Posts

Posts mit dem Label "verkehrstote" werden angezeigt.

Im Sommer sind Rumäniens Straßen noch lebensgefährlicher als ohnehin

Bild
“Rumänien steht auf dem 1. Platz bei schweren Straßenunfällen in Europa”, berichtet der rumänische Präsident des Vereins der Opfer des Straßenverkehrs, Marian Nedelescu. Er kennt auch den Grund: “Diese schlimme Situation bei uns ist auf ein Mangel an Erziehung im Straßenverkehr zurückzuführen. Vor 10 Jahren wurde mit dem Straßenverkehrsgesetz auch die Verkehrserziehung eingeführt, die in der Verantwortung des Innenministers und Bildungsministers ausgeführt werden sollte, aber leider gibt es bis heute keinen richtigen Unterricht in Verkehrserziehung an den Schulen”. Der Präsident des Vereins der Verkehrsopfer fordert aus diesem Grund eine Verschärfung der Bedingungen für die Führerscheinprüfung im Hinblick auf das Niveau der Bedingungen in den nordeuropäischen Länder. Im Sommer häufen sich in besonderen Ausmaß die schweren Unfälle auf Rumäniens Straßen. Grund sind ein stark ansteigendes Verkehrsaufkommen durch die Ferien und die Reisen tausender rumä...

Prominenter SUV-Fahrer sorgt für Desaster

Bild
Der rumänische TV-Präsentator Șerban Huidu , bekannt durch eine Satire-Show beim rumänischen Fernsehsender Prima TV und seine Sendungen im Radio KissFM, hat vor ein paar Tagen mit seinem Mercedes-Geländewagen für ein Blutbad auf den Straßen in der Nähe von Brasov / Kronstadt gesorgt. Er stieß mit einem Dacia zusammen, in dem ein älteres Ehepaar und eine dritte Person saßen, die alle durch den Zusammenstoß ums Leben kam. Es war Sonntag 11:15 Uhr in der Ortschaft Timiş de Sus, es schneite leicht, als Huidu mit seinem SUV auf die Gegenfahrbahn geriet und mit dem schuldlosen Dacia-Fahrer zusammenstieß. Ein Augenzeuge berichtet: “"Wir befanden uns hinter dem Dacia als wir einen Geländewagen sahen, der beschleunigte, um zu überholen. Er muss etwa 100-120 km/h schnell gewesen sein, als er mit dem Dacia zusammenstieß.” Dem ehrenwerten Herrn Huidu und den Insassen des Mercedes-Geländewagens – seine Frau und 2 Kinder - passierte nicht viel, dank sei dem gut gesicherten Geländewagen. ...

Das Blutbad von Scanteia oder wenn Bus-Taxis aufs Gas drücken

Bild
Am 14. August rammte ein Zug auf einem ungesicherten Bahnübergang ein Bus-Taxi, in Rumänien auch Mikrobuz oder Maxi-Taxi genannt, das sich auf der Fahrt zwischen der Stadt Iaşi und dem Dorf Scânteia befand. 13 von den 16 Passagieren starben an diesem Freitag. Die 14. Person, der Fahrer, 26 Jahre alt, ist gestern, Montag, im Krankenhaus gestorben. Schuldig soll der inzwischen verstorbene Fahrer sein, gegen den ein Strafverfahren eröffnet wurde. Er soll alle Verkehrsregeln beim Überqueren des Bahnübergangs missachtet haben. Überlebende erzählen, dass er zu diesem Zeitpunkt das eingenommene Geld gezählt habe. Alle anderen, die auch eine Verantwortung in der Sache tragen, waschen ihre Hände in Unschuld. Aber dieser schwere Unfall rückt ein Gewerbe in Rumänien in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, das schon länger von den Kunden misstrauisch begleitet wird: Das öffentliche, vor allem private Transportwesen in Rumänen. Typisch war, dass der Unglücksfahrer für seinen Arbeitgeber " Val...