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Teruel wird zum Jahresende größenwahnsinnig

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Teruel ist eine auf über 900 m Höhe gelegene Stadt in der nordostspanischen Region Aragón . In Teruel leben etwa 35.000 Menschen. Laut Angaben der Stadtverwaltung lebt die Stadt vom Tourismus, gefolgt von anderen Dienstleistungen wie Verkauf von Fahrzeugen und Nahrungsmittel. Hört sich etwas trostlos an. Die Stadtgewaltigen hatten auch das Gefühl, dass ihr Ort in völlige Bedeutungslosigkeit versinkt. Der rettende Einfall war dann der, dass man etwas ganz Tolles machen müsse, etwas, was in Zeiten des sensationshungrigen Internets die Stadt schlagartig berühmt machen könnte. Und so kamen sie auf den Einfall einer “Mannequin Challenge”. Bei 5 Grad Kälte posierten etwa 100 Turolenser - so nennen sich die Einheimischen - in erstarrter Haltung vom Hauptplatz “plaza del Torico” mit dem Weihnachtsbaum bis zur Hauptattraktion des Ortes, dem “Mausoleum der Liebenden” und ließen sich so filmen. Die Geduldsleistung wurde dann auf Youtube hochgeladen und damit der staunenden Welt...

Spätfolgen einer Umweltvergiftung machen spanischen Dörfern das Leben schwer

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Bewohner von Dörfern in der Nähe des Flusses Gállego in Aragon und im Baskenland weigern sich das Wasser aus ihren Wasserleitungen zu trinken, damit zu duschen oder zu kochen. Weitere 20 Dörfer im Mündungsgebiet des Gállego in den Ebro leben mit dem durch das Pestizid Lindan vergiftetes Wasser. Wikipedia schreibt zu Lindan: “Lindan neigt zu starker Adsorption, z. B. an Algen, und ist für Wasserorganismen giftig. Da es nur langsam abgebaut wird und relativ stark lipophil ist, reichert es sich stark in der Nahrungskette des Menschen vor allem über Fische an. Lindan darf daher ungebunden unter keinen Umständen in die Umwelt gelangen. Die Substanz steht darüber hinaus im Verdacht, krebserregend zu sein. Zusammen mit anderen Insektiziden auf Basis chlorierter Kohlenwasserstoffe wird Lindan als Mitauslöser der Parkinson-Krankheit diskutiert.” Die spanische Umweltbewegung “Ecologistas en Acción” (EA) schrieb bereits im September 2012: “Es ist unglaublich, dass eine der weitreichends...

Der Mittelmeer-Korridor weckt Erwartungen und schürt Zwist

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Spanien hat schon seit einigen Tagen dieser Entscheidung entgegengefiebert: Die Europäische Union hat heute beschlossen, dem Ausbau des Mittelmeer-Korridor Vorrang einzuräumen. Es geht um eine neue Eisenbahnstrecke von der französischen Stadt Perpignan bis zur Hafenstadt Algeciras am südlichsten Zipfel Spaniens. Gleichzeitig wurde auch der Atlantik-Route, die Portugal und Nordspanien mit Frankreich verbindet, Priorität eingeräumt. Der Mittelmeer-Korridor besteht aus 2 Eisenbahnlinien. Bei der einen geht es um eine Güterzugstrecke von Algeciras über Madrid nach Zaragoza . Hier hat die EU nur eine Finanzierung bis Zaragoza zugesagt, einem weitergehenden Plan der Spanier – der Bau eines Tunnels durch die Zentralpyrenäen – wurde nicht zugestimmt. Die zweite Linie führt von Algeciras über die Städte Granada , Almeria und an der Küste entlang hoch nach Südfrankreich. Während die Güterzugstrecke sich schon in einem fortgeschrittenen Stadium befindet, dümpelt die Küstenroute noch im Pl...