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Griechenland: So nicht!

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Die Einigung zur Griechenland-Rettung wird als ein Diktat der deutschen Regierung bezeichnet. Der größte Scharfmacher ist unser Finanzminister Schäuble . Derjenige Schäuble, der seinen persönlichen Referenten gerne auch mal in der Öffentlichkeit anscheißt, weil er ihm die Papiere nicht richtig hingelegt hat. Ein rechthaberischer Machtmensch. Soweit so gut, bisher habe ich ihn immer noch für einen guten Europäer gehalten, der das große Ganze immer im Blickwinkel hat. Eigentlich möchte ich auch glauben, dass er es immer noch gut meint mit den Griechen. Zumal er doch mit einer so menschenfreundliche Kanzlerin zusammenarbeitet, der es bestens gelingt sich hinter ihm, dem Bösewicht, unsichtbar zu machen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir eine so bornierte Regierung haben. Am Tag nach dem Beschluss zum neuen Hilfspaket für Griechenland kommt für mich das böse Erwachen. Die Regierungspartei CDU plustert sich auf, ganz auf der Linie der Schäuble-Politik wird mit einer Arro...

Willkommen im IV. Reich: Eine spanische Sicht der Dinge auf Deutschland

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Der Schriftsteller und Journalist David Torres schreibt in seinem Blog ausgehend von den Büchern und Gedanken von Günter Grass , der als einziger vor der deutschen Einigung gewarnt habe, über die neueste Entwicklung in der deutschen Europapolitik insbesondere im Hinblick auf die deutsche Politik gegenüber Griechenland. Der Titel seines Beitrags lautet “Willkommen im IV. Reich” (Bienvenidos al IV Reich). Hier ein Auszug aus seinen Ausführungen: Was den Nazismus in seinem herausragenden Merkmal charakterisiert, ist nicht der Rassismus noch der Antisemitismus, sondern der Kult der brutalen Gewalt und der Verachtung für den Schwächeren, genau so lautet die Melodie der nicht endendenden Gesänge, die Angela Merkel unter dem Dirigentenstab der Bundesbank intoniert. In ihrem Ultimatum an die Griechen, in ihrer grenzenlosen Verachtung für die Demokratie, hat Merkel mit dem verpesteten Atem eines Bismarck, eines Kaiser Wilhelm und eines Hitler gesprochen, der 3 Diktatoren, die direkt von der...

Das "Fresh-Start-Projekt" soll Europa retten

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Mit dem Untertitel "Manifest für Veränderung - Eine neue Vision für eine reformierte EU" wollen konservative britische Abgeordnete des " Fresh-Start-Projekts " eine Reform der Europäischen Union erreichen. "Das Projekt Fresh Start wurde 2011 von einer großen Gruppe Abgeordneter der hinteren Reihen der Konservativen Partei im Unterhaus auf den Weg gebracht und verfolgt das Ziel, eine Beziehung auszuhandeln, mit der die Mehrheit der Briten und Bürger aus anderen Mitgliedstaaten der EU zufrieden sein können", beschreibt sich das Projekt selbst. Zufrieden sollen vor allem die britischen Bürger und Bürgerinnen sein. Denn es geht nicht um eine Reform der EU, sondern die Schaffung einer EU, die den Briten das bietet, was ihnen nützt und ihre Interessen ansonsten nicht stört. Vorwärts gehen soll es beim Handel: "Wir müssen die Vorteile des Binnenmarkts erhalten und ausdehnen", heißt es und natürlich soll die EU "mehr Freihandelsabkommen aushande...

Wie Cameron dem David ein Bein stellt

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Nun ist sie auf dem Tisch, die große Rede David Camerons zur Europäischen Union und das was sie nach seiner Meinung sein müsste. Großer Angriffspunkt ist der Euro, obwohl es dem Pfund und Großbritannien genauso schlecht geht. Kein Wunder: Cameron ist entweder geschichtsvergessen oder alles ist ein großes Vertuschungsmanöver: Die Krise, die wir nun seit gut 4 Jahren am Hals haben, ging von der angloamerikanischen Finanzwelt aus! George Bush zusammen mit seiner neokonservativen Bande und Tony Blair wollten der Welt ihre Vision des Raubtierkapitalismus aufdrücken. Das sollte doch einmal festgehalten werden. Der Euro war dem nicht gewachsen, aber er war nicht die Ursache. Auf die Europäer, insbesondere die Deutschen, wurde damals eingedroschen, sie wären Eurosklerotiker und hätten die Zukunft schon längst hinter sich. “Das alte Europa ”, das sich der Kriegslüsternheit dieser Macht wenigstens einmal entzog, war den Herrschaften ein Dorn im Auge. Danach kam das Milliarden-Erwachen, Mil...

Die Irrungen und Wirrungen des Herrn Osborne

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George Osborne ist der britische Schatzkanzler, also der Finanzminister des Vereinigten Königreichs. Er ist einer der Unbeirrbaren, die wissen wollen, dass nur andere die Fehler machen und man selbst dann darunter zu leiden hat. Zusammen mit seinem Regierungschef, dem Premierminister David Cameron, hat er an der Elite-Uni von Oxford studiert und sich in seinen Studienzeiten als Kampftrinker im Bullingdon Drinking Club ausgezeichnet. Eine Abgeordnete der eigenen Partei bezeichnete beide als zwei arrogante vornehmtuende Kerle, die keinerlei Einfühlungsvermögen dafür hätten, wie hart das Leben normaler Leute sei. Jetzt hat sich Osborne in einem Beitrag in einem Zeitungsbeitrag die Euro-Krise vorgeknöpft. Im Hinblick auf Großbritanniens desolate wirtschaftliche Lage braucht er einen, der für die Krise schuldig ist. Und tatsächlich ist er sich nicht zu schade, die Schuld allein bei der Eurokrise und den Ländern der Eurozone zu finden. Ein britischer Minister konservativer Schattier...

Warum sich David Cameron zum Pudel macht

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Tony Blair wurde wegen seiner bedingungslosen Treue zu George W. Bush , dem er auch bei den dicksten Lügen brav folgte, auch Bush’s Pudel genannt. Es gibt im Vereinigten Königreich den Begriff “Balfours Pudel (engl.: Balfour's Poodle)”. Laut Wikipedia handelt es sich um ein politisches Schlagwort in der Rhetorik des Vereinigten Königreiches. Mit ihm belegen vor allem Politiker und Journalisten Personen oder Institutionen, deren Haltung oder Handlungsweise als in armseligerweise untertänig und folgsam gegenüber einer bestimmten anderen Person oder Institution betrachtet werden. Kein Wunder, dass sich auch der derzeitige Premierminister David Cameron auf dem besten Wege befindet, sich zum Pudel zu machen. Mit seinem gestrigen Veto gegen die Änderung des EU-Vertrages hat er sich dazu auf den Weg gemacht. Im Prinzip hat er nichts gegen die vorgeschlagenen wirtschaftlichen und finanzpolitischen Maßnahmen, Hauptsache sein Land hat damit nichts zu tun. In einer Pressekonferenz erkl...

Die Eurokrise schafft Anreize für britische Erpresser

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Großbritannien gehört zur Europäischen Union . Allerdings eher halbherzig. Eine treibende Kraft war das alte Empire nie. Die EU war gut, wenn man unter dem Strich durch die Mitgliedschaft verdiente. Allerdings gibt es dort auch durchaus weitsichtige Europäer, denen bewusst ist und war, dass Britannien nicht mehr die Welt regiert und damit auch nicht mehr von der Ausbeutung von Kolonien leben kann und deswegen auf eine enge europäische Zusammenarbeit angewiesen ist. Besonders zerrissen ist die Partei der Tories , der Konservativen, die zu allem Überfluss auch noch zur Zeit zusammen mit den Liberalen die Regierung stellen. Ministerpräsident David Cameron versucht zur Zeit eher den Flügel der Europa-Gegner zu bedienen. Seine markigen Sprüche und die seiner Minister sollen das Volk von den eigenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten ablenken. Dass dieser Schuss aber auch gut einmal nach hinten losgehen kann, muss er dieser Tage erleben. Hinterbänkler seiner Partei sammeln zur Zeit Stimm...

Die Briten und der Euro

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Eines der wichtigsten Länder der Europäischen Union ist Großbritannien. Mit der Wirtschafts- und Finanzkrise ist auch dieses Land ins Schleudern gekommen. Die Wirtschaft entwickelt sich alles andere als gut, die Schulden sind exorbitant. Die Briten haben noch ihr “ Pfund-Sterling ”, ihre eigene Währung. Wie sehen sie den schlingernden Euro? Oliver Klamm, Journalist der “Times” erklärt es auf der Webseite der Zeitschrift “New Statesman”: “Die Briten sind seit Jahrzehnten bezüglich Europa tief gespalten. Die Meinung der Regierungskoalition kristallisiert sich mit der zunehmenden Euro-Krise zu einer Position der harten Linie. Der Premierminister denkt darüber nach, ob er nicht wieder abgegebene Souveränitätsrechte von Brüssel zurückverlangen soll. Nick Clegg , Vizepremier und Führer der liberalen Demokraten , ist plötzlich der Meinung, dass, wenn Großbritannien dem Euro beigetreten wäre, dies ein sehr großer Fehler gewesen wäre. Die oppositionelle Labourpartei hat wenig zu Europa z...

Entente cordiale gegen die Griechen

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Griechenland ist hochverschuldet und bereitet Europa nun schon seit Monaten Kopfzerbrechen. Mit viel Geld muss / will man dem Land helfen. Manche der EU-Staaten eher widerwillig, andere erwecken zumindest den Eindruck, dass man sich ganz der Solidarität verpflichtet fühlt und zur Rettung Griechenland bereit ist,  sein letztes Hemd zu geben. So Frankreich. Die französischen Medien und Politiker haben sich bisher über die widerspenstigen Länder mokiert. Auf der einen Seite wurde das Bild der Mittelmeerländer mit Frankreich an der Spitze gezeichnet, ein Frankreich, das generös, solidarisch und visionär ist und die kapiert haben, dass man in der Krise ausgabefreudiger sein muss und auf der andern Seite des Rheins die Germanen, egoistisch, berechnend und ohne Verständnis für die Feinheiten der Finanzmärkte. An der Basis sieht es allerdings ganz anders aus. Die französischen Bürger und Bürgerinnen unterscheiden sich in nichts von deutschen, wenn es um die Angst um den eigenen Geldb...

Spanien feiert silberne Hochzeit: Europa hat die Anstrengung gelohnt!

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Vor 25 Jahren ist Spanien in die Europäische Union aufgenommen worden. Der damalige Ministerpräsident Felipe González äusserte sich heute im Rückblick darauf: "Heute Morgen hat mich ein Journalist gefragt, ob sich die Anstrengung gelohnt hat. Ja, sie hat sich gelohnt. Nach meiner Meinung waren es die 25 positivsten Jahre des Spaniens von heute". Am 12. Juni 1985 zitterte man an diesem Tag noch, ob der restaurierte grosse Tisch, an dem die Beitrittsakte feierlich unterschrieben werden sollte, von den Handwerkern rechtzeitig geliefert würde. Er kam noch rechtzeitig und bewies, dass die Spanier zwar an ihrer Unpünktlichkeit noch hart zu arbeiten hatten, dass sie aber auch Meister der "paciencia", der Geduld nach dem Motto "alles wird Gut" waren. Spanien hatte an diesem Tag einen Wendepunkt in seiner Geschichte erreicht. Ein "glücklicher Geburtstag". Für viele Spanier waren in den Jahren von 1962 bis 1985 Europa das Land der Sehnsucht. ...

Schweizer Franken läutet das Totenglöcklein

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in Rumänien! Wie die Zeitschrift Gândul berichtet werden die rumänischen Banken Kredite in Schweizer Franken in Kürze einstellen. Begründung: Die Analysten erwarten, dass diese Währung in Kürze komplett von der lokalen Banken-Landschaft (peisajul bancar local) verschwinden wird. "Der Schweizer Franken als Kreditwährung bedeutetet ein zusätzliches Währungsrisiko (un risc valutar) für unsere Kunden, da der Franken-Kurs abhängig ist vom Kurs Leu (rumänische Währung) gegenüber dem Euro und gleichzeitig vom Kurs Franken gegenüber Euro" erklärte der leitende Wirtschaftsfachmann der Raiffeisen-Bank gegenüber dem Gândul. Eigentlich wurde dem Schweizer Franken hier seine Stärke zum Verhängnis. Viele Rumänen hatten Hypotheken-Kredite in Schweizer Franken aufgenommen, weil die Zinsen (dobânda ) kleiner waren und man damit mehr Geld aufnehmen konnte. Die internationale Finanzkrise ist diesen Kreditnehmern zum Verhängnis geworden. Der Franken ist in den letzten Monaten viel stärker gegenü...