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Die englische Frage und die Probleme sie zu beantworten

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Eigentlich sollte, wenn es nach althergebrachten Grundsätzen des britischen Parlaments gegangen wäre, die englische Frage nie gestellt werden. Jetzt hat sie nicht zuletzt durch das schottische Unabhängigkeitsreferendum und die damit verbundenen Versprechen an die Schotten zu noch mehr eigenen Kompetenzen, wenn sie im Vereinigten Königreich bleiben würden, einen neuen Schub erhalten. Bei der englischen Frage geht es um die Tatsache, dass schottische Abgeordnete in Westminster über englische Angelegenheiten abstimmen dürfen, aber umgekehrt englische Abgeordnete nicht in schottischen Angelegenheiten, die dem schottischen Parlament vorbehalten sind, mitreden dürfen. Das kann auf Dauer nicht gut gehen und so wachsen die Spannungen zwischen den britischen Völkern. Es muss etwas getan werden, wenn in Zukunft die gegenseitige Abneigung zwischen Engländern, Walisern, Nordiren und Schotten nicht noch mehr zunehmen soll. Dieser Tage hat nun William Hague , Parlamentspräsident (Leader of Comm...

Der Brexit wird England ins Verderben führen

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Der Brexit (British exit from the European Union / Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union) ist auf der Insel das große Thema in der Politik. Die Stimmen dafür oder dagegen halten sich zur Zeit in etwa die Waage, aber die Stimmen der EU-Gegner sind lauter und marktschreierischer. Es ist nicht sehr karrierefördernd für die EU zu sprechen. David Marquand, ehemaliger Labour-Abgeordneter und emeritierter Politik-Wissenschaftler tut es. Er hat eine interessante Beschreibung des britischen Europa-Dilemmas unter dem Gesichtspunkt, dass es ein englisches Dilemma ist, geschrieben. In seinen Ausführungen geht er unter anderem darauf ein, dass die Europhilen den Kopf ansprechen und die Europhoben das Herz. Er führt aus: “Sie (die Europhoben) appellieren an den glorreichen Mythos der insularen Selbstbeschränkung, die die jahrhundertealte Verwicklung in die kulturelle, religiöse, ideologische, politische und militärische Geschichte des europäischen Festlandes einfach so auf die Se...

Schotten unterstützen katalanische Unabhängigkeit

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In der schottischen Blogwelt spielen die Tendenzen der Unabhängigkeit Schottlands von England eine grosse Rolle. Gegen diesen Trend stemmt sich der Blogger " Scottish Unionist ". Sein Lieblingsfeind ist die Scottish National Party (SNP), die zur Zeit auch die schottische Regierung in Edinburgh führt. Ministerpräsident ist der SNP-Politiker Alex Salmond . Blogger "Scottish Unionist" steht für ein zentralistisches United Kingdom - Vereinigtes Königreich und bringt kein Verständnis für die Unabhängigkeitsbestrebungen der Schotten auf. In seinem Beitrag vom 23. März stellt er die Frage, welche separatistische Bewegungen von der SNP unterstützt würden und gibt uns einen Überblick, welche Länder die Separatisten in Europa gerne auseinander nehmen würden (the SNP want to see dismantled): Natürlich fällt sein Blick zuerst einmal auf das Vereinigte Königreich selbst: Das sind die " Plaid Cymru Group" aus Wales und die “ Sons of Cornwall - Mebyon Kernow". ...

Eine Frage der "Britishness"

Das "Scotland Magazine" (SM) fragt nach dem Sinn der " Britishness ", die zur Zeit die Intelligenz im Vereinigten Königreich stark beschäftigen soll. SM meint, dass es heute im Zeitalter der vielen Einwanderer durchaus sinnvoll sei, diese auf die Kultur ihres neuen Landes einzuschwören. In Deutschland kennt man das durch die Diskussion über die "Leitkultur". Für viele Bewohner des Vereinigten Königreichs werfe das jedoch einige Identitätspropleme auf, meint der Autor Roddy Martine und führt folgendes aus: "Sind wir in erster Linie Briten und Schotten, Waliser und Iren erst in zweiter Reihe? Oder fühlen wir uns erst einmal unsere Ethnie zugehörig? Es ist dasselbe Problem, das wir haben, wenn bei Auslandsreisen ein Visa-Fromular auszufüllen haben. Sind wir schottisch oder sind wir britisch? Die meisten Engländer werden "britisch" hinschreiben. Nur wenige Schotten neigen dazu, nicht weil sie nicht stolz sind zum Vereinigten Königreich zu gehöre...