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Posts mit dem Label "unglück" werden angezeigt.

Wie die Bärtigen sich über die Toten von Bukarest freuen, aber sich vielleicht damit selbst das Grab schaufeln

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In Bukarest sind vor kurzem bei einem Brand in einem Nachtclub 31 Menschen ums Leben gekommen. Die Tragödie hat Schockwellen in die rumänische Gesellschaft gesandt und zu heftigen politischen Protesten geführt, in deren Gefolge der derzeitige Ministerpräsident Ponta samt seiner Regierung zurück getreten ist. Erstaunlich, wenn man weiß mit welcher Hartnäckigkeit gerade Ponta am Sessel klebte, obwohl strafrechtliche Ermittlungen wegen Korruption gegen ihn laufen. Einer, der bei den Protesten dabei war, Blogger Teo, schreibt: “Die Mitarbeiter des Ministerpräsidenten, die gestern auf den Boulevards von Bukarest die Proteste gesehen haben, wissen genau, dass dies kein politische Manöver war. Sie haben gesehen, dass es Wut war, authentische Wut. Aber sie sind nicht bereit, dies in der Öffentlichkeit zuzugeben. Einer von ihnen warnte, dass es sich um Wut und Hass handle. Ich war da, es war Frust und ein Kampfschrei. Aber kein Hass. Die Menschen von gestern Abend wollen Recht und keine Rac...

Was Rio von Brisbane unterscheidet

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Beide Orte werden zur Zeit von heftigen Regenfällen und Überschwemmungen schlimmster Art heimgesucht. Blogger Fabio Mayer aus Brasilien hat eine Meinung dazu. Er schreibt unter dem Titel "Mehr als 300 Tote": "In Australien haben die Überschwemmungen riesige Schäden verursacht, aber haben nicht mehr als 20 Personen das Leben gekostet. In Brasilien sind in einer einzigen Nacht mehr als 300 Personen gestorben und die Tragödie hat Tradition, wenn wir uns an die Vorkommnisse am Bumba-Hügel in Niteroi (2010) , an Angra dos Reis (2010) und an die Opfer in Santa Catarina 2009 erinnern. Somit haben wir hier ein Land, wo die Müllbeseitigung unter Kontrolle ist, wo die Entwaldung und illegale Besetzung von Grund auf rigoros überwacht wird. Es gibt einen offensichtliche Unterschied zwischen einem Land, wo es Gesetze gibt, die eingehalten werden, und einem Land, in dem das Gesetz je nach schäbigen politischen Interessen, auf Grund von Populismus und Verantwortungslosigkeit ignor...

Eine rumänische Tragödie

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Doiniţa Alexandra Rahău, 13 Jahre alt, lebte im Dorf Rasova in der Provinz Konstanza . Sie starb im Juni 2009, erschlagen von einem Telefonpfosten.  Nach den angestellten Untersuchungen hatte sie aus herabhängenden Telefonkabeln eine Schaukel gebaut. Der Telefonpfosten brach darauf in Bodenhöhe und erschlug das Mädchen. Unmittelbar nach dem Unglück erschienen die Veranwortlichen der rumänischen Telefongesellschaft Romtelecom , entfernten den Rest des Pfostens am Boden und gaben diesen dem Vater, damit er diese in seiner Scheune verstecke. Die Polizei fand das Beweisstück erst nach einigen Monaten. Dem Vater wurde auf Veranlassung der Direktion von Romtelecom in Konstanza eine Entschädigung von 10.000 Lei in die Hand gedrückt, damit er sein Kind beerdigen konnte. Nach dem Unglücksfall führte der Sozialdienst eine Überprüfung der Familie des verunglückten Mädchens durch, "Die Eltern arbeiteten und Alexandra begab sich an den Dorfrand, um auf die Kuhherde zu warten und sie dann nac...

Geburtsstation wird zur Flammenhölle

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Die Geburtsstation des Krankenhauses "Panait Sârbu" von Bukarest hat eine moderne Abteilung für die Behandlung von Frühgeburten. Sie wurde mit einem Kredit der Weltbank vom rumänischen Gesundheitsministerium auf neuesten Stand gebracht und genügte höchsten europäischen Standards. Das Personal wurde von Fachleuten aus den USA geschult. Die Klinik hat vielen rumänischen Frühgeborenen ein Überleben ermöglicht. In der Nacht vom Montag auf Dienstag wurde der gute Ruf der Geburtsstation in wenigen Minuten Opfer der Flammen . Durch einen vermuteten Kurzschluss in einer Klimaanlage brach ein Brand in den Räumen für Frühgeburten aus, 4 Säuglinge verbrannten und weitere 7 schweben mit schweren Verbrennungen zwischen Leben und Tod. Eine Gruppe von 10 israelischen Ärzten ist inzwischen in Bukarest eingetroffen. Sie helfen mit, die überlebenden Säuglinge zu retten. Die Geburtsstation musste geschlossen werden, was zu einer Überbelegung in den anderen Krankenhäusern Bukares...

Brot für heute, aber Hunger und Zerstörung morgen

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Wenn es um Bodenschätze und deren Ausbeutung geht, kennt die Menschheit keine Skrupel. Risiken werden heruntergespielt und das Volk mit kurzfristigen Vergnügen beruhigt. Der Unfall der Ölplattform von BP im Golf von Mexiko ist, wie sich danach herausstellte, vorhersehbar gewesen. Auch hier wurde vor Risiken einfach die Augen zugemacht und nach dem Wahlspruch gehandelt "es ist schon immer gut gegangen!". Jetzt, wo es nicht gutgegangen ist, sehen wir, dass eigentlich unsere natürlichen Lebensgrundlagen viel wichtiger sind als das Geld, das man nicht essen kann. Katastrophen hat es schon viele gegeben und scheinbar lernt man nichts daraus. Ein Beispiel mehr gibt es in der Provinz Sevilla in Andalusien. Da steht im Ort Gerena unweit von Sevilla eine Kupfer-Mine mit dem Namen "Mina las Cruces", die es sich erlaubt, eine umweltschädlichsten Industrien in Andalusien zu sein. Auf ihrer Webseite steht sie aber für "Technologische Innovation, Umweltschutz, ...

Brand im weltberühmten Instituto Butantan schockiert São Paulo

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Das Butantan-Institut in São Paulo ist ein Zentrum der biomedizinischen Forschung. Es liegt im Viertel Butantã von São Paulo in der Nähe des Universitätsviertels mitten in einer grossen grünen Parklandschaft. Es ist eines der wichtigsten Touristenziele der Stadt. Es ist vor allem durch eine der grössten Schlangensammlungen der Welt berühmt geworden. Gleichzeitig ist das Institut grösste Produzent von Serum und Impfstoffen in Brasilien. Am vergangenen Samstag brannte ein Teil des Instituts . Zur Zeit laufen die Untersuchungen über die Brandursache. Man versucht zu retten, was noch zu retten ist. Das Institut sieht sich erst danach in der Lage über den Umfang der Schäden eine Stellungnahme abzugeben. Brasilianische Wissenschaftler sind sich aber jetzt schon im klaren, dass sie mit dem Brand einen unersetzlichen Verlust für ihre Forschungen erlitten haben. "Der Verlust ist nicht mehr zu reparieren. Das im Institut gelagerte Material ist nicht zu bezahlen und es gibt n...

Angra dos Reis: Umweltsünden und Aberglaube rächen sich

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Nach den verheerenden Erdrutschen in Gefolge von heftigen Regenfällen in der Umgebung der Stadt Angra dos Reis und der vorgelagerten Insel Ilha Grande hat die Staatssekretärin für Umwelt des Bundesstaates Rio de Janeiro , Marilene Ramos, ein Gesetz suspendiert, das eine extensive Bebauung in Angra dos Reis und auf der Ilha Grande erlaubte. Umweltschützer hatten die Regelung, die im vergangenen Jahr vom Gouverneur Sérgio Cabral Filho erlassen worden war, kritisiert, weil dadurch Naturschutzgebiete beeinträchtigt wurden. Die Staatssekretärin erklärte dazu: "Das Gesetz hat keinen Einfluss auf das Risiko der Bebauung. Es versucht, die Bebauung in Waldschutzzonen zu organisieren und nicht in Naturschutzgebieten, wo die Bebauung des Bodens weiterhin verboten ist. Aber im Hinblick auf die aufkommende Polemik werden die Auswirkungen des Gesetzes bis zur Vorlage der Studie zur Revision des Raumordnungsplanes der Region, der bereits überarbeitet wird, suspendiert." Sie erklärte weit...

Air France 447: Analyse eines Absturzes

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Blogger "marcelambrosio" berichtet im Blog "Slot" des "Jornal do Brasil" aus erster Hand über die Umstände des Absturzes des Air France -Airbusses in der Nähe von Fernando de Noronha . Sein neuester Bericht trägt den Titel "Jetzt ist es sicher: Der Airbus zerbrach in der Luft" (Agora é certo: jato se desintegrou no ar). Bei diesem Absturz fehlte das Feuer, das in der Regel Rettungsmassnahmen erschwerte. Dieses Mal war das Sammeln der sterblichen Reste gefolgt von der schockierenden Erkenntnis der Zerstörungskraft des Absturzes. Ein an den Rettungsaufgaben beteiligter Angehöriger der brasilianischen Luftwaffe berichtete dem Blogger, dass die Körper stark verstümmelt seien, einige wären ohne Extremitäten und Kopf gefunden worden, so dass nur noch der Rumpf übrig geblieben sei. Damit könne die Identifizierung nur noch über die DNA -Analyse eroflgen. Bei einigen Passagieren, die nicht so stark verstümmelt waren, fanden die Retter die finale Version ...

Staudamm-Tsunami gegen Flugzeugunglück

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Der Journalist Marcelo Migliaccio vom "Jornal do Brasil! (JB) wundert sich. Er wundert sich über die Parteilichkeit der Medien und Politiker. Am 27. Mai ist in Nordostbrasilien, im Bundesstaat Piaui, ein Staudamm gebrochen. 12 Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Die Häuser von 650 Familien wurden zerstört. 14 Ortschaften wurden von der Umwelt abgeschnitten, 10 verschwanden von der Landkarte. Anwohner berichten von Szenen wie aus einem Horrorfilm, 50 Millionen Kubikmeter Wasser zerstörten alles im Umkreis von 80 km. 100 Personen sind immer noch verschwunden. Migliaccio wundert sich, wieviel Aufwand um den Absturz der Air France-Maschine gemacht wird. Der Staudamm-Bruch hat keine Aufmerksamkeit, schliesslich sind es zumeist einfache Leute, die ihr Leben oder ihre Lebensgrundlage verloren haben. Keine Luftwaffe sucht nach den Vermissten, kein Politiker lässt sich in Piaui blicken. Fazit von Migliaccio: "Das menschliche Wesen ist seltsam. Sein Mitleiden hat nur eine Adresse (...