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Ein Mann namens Putin und die Klimakrise

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Der russische Staatspräsident hat endgültig seine Maske fallen gelassen, nachdem man ihm auch beim besten Willen seine Lügenparade nicht mehr abnehmen kann, und er gibt sich als das, was er auch ist, ein Diktator. Mit dem Überfall auf die Ukraine meint er auch die letzten Hemmungen in der internationalen Politik ablegen zu können. Der Europarat, zuständig für Menschenrechtsfragen in Europa, hat inzwischen Russland aus seinem Gremium ausgeschlossen. Es war ohnehin alles nur noch Fassade, was das Putin-Regime an Menschenrechten geboten wurden. Die russische Opposition inzwischen durch Repressionsgesetze jeder Art mundtot gemacht worden. Lügen und betrügen, das ist das Lebenselixier eines Herrn Putin. Das muss die Welt zur Zeit mit Schrecken zur Kenntnis nehmen, nachdem man lange seine Manöver nach dem Motto "der spielt ja nur" akzeptiert hatte. Nun muss man zur Kenntnis nehmen, dass dieser Mann keinerlei Charakter hat. Abgestritten hat er bis vor nicht allzu langer Zeit, dass e...

Das AKW Paks in Ungarn, ein seltsamer Handel, bei dem es einige Rätsel gibt

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Das "Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR)" beschreibt die Pläne Ungarns zur Erweiterung seines Atomkraftwerks Paks wie folgt: Der staatliche ungarische Energiekonzern MVM will am Standort Paks, 470 Kilometer von Deutschland entfernt, zwei russische Druckwasserreaktoren vom Typ AES 2006 bauen. Sie sollen 2025 und 2030 mit einer Gesamtkapazität von 2.400 Megawatt (MW, brutto) ans Netz gehen. Das AKW-Projekt soll rund 12,5 Milliarden Euro kosten, von denen 10 Milliarden Euro von russischen Kreditgebern und weitere 2,5 Milliarden aus dem ungarischen Haushalt stammen sollen. Am Kraftwerksstandort Paks stehen bereits seit den 1970er Jahren vier Atommeiler mit je 500 MW Bruttoleistung, von denen drei im Jahr 2017 abgeschaltet werden sollen. Zehn Milliarden streckt der russische Staat als Darlehen vor – den Deal vereinbarten Präsident Wladimir Putin und Premierminister Viktor Orban 2014. Im November 2015 startete die EU-Kommission eine Un...

Ukrainer, Russen und Armenier waschen Geld in Barcelona

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Die katalanische Einsatzpolizei und die spanische Nationalpolizei haben heute eine Razzia gegen die Organisierte Kriminalität  in Barcelona gestartet. Die Razzia richtet sich gegen ukrainische und armenische Staatsangehörige, die Geldwäsche in Höhe von 62 Millionen Euro über Immobiliengeschäfte betrieben haben sollen. Verhaftet wurden bisher 10 Personen. Mittelpunkt der organisierten Geldwäsche ist das Nobelrestaurant “ El Yubari ”, spezialisiert auf japanische Küche, aber einem Armenier namens Arman Mayilyan, gehörend, der auch verhaftet wurde. Bei der Eröffnung des Restaurants im Jahr 2014 in Barcelona schwärmten die Medien vom “Luxus und Glamour”, der dort zu besichtigen war. Logische Folge war, dass sich die hohe katalanische Gesellschaft und Elite-Sportler vorwiegend in diesem Restaurant trafen. Der Armenier Arman Mayilyan hatte nicht nur dieses protzige Restaurant in Barcelona, sondern er gab sich auch gerne als neureicher Wohltäter. ...

Der Westen versteht nicht, woher der Rechtsextremismus im Osten Europas kommt

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Der rumänische Blogger Costi Rogozanu hat einen Artikel in der Zeitung “The Guardian” zum Anlass genommen, seine Meinung über die im Westen vorherrschende Meinungen über rechtsextreme Bewegungen in Osteuropa zu analysieren. Er schreibt: Ein Journalist, den ich sehr schätze, hat einen schlechten Artikel geschrieben. Einen schlechten Artikel, weil er ein falsches Bild vom Osten abgibt, weil er in der konstanten Tradition des Unkenntnis des Westens gegenüber der Peripherie der EU steht. Ich spreche über Paul Mason und seinen Artikel über die extreme Rechte vom Zentrum Europas Richtung Europas Osten. Seine kleine Zusammenfassung ist korrekt, die Slowakei, Ungarn, Österreich, Polen und andere erleben mehr und mehr verschiedene Formen des Rechtsextremismus, der sich immer mehr zuspitzt. Sein Aufschwung ist hier noch gefährlicher, weil viele unter diesen Ländern zerbrechliche Demokratien haben. Aber das Auftauchen eines halb heimlichen oder exotischen Faschismus ist von ein...

Marine le Pen traut sich nach Rumänien und fabuliert über Europa

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Frau Marine Le Pen , Präsidentin des rechtsextremen französischen Front National, hat dieser Tage erstmalig Rumänien besucht. Im Karpatenkurort Sinaia trafen sich Europas Rechtsextreme auf Einladung ihres rumänischen Fraktionskollegen im Europaparlament, Laurenţiu Rebega , um zu besprechen wie man am Besten der Europäischen Gemeinschaft den Garaus machen könnte. Le Pen hat auf dieser Tagung nochmals auf ihr Herzensanliegen, die Schaffung von starken nationalistischen Parteien in den Ländern Europas hingewiesen. Sie befürwortet das auch im Hinblick auf Rumänien. Der Gastgeber ist im übrigen ein typischer Vertreter der alten rumänischen Parteienlandschaft, die sich durch je nach Bedarf häufige Parteienwechsel und Verdachts der Korruption auszeichnet. Le Pen ist das wohl ziemlich egal, schließlich braucht sie diesen Herrn, weil die Gefahr droht, dass ihre Fraktion im Europaparlament die einzige britische Fraktionskollegin, falls die Briten für den Brexit stimmen,...

Putins verkehrte Welt: Von Faschisten, die angeben gegen Faschismus zu kämpfen

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Wer wundert sich nicht über das Russland's Politik gegenüber der Ukraine der letzten Monate, des letzen Jahres. Mit Schaum vor dem Mund wird beschworen, dass in Kiew die Faschisten die Macht übernommen haben. Die Krim wird mir nichts dir nichts besetzt und zum eigenen Staatsgebiet erklärt. Der Osten der Ukraine wird destabilisiert und mit russisch bezahlten Söldnerhorden zu einer Russland genehmen Separatistenrepublik umgemodelt. Tausende Ukrainer verlieren in brutalen Bombardements ihr Leben. Auch wenn noch ein Restverständnis für die sich von der NATO eingekreist glaubende Putin-Oligarchie vorhanden ist, so fühlt man sich doch immer mehr von den Sprüchen und Kampfparolen aus Moskau abgestoßen. Ganz einfach, weil man ihre Unglaubwürdigkeit gar nicht mehr beweisen muss, sie entlarven sich selbst. Ein Bewohner der geschundenen Gebiet im Donbass hat jetzt einen Brief geschrieben, der auf der Webseite EMPR (Unabhängige Bürgermedien über die Ukraine) veröffentlicht wrude. Hier ein...

Muss Rumänien die Wacht am Schwarzen Meer übernehmen?

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Rumänien war bisher sowohl für die EU wie auch für die NATO ein Land von keiner großer Bedeutung. Schön, dass es alles mitmachte, auch wenn das im Falle der Zurverfügungstellung von Landeplätzen für die illegalen Aktionen der CIA sehr viel Entgegenkommen bedeutete. Trotzdem wurde das Land von den USA als ein Staat behandelt, der brav Entgegenkommen zeigen sollte, aber dem man nicht zu sehr entgegen kommen wollte. Bei der Sichtvermerkserteilung gegenüber rumänischen Staatsangehörigen zickte Washington bisher herum. Was anderen EU-Länder gewährt wurde, versagte man den Rumänen. Für die EU sind Rumänen das große Sozialschmarotzer-Gespenst, das besonders heftig von rechtsnationalen Kreisen gepflegt wird. Die Ukraine -Krise fördert da ein Umdenken, meint die rumänische Zeitung “Romania Libera”. Plötzlich beabsichtigen hochrangige amerikanische Politiker wie Vizepräsident Joe Biden und Verteidigungsminister Chuck Hagel in ein Land zu kommen, in das man bisher nur die 3. Garde der Polit...

Willige und dumme Europäer - schlaue Amerikaner

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US-Präsident George W. Bush hatte zu seiner Zeit vor dem Irak-Krieg willfährige Helfer in dem britischen Ministerpräsidenten Tony Blair und im damaligen spanischen Ministerpräsidenten José Maria Aznar . Insbesondere Aznar fühlte sich durch die amerikanische Aufmerksamkeit geschmeichelt und war demzufolge leicht verwendbar. Das Bild der 3 von den Azoren sprach ja Bände. Im Prinzip haben die USA ein Interesse an Bestehen der Europäischen Union, aber sie sollte halt nur so funktionieren, wie es in ihre  Pläne passt. Wenn nicht, dann sucht man sich wieder willfährige Helfer unter den Führer neuropäischer Kleinstaaten, die bereit sind im amerikanischen Sinne den Störenfried zu spielen. Eine interessante These hat jetzt die Allgemeine Zeitung Deutsche Zeitung für Rumänien (ADZ) bezüglich des rumänischen Staatspräsidenten Traian Băsescu aufgestellt. Basescu gibt sich seit einiger Zeit als besonders feuriger Vertreter einer Vereinigung Rumäniens mit Moldawien , dem ehemaligen rumäni...

Moskauer Einmischung in Rumänien im Namen der Orthodoxie

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In letzter Zeit taucht in Rumänien wieder das russische Gespenst in Form von Ratschlägen der Stimme Russlands in der gegenwärtigen Staatskrise auf. Die Stimme Russlands ist der russische Radiosender, der dazu gedacht ist, die russische Sicht der Dinge der internationalen Öffentlichkeit bekannt zu geben. Im Gegensatz zu früher werden die guten Ratschläge Moskaus jetzt vor allem im Internet bekannt gemacht. Anderswo nimmt man das von vielen Staaten genutzte Instrument der Öffentlichkeitsarbeit als üblich hin. Nicht so in Rumänien, wo auf Grund der jüngsten Geschichte alles, was nach russischer Einmischung riecht, misstrauisch zur Kenntnis genommen wird. Die Zeitung "Romania Libera" hat deshalb den Präsidenten der "Stiftung Rumänien-Russland" zu den Absichten des Kreml in der gegenwärtigen Krise in Rumänien zwischen Regierung und Staatspräsidenten befragt. Eine der Fragen der Zeitung lautete: "Es ist das erste mal in den letzten 20 Jahren, dass die russische...

Die Herrscher des atomaren Feuers sind Geschichtsdilettanten

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Es gibt Science-Fiction Filme, die uns die menschlichen Probleme mit Raum und Zeit eindrücklich vor Augen führen. Im Film "Alien" von Ridley Scott fliegt ein Raumschiff durchs Weltall. Eines von vielen, die privatwirtschaftlich betrieben, die Schätze des Weltalls beheben sollen. Eigentlich interessiert sich auf der Basisstation Erde keiner für den Raumfrachter, es sei denn die Ladung kommt nicht an. Wie dann die Katastrophe in Form eines destruktiven "Alien" zuschlägt, ist die Einsamkeit und Hilflosigkeit der Besatzung angesichts des unfassbaren Geschehens bedrückend erfahrbar. Eine ähnliche Erfahrung machen wir immer mehr bei der gefährlichsten Technik, an die sich der Mensch bisher gewagt hat. Es geht um die Nutzung der Nuklearenergie. Es ist eine Energieform, die mit ihren Folgen auf Jahrtausende die Menschheit beschäftigen wird. Nach Meinung ihrer Verteidiger kein Problem. Dabei handelt es sich bei dieser Meinung um Größenwahnsinn oder um unverschämte Mani...

Schengen: Ist die Schweiz schon untergegangen?

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Das von rechten Populisten gemalte Bild einer Schweiz in höchster Gefahr, falls man dem Schengen -Abkommen beitrete und damit einen Schritt auf die Europäische Union zumache, wo ist es geblieben? Vor der Volksabstimmung zum Schengen-Abkommen machte die Schweizerische Volkspartei (SVP) mit folgenden Argumenten Stimmung: "Sicherheit ist nur noch an den Aussengrenzen der EU ein Thema, im Inner-EU-Raum sollen Schleierfahndungen das Defizit wett machen. Dies ist vergleichbar mit dem Suchen nach der Nadel im Heuhaufen und hätte für die Schweiz Folgen: Viel grösserer Personalbedarf mit viel weniger Aufgriffen. Wenn heute weit über 100'000 Personen pro Jahr an der Grenze angehalten und zurückgewiesen werden, so zeigt dies klar, was sich so alles im EU-Raum frei bewegt und in Zukunft ohne Kontrolle über unsere Grenzen reisen könnte." 4 Jahre später müsste die Schweiz nun eigentlich von den Kriminellen überrannt worden sein. Aber seltsamerweise kommen dazu auch nicht mehr Klagen ...

Russe ruiniert Wahrzeichen von Marbella

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Das Hotel " Los Monteros " war eines der ersten grossen Luxushotels in Marbella , das viel zur touristischen Entwicklung des Ortes beigetragen hat. An der Costa del Sol hat das Hotel Kult-Status. Im Dezember 2008 kaufte der Russe Ernest Malyshev das Hotel. Nach dem Kauf stellte er die Gehaltszahlungen an die 183 Angestellten ein. Dreimal wurde versucht, eine Übereinkunft über die Gehaltszahlungen und ein Neustart für den Hotelbetrieb zu erreichen. Alles ohne Erfolg, nach Ansicht der Spanier, weil Malyshev seinen Verpflichtungen nicht nachkam. Ende Mai schloss Malyshev das Hotel unter dem Vorwand, dass die Angestellten sich aggressiv verhielten sowie die Einrichtungen des Hotels zerstört und vernächlässigt würden. Eine Inpektion des Hotels durch das Arbeitsinspektorat (Inspección de Trabajo) ergab dafür aber keine Anhaltspunkte. Ernest Malyshev ist Präsident der russischen North-West Oil Group. Die North-West Oil Group wurde 2004 gegründet. Das Unternehmen produziert und vert...