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Klaus Johannis, zukünftiger Präsident Rumäniens?

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Klaus Johannis , der Bürgermeister der von den Siebenbürger Sachsen gegründeten Stadt Hermannstadt , rumänisch Sibiu, kehrt wieder in das Scheinwerferlicht der rumänischen Aufmerksamkeit zurück. Nachdem er bereits früher mehrfach auch als Ministerpräsident zur Diskussion stand, hat jetzt ein neuer Schachzug der Regierungspartei PNL (Nationalliberale Partei) Johannis mit einem Paukenschlag wieder in den Mittelpunkt des Geschehens gebracht. Parteiführer Crin Antonescu hat für den kommenden Parteitag der PNL vorgeschlagen, Johannis als Mitglied der Partei zu kooptieren und ihm das Amt eines stellvertretenden Parteivorsitzenden anzubieten. Laut der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien (ADZ) hat Johannis bestätigt, dass Parteichef Crin Antonescu ihm angeboten habe, ihn am PNL-Kongress am Wochenende für ein Amt in der Parteileitung zur Wahl zu stellen. Des weiteren habe Antonescu auf einer am Mittwochnachmittag abgehaltenen Pressekonferenz, seine uneingeschränkte Unterstützung fü...

El Dorado in den Karpaten

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Milliardäre sind sie, aber nicht in Euro oder Dollar, aber immerhin in rumänischen Lei, die Hirten von Poiana Sibiului . Reich geworden sind sie durch ihre Schafe und die Tatsache, dass der Diktator Nicolae Ceausescu vergessen hat oder es ihm nicht gelungen ist, das Hirtengeschäft und die Schafzucht in den Karpaten in LPG's zu zwingen. Die Hirten konnten weiter privat ihre Geschäfte betreiben. Die Ernährungskrise der 1980er Jahre in Rumänien hat die Taschen der Schafhirten gefüllt. Die Wolle der Schafe konnte zusätzlich unter der Hand für teures Geld verkauft werden. 1990: Rumänien kurz nach der Revolution. Überall sieht man nur ein heruntergekommenes und verwahrlostes Rumänien. Hermannstadt / Sibiu leidet ebenfalls unter dem Zerfall. Die Dorfsystematisierung hat Dörfer zerstört und die Bewohner in hässliche und halbfertige Wohnblocks gezwungen. Insofern kann man die Überraschung verstehen, wenn man auf Schotterstrassen im südlichen Siebenbürgen von Hermannstadt aus in ...

Johannis überglücklich nicht rumänischer Ministerpräsident geworden zu sein

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Der Bürgermeister von Hermannstadt / Sibiu , Klaus Johannis , hat sich in Rumänien wieder zu Wort gemeldet. Dem Fernsehsender Realitatea.TV erklärte er, dass er Gott danke, nicht an der Stelle des Ministerpräsidenten Boc zu sein.: "Ich kann gar nicht sagen wie dankbar ich bin .... oder wie dankbar, dass ich in Hermannstadt bin. Es hätte in dieser schwierigen Situation keinen grossen Spielraum bezüglich der Massnahmen gegeben". Er bezog sich damit natürlich auf die Wirtschaftskrise, die Rumänien besonders getroffen hat. Statt der jetzt vom rumänischen Kabinett beschlossenen Gehalts- und Rentenkürzungen hätte er es aber vorgezogen, die Zahl der Beamten zu vermindern, die Mehrwertsteuer und Einkommenssteuer zu erhöhen und die Mittel für den Autobahnbau zu kürzen. "Wenn man solche Massnahmen beschliesst, die vor allem die kleinen Einkommen wie die der Pensionäre und Staatsbediensteten treffen, dann ist es schwierig Vertrauen in die Massnahmen der Regierung zu ...

Klaus Johannis zum Zustand der rumänischen Politik

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Johannis hat der Zeitung "Evenimentul Zilei" (EVZ) in Hermannstadt / Sibiu ein Interview zu dem derzeitigen Stand der rumänischen Politik gegeben. Während der neue zukünftige Ministerpräsident Lucian Croitoru mühsam versucht, die Anerkennung des Parlaments für seine neue Regierung zu finden, erklärte sein Gegenpart und Kandidat für den Ministerpräsidentenposten, Johannis, dass er die Entwicklung in Bukarest nicht mit guten Augen sehe. Alles, was da laufe, diene nicht dazu die Wirtschaftskrise zu bekämpfen. Die Frage, ob er sich im gegenwärtigen Stellungsspiel der Präsidentschaftskandidaten ausgenutzt sieht, verneinte er. Die Parteien PNL, PSD, UDMR und die Gruppierungen der nationalen Minderheiten hätten mehrfach erklärt, dass sie seine Kandidatur für den Ministerpräsidentenposten unterstützten. Folgende Frage der Zeitung möchte ich wörtlich wiedergeben: EVZ: "Die Zustimmung zu ihrer Person ist in dauerndem Wachsen. Glauben sie, dass das ihrem Image als "Macher...

Deutschrumänisches Biotop Hermannstadt

Die "Allgemeine Deutsche Zeitung" berichtet, dass die erneute Wiederwahl von Klaus Johannis zum Bürgermeister von Hermannstadt/Sibiu und das Erzielen der Mehrheit im Stadtrat durch das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien ( DFDR ) – es hat bekanntlich 14 der 23 Sitze – ein deutliches Signal dafür waren , dass die Bürger der Stadt ihr Vertrauen dem Deutschen Forum schenken. Das DFDR wurde nach dem Sturz Ceausescus von den Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben 1990 gegründet und kaum einer gab diesem Forum eine langfristige Überlebenschance. Von den ca noch 400.000 in Rumänien lebenden Sachsen und Schwaben verließen die Meisten hals über kopf Rumänien, weil sie an eine demokratische Entwicklung nicht glaubten. Jetzt leben noch, wenn man optimistisch zählt, etwa 80.000 Angehörige der deutschen Volksgruppen in Rumänien. Man kann fast sagen, dass es sich hier um eine verschwindende Minderheit handelt. Ihre Bedeutung in Politik und Kultur Rumäniens ist jedoch um ein vi...

BMW next tours in Hermannstadt

"Im Rahmen der „BMW What´s Next“-Tour fand unlängst in Hermannstadt/Sibiu eine Präsentation im Autohaus „Bavaria Cars“ an der Soseaua Alba Iulia statt. Ausgestellt waren verschiedene neue Modelle des deutschen Automobilherstellers und deren neue Technologien. Die ausgestellten Modelle gehörten zu den Serien 1, 3 und 5. Besonderen Wert legte Michael Schmidt, Generaldirektor der Bavaria Group, bei seiner Vorstellung auf die gesteigerte Leistung der Motoren und den gleichzeitig gesunkenen Verbrauch von Treibstoff und CO2-Ausstoß, der durch die neuen Technologien BMW Efficient Dynamics und Variable Twin Turbo erzielt worden ist." Soweit wörtlich die ADZ. Hermannstadt / Sibiu ist inzwischen auch eine rumänische Stadt, in der deutsche Luxuslimousinen gekauft werden. Vor 18 Jahre gab es in den wenigen sogenannten Supermärkten nur stinkende Konserven zu kaufen. Vor 10 Jahren war die Situation zwar etwas besser, aber der Geldinhaber fuhr doch lieber 100 km nach Brasov / Kronstadt oder...