Amerikaner leben nicht von ein paar Dollar am Tag  im Vergleich zu Menschen zum Beispiel in Somalia oder Bangladesh. Das mediane Einkommen der Amerikaner ist immer noch das eines reichen Landes, ungefähr 50.000 US$, je nachdem wie man es berechnet. Ich meine auch nic...

Ikonen küssen kann tödlich sein

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In rumänisch-orthodoxen Kirchen sind die Heiligenbilder im Ikonenstil ein fester Bestandteil des Inventars und die Bilder von besonders wunderwirkenden Heiligen haben einen herausragenden Platz. Zu ihnen pilgern alle, die sich etwas von Ihnen erhoffen und als besondere Verbindung zwischen Gläubigen und dem/der Heiligen gilt der Kuss auf die Ikone. Viele Ikonen sind an bestimmten Stellen dadurch schon ziemlich in Mitleidenschafft gezogen. Das Orthodox-Wiki erklärt den Brauch so: Der Kuss Der Kuss ist ein in der Orthodoxie tief verwurzelter Brauch. Wenn man in die Kirche geht, gibt es die Gewohnheit der orthodoxen Christen die Ikonen zu verehren oder zu küssen. Durch diese Handlung zeigt der Christ Liebe und Respekt für die Geschenke und Taten Gottes für den Menschen. Genauso küsst der Gläubige die rechte Hand des Priesters bei bestimmten Gelegenheiten. Mit der rechten Hand gibt der Priester den Wilkommensgruß, der nicht von ihm kommt, sondern von Gott. Durch diesen Akt der Ver...

Taubendreck in Barcelona verantwortlich für Berufsunfähigkeit

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Die “ Plaza de Catalunya ” liegt im Zentrum der Barcelonas. Sie ist Ausgangsort für Stadtbesichtigungen ins gotische Viertel oder zu Flaniermeile “Ramblas”. Deshalb sammelt sich in der Regel viel Volk auf diesem Platz. Aber nicht nur Menschen, sondern auch riesige Mengen von weißen Tauben . Von den Menschen werden die “Palomas”, deren Anwesenheit auf Plätzen in Spanien Tradition hat, gerne gefüttert und so leben Tauben in diesem Umfeld in Saus und Braus und vermehren sich entsprechend prächtig. Damit gibt es auch Taubendreck in Hülle und Fülle. Eine Fremdenführerin, die von 2008 bis 2010 für das Tourismusamt der Stadt Barcelona arbeitete, musste sich oft auf der Plaza Catalunya aufhalten. 2010 musste sie diese Arbeit aufgeben, nachdem sie vergeblich auf Wechsel des Arbeitsplatzes gedrungen hatte, weil sie wegen des Taubendrecks erhebliche Probleme mit der Atmung bekam. Die Ärzte führten diese Probleme auf den Taubendreck und Dreck der vielen wilden Wellensit...

Gesundes Essen in Barcelona: Kübelweise Ersatznahrungsmittel

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Zur Zeit eröffnen regelmäßig neue Geschäfte in Barcelona, die Diätprodukte verkaufen. In diesem Jahr sollen es laut der Stadtverwaltung 21 Geschäfte sein, die eröffnet haben, im vergangenen Jahr waren es 24. Fachleute bezeichnen die Entwicklung als den neuesten Handelsboom in Barcelona. Die Katalanen, die traditionell in der Regel eher auf natürliche Nahrung Wert legen, haben scheinbar ihr Vertrauen in Gemüse und Früchte verloren. Damit zusammen hängt eine Zunahme von Fitness-Studios, in denen den Menschen mit Erfolg vorgegaukelt wird, dass für den kräftigen Körperbau eine natürliche Ernährung nicht ausreicht. Ihr braucht mehr Proteine, Aminosäuren, Kohlenhydrate, Fettverbrenner wird den den Menschen eingeredet. Deshalb sind auch viele der Geschäfte an die Studios angeschlossen oder werden von ihnen betrieben. Zu Beginn waren die Geschäfte in Lagerhäusern untergebracht, inzwischen gibt es sie als Boutiquen. Ein Fitness-Studio-Betreiber berichtet: Bald öffnen wir e...

Wie im besonders christlichen Abendland Menschen in Not behandelt werden

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Der Sprecher der osteuropäischen Fremdenhasser, der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, feiert den EU-Türkei-Deal als seine eigene Großtat, mit der er Europa gerettet habe. Der Pester Lloyd schreibt dazu: Mit dem EU-Türkei-Pakt sind für Ungarn alle Fragen erledigt, unabhängig davon, ob er selbst in seiner inhumanen Zielsetzung funktionieren wird. Das Land hat sich bereits verbarrikadiert, Ende vergangener Woche erfolgte die Ankündigung, dass man, bis auf zwei, alle Flüchtlingslager schließen wird, weil man sie nicht mehr braucht. Wer an der serbisch-ungarischen oder kroatisch-ungarischen Grenze aufgegriffen wird - es sind einige Hundert Menschen am Tag - wird sofort zurückgebracht oder eingesperrt, bis er zurückgeschoben wird. Rechtlich ist alles so hergerichtet, dass die "Invasoren" keine Stimme haben. Nur zwei Zeltlager - beredterweise an der österreichischen Grenze - bleiben erhalten. Hier wird gesammelt, was man anschließend nach Westen entkomm...

Massentierhaltung in Spanien wird zur Gesundheitsgefahr

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Spanien hat sich seit einiger Zeit von der Ära der kleinen Vieh- und Schweinezüchter verabschiedet. Bereits 2005 beobachtete die Umweltgruppe “Ecologistas en Acción” mit Sorge das Anwachsen der Massentierhaltung im Land. Es hat sich eine starke Lebensmittelindustrie entwickelt, die auf Menge und nicht auf Qualität setzt. Große Tierfabriken, vor allem in Nordspanien, sind entstanden. Die Folge sind eine erhebliche Belastung der Umwelt. Die Universität von Cordoba schreibt in einer Zusammenfassung über die “aktuelle Produktion und die Perspektiven des Marktes für Schweinefleisch”: “Zur Zeit hat Spanien ein produktives Niveau erreicht, das es zum zweitgrößten Produzenten in Europa hinter Deutschland und weltweit zum viertgrößten Produzenten macht. …. Dabei verstärkt sich die Tendenz zu einer Tierhaltung, die nicht von Land abhängig ist, vor allem bei Schweinen und Geflügel, obwohl es auch immer mehr Massentierhaltung bei anderen Produktionen wie Rinder und Schafen, sowie...

Recife eröffnet mit Hilfe der Armee den Krieg gegen die Aedes Aegypti

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Die Stadt Recife im brasilianischen Pernambuco hat vor kurzem den Notstand ausgerufen. Die Verursacher des Notstandes sind Mücken der Gattung Aedes Aegypti. Sie sind Überträger von Krankheiten wie Dengue , Chikungunya und Zika . Ein starkes Ansteigen von Fällen von Mikrozephalie hat die Stadtverwaltung veranlasst, das Nordost-Kommando der brasilianischen Armee um Hilfe zu ersuchen. Im dichtbesiedelten Stadtteil COHAB sind bereits 2.781 Fälle von Denguefieber gemeldet worden. “Es ist an der Zeit die Kräfte zu bündeln. Brasilien muss sich dieser Mücke stellen und wir müssen diesen Krieg beginnen, der einer um Kampf für das Leben ist. In der gemeinsamen Besprechung (mit der Armee) haben wir sofort beginnende Aktionen beschlossen. Unsere Seuchenspezialisten sind auf den Straßen, am letzten Samstag hatten wir bereits einen Aktionstag und jetzt können wir auch auf die Hilfe der Armee zählen, mit der wir bereits im vergangenen Halbjahr Pläne erarbeitet haben und diese Pläne werden jetzt...

"“Pflanzen schützen” und Kinder vergiften

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Beschönigend wird oft für Pestizideinsatz von “Pflanzenschutz” gesprochen. In Brasilien wird in der Landwirtschaft ausgiebig mit Pestiziden gearbeitet. Mit verheerenden Folgen vor allem für die Landbevölkerung. Die Universität São Paulo (USP) hat in einer Studie nach Überprüfung der Daten des Gesundheitsministeriums festgestellt, dass im Zeitraum 2007 und 2014 allein 2.150 Vergiftungen bei Kindern im Alter von 0 bis 14 Jahren gemeldet wurden. Da die Studie von einer hohen Dunkelziffer nicht gemeldeter Vergiftungen ausgeht, schätzt man, dass die tatsächliche Anzahl der Vergiftung von Kindern um ein fünfzigfaches höher liegt. Professorin Larissa Mies Bombardi, die das Ergebnis der Studie den Stadträten von São Paulo vorstellte, erklärte zusammenfassend: “Es gibt 5.600 Vergiftungen jährlich, 15,5 pro Tag, eine jede 90 Minuten. In diesem Zeitraum gab es 25.000 Selbsttötungsversuche mit Pestiziden. Diese Daten sind alarmierend. Die Dunkelziffer kann bis zu 50 mal höher liegen”. Der ...

Diabetes gefährdet das britische Gesundheitssystem

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Die Organisation “Diabetes UK” warnt laut einem Bericht der Zeitung “The Guardian” davor, dass die Zahl der Diabetes -Kranken in Großbritannien das Gesundheitssystem NHS vor gewaltige Probleme stellen wird. Die letzten 10 Jahre sei die Zahl der Diabetesfälle um 60% gestiegen. Insgesamt gäbe es 3.333.069 diagnostizierte Diabetes-Kranke. Nach den letzten Zahlen würden wöchentlich 135 Personen einer Amputation unterzogen. Nach Mitteilung der Organisation würden die meisten Kranken keine adäquate Pflege bekommen. Deshalb müsse wesentlich mehr in eine effektive Pflege und Vorsorge investiert werden, da sonst die Kosten für Diabetes außer Kontrolle geraten und die NHS unbezahlbar machen werde. Nur 6 von 10 Patienten würden bisher entsprechend den Empfehlungen des nationalen Gesundheitsinstituts (Nice) behandelt. Gerade aber schlecht behandelte Diabetes würde zu umfangreichen und teuren Komplikationen führen. Barbara Young, die Präsidentin von Diabetes UK, erklärte: “Über die letzten 1...

Britanniens Krieg gegen Karius und Baktus

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Nach neuesten Daten des britischen nationalen Gesundheitsdienstes ( NHS ) mussten im vergangenen Jahr tausende schottische Kinder mit kaputten Zähnen in die Krankenhäuser eingeliefert werden. Viele dieser Kinder waren jünger als 5 Jahre. Die Zahnbehandlungen mussten oft unter Vollnarkose durchgeführt werden, nach Aussagen der Ärzte ein traumatisches Erlebnis für die Kleinkinder. Aber die Zahnprobleme sind auch ein gesamtbritisches Phänomen. So titelte die Times nach Bekanntgabe der Erhebung: “Kaputte Zähne sind der Grund warum Teenager nicht lachen”. In Nordirland sieht es wohl noch schlimmer aus, hier sollen 70% der Kinder kaputte Zähne haben, die schlimmste Rate im Vereinigten Königreich. In England, wo die wohlhabendere Bevölkerung lebt, sind es nur 44%. Schuld an der Misere sind nach Ansicht des NHS die Eltern. Zuviel Süßigkeiten und fehlende Zahnhygiene werden als Grund genannt. Die Ärzte des NHS riefen nochmals die Eltern auf, den Konsum von Süßigkeiten bei den Kindern zu ve...

Das Chikungunya-Virus macht den Brasilianern Sorgen

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Brasilien hat schon genügend Sorgen mit dem Dengue-Fieber, jetzt sorgt noch ein ähnlicher Virus, der Chikungunya-Virus , der ebenfalls von Mücken übertragen wird, für gesteigerte Aufmerksamkeit. Anfang Februar wird in Brasilien jährlich der “D-Tag gegen Dengue ” abgehalten und dieses Jahr wurde der Tag “D-Tag gegen Dengue und Chikungunya-Fieber genannt”. Das Chikugunya-Fieber wird in Haiti , wo es gehäuft auftritt auch “Knochenbrecher-Krankheit” genannt. Die Auswirkungen sind akuter als beim Dengue-Fieber. Die Webseite “BrasilAtual” schreibt, dass die Namenserweiterung für den Kampftag Sinn mache, da die Krankheit in ganz Brasilien und Lateinamerika für steigende Aufmerksamkeit bei den Gesundheitsbehörden gesorgt habe. Ihre beschleunigte Verbreitung hat inzwischen dazu geführt, dass man in Brasilien den Ausbruch einer Epidemie befürchtet. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stieg die Zahl der Infektionen auf dem amerikanischen Kontinent von 111 im Jahre 2014 auf 1,1...

Zynismus muss man nicht erklären oder Vorurteile unter dem Deckmantel der Satire

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Silvia Pilz ist Kolumnistin bei “ O Globo ”, eine der größten Tageszeitungen Brasiliens. Sie verfasste vor kurzem einen Meinungsartikel mit dieser Erläuterung: “Achtung: Ätzender Humor verliert seinen Reiz, wenn er erklärt werden muss. Wenige haben Spaß und viele fühlen sich beleidigt. Das war nicht die Absicht.” Frage ist, ob man das, was Frau Pilz schreibt, überhaupt als Humor bezeichnen kann. Damit der Leser eine Entscheidung treffen kann, hier die Übersetzung ihres Artikels über Arme im Gesundheitswesen Brasiliens: “Alle Armen haben Probleme mit dem Blutdruck. Sei es tatsächlich oder nur eingebildet. Das ist eine beeindruckende Sache. Und alle haben eine Faszination dafür, ihren Blutdruck ständig zu messen. Der Arme, der bei der Totenwache in Ohnmacht fällt, hat zu niedrigen oder hohen Blutdruck. Bei Churrascos nicht. Gegenwärtig mit den Möglichkeiten des Gesundheitsplanes ist die Durchführung von ärztlichen Untersuchungen ein hervorragendes Programm. Komplettes Blutbild, Rön...

Der Freihandel fördert die tödlichste Exportwaffe der USA: Die Fettleibigkeit

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Im “New Internationalist Blog” befasst sich Oliver Williams mit dem Thema der Fettleibigkeit der amerikanischen Bevölkerung und deren Export in viele andere Länder dieser Welt. Er schreibt: “Eine einst typische amerikanische Krankheit hat sich zu einer globalen Pandemie ausgeweitet. Fettleibigkeit und die Krankheiten, die mit ihr verbunden sind wie Diabetes , Bluthochdruck und Herzerkrankungen, finden ihre Verbreitung in der sich entwickelnden Welt. Die USA geben ungefähr jährlich 150 Milliarden US$ für die Behandlung der Fettleibigkeit und mit ihr verbundene Krankheiten aus. Die meisten anderen Länder haben diese Finanzmittel nicht: Die Menschen werden entweder nicht behandelt oder es gibt dafür nur ein knappes Gesundheitsbudget. In den entwickelten Ländern ist Diabetes eine behandelbare Krankheit. Aber leider, wie es ein Endokrinologe kürzlich in der New York Times feststellte, haben anderswo auf dem Globus viele Menschen kein Zugang zu Pflege und bekommen kein Insulin, Blutdr...

Rumänisches oder vietnamesisches Schwein als Weihnachtsbraten?

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Diese Frage bewegt die Zeitung Adevarul. Rumänen sind große Fleischesser und beim Konsum spielt das Schweinefleisch eine große Rolle. Die Fleisch- und Wursttheken der Lebensmittelmärkte quellen über. Bis zur Jahrtausendwende war die Haus- oder besser gesagt Straßenschlachtung sehr beliebt in Rumänien. Im Herbst hingen an den laublosen Bäumen zwischen Bukarest und der Donaustadt Giurgiu Schweinehälften. Geschlachtet wurden die armen Tiere auf offener Straße und zur besseren Bearbeitung in die Bäume gehängt. Nur an Ostern wurden sie von Lämmern abgelöst. Dem hat die EU mit ihren Hygiene-Richtlinien einen Riegel vorgeschoben. Wir nahen uns Weihnachten und da spielt der Weihnachtsbraten eine wichtige Rolle. Dem rumänischen Schwein macht jetzt das Schwein einer vietnamesischen Rasse Konkurrenz. Der Einkauf der Ferkel ist billig, aber bei Schlachtreife bekommt man für die vietnamesische Version das vierfache oder mehr eines rumänischen Schweines. Zudem gelten die Vietnamesen-Schweine al...

Die EU ist jetzt auch noch verantwortlich für den Untergang historischer Esskultur in Rumänien

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Es soll ein Witz in Rumänien geben, der lautet: “Warum ist Bukarest im 2. Weltkrieg davor verschont worden bombardiert zu werden? Lösung: Tausende von den volkstümlichen Hackfleisch-Grills haben den Himmel so verdunkelt, dass die Flieger nichts mehr gesehen haben.” Es geht um das kulinarische Kulturgut Rumäniens “mititei” oder auch “mici” (ausgesprochen: Mitsch) genannt. Die böse EU, die nicht in der Lage ist die große Finanz- und Wirtschaftskrise zu lösen, hat sich stattdessen dem Kleinkrieg gegen das rumänische Hackfleischröllchen gewidmet. Die EU hat sich vermutlich nicht ausdrücklich gegen den Mici erklärt, sondern nur dagegen, dass das Mischprodukt aus Rind-, Schwein- und Hammelfleisch – und nicht zu verschweigen mit haufenweise Knoblauch - viel zu viel Natriumhydrogencarbonat enthält und somit gesundheitsschädlich ist. Da sich schon Generationen an Rumänen an diesem Produkt vergnügt haben und entweder daran gestorben sind oder nur leicht gesundheitsgeschädigt ihr Durchschnit...

Spanische Tabakindustrie legt mehr wert auf Profit als auf Gesundheit

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Eigentlich ist die Tabakherstellung in Spanien kein bedeutender Produktionszweig. 2010 hatte er einen Anteil von 0,05% an der Agrarproduktion in Spanien. Trotzdem steht Spanien bei der Tabakproduktion in Europa hinter Italien, Bulgarien und Polen an 4. Stelle. Spanien importiert mehr Tabak als es exportiert. Die Hauptanbaugebiete liegen in der Region Extremadura (90%). Der Rest verteilt sich auf Andalusien, Kastilien, Navarra und das Baskenland. 2011 verdienten 2.191 Produzenten mit dem Tabakanbau ihren Lebensunterhalt. Der spanische Staat nahm über den Tabakverkauf 2012 7 Milliarden Euro ein, dazu kommen noch Einnahmen über die Mehrwertsteuer. Seit Beginn der Anti-Tabak-Aktion der Europäischen Gemeinschaft ist der Tabakkonsum in Spanien zwischen 2005 und 2011 um 14% gesunken. Das reicht aber der EU nicht. Nach dem neuen Richtlinien-Entwurf sollen noch schrecklichere Bilder auf die Zigarettenpackungen und die Produktion parfümierter Zigaretten ganz verboten werden. Das gefällt der ...

Was machen, wenn streunende Hunde 3.000 Kinder im Jahr beißen?

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Bukarest ist die Hauptstadt der streunenden Hunde, dort auch “maidanezii” genannt. Im vergangenen Jahr sollen 16.000 Personen, davon 3.000 Kinder von ihnen gebissen worden sein. In der Region gibt es auch Tollwut-Vorkommen, so dass jeder Biss einen hohen Gefährdungsgrad für die Betroffenen hat. Das Problem gibt es schon seit Jahrzehnten und bisher hat man in Bukarest die Population der Straßenhunde nicht in den Griff bekommen. Es tobt ein heftiger Krieg zwischen den Befürwortern einer Dezimierung der Zahl der Straßenhunde und den Tierschützern. Hatte man zu Beginn ganz einfach darauf gesetzt, die Hunde in welcher Form auch immer zu töten, begann man auf heftigen Protest der Tierschützer mit einem Euthanasie-Programm, was die Tierschützer aber auch nicht zufriedenstellte. Sogar Brigitte Bardot schaltete sich ein und versuchte zusammen mit anderen ausländischen Organisationen mit finanziellen Zuschüssen die rumänischen Behörden zu einem Sterilisierungsprogramm zu überreden. Das fun...

Ein Wahlbericht der anderen Art aus Rumänien

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Die Internet-Plattform “ Romania de la zero ”, was man mit “Rumänien von Null an” übersetzen kann, wurde von jungen rumänischen Journalisten Anfang dieses Jahres gegründet. Diese flüchteten aus dem rumänischen Presse-Establishment, wo sie beschäftigt, aber von deren Art der Berichterstattung sie enttäuscht waren. Dabei sind es Leute mit Talenten wie zum Beispiel Andrei Craciun, der zum jungen Journalisten des Jahres 2010 für den Bereich Kultur gekürt worden war. Von alternativen Journalisten kann man also das Abweichen von eingetretenen Pfaden erwarten. Das haben Vlad Stoicescu und Andrei Craciun diesmal in der Form eines Wahlberichts aus der Perspektive der letzten Lepra -Station Rumäniens getan. Der Bericht hat den Titel “Das Krankenhaus von Tichileşti, zu Hause bei den letzten Leprakranken Rumäniens. Dort wo niemand wählen geht”. Die Leprastation liegt auf dem Weg zwischen den beiden Donau-Städten Galatz und Tulcea . Sie hat noch 19 Bewohner. Keiner ist mehr akut an Lepra erkrank...

Der Glasgow-Effekt ist ein unerklärbares Mysterium

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Die Schotten gehören nicht zu den gesündesten Bewohnern Europas. Ihre Lebenserwartung ist die niedrigste unter den EU-Ländern. Es gibt aber diesbezüglich noch gravierende Unterschiede innerhalb Schottlands. Am schlimmsten sieht es nämlich in der größten Stadt des Landes, in Glasgow , aus. Wissenschaftler erklären das mit “ sozio-ökonomischen ” Situation der Region und sprechen von einem “Glasgow-Effekt”. Bei den Männern hebt sich Glasgow vom Rest Schottlands durch Dauererkrankungen, akute Erkrankungen und ein Potential für psychische Erkrankungen ab. Die Männer neigen zu exzessiven Alkoholkonsum und dabei zu häufigem Komasaufen. Die Krebsrate, insbesondere Lungenkrebs, liegt über dem üblichen Durchschnitt. Dazu kommen chronischen Leberleiden und häufige geistige Erkrankungen, die hauptsächlich auf Drogenkonsum zurückgeführt werden. Dazu kommt, dass sich die Glasgower wenig gesund ernähren. Frisches Gemüse kommt auf ihrem Speiseplan selten vor. Frauen sind nicht so alkoholabhängi...