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Ihre königliche Hoheit äussert sich lobend über Zürich

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Ihre königliche Hoheit Prinz Radu von Rumänien hat sich vor kurzem in Zürich aufgehalten. Seine Erkenntnisse über die Stadt gibt er in seinem Blog "Romania, Altfel" wieder. In Zürich hat er Kontakte zur wirtschaftlichen, universitären und politischen Kreisen gesucht, weil es wichtig wäre, in dieser Zeit der Wirtschaftskrise Beziehungen zu knüpfen, für neue Investitionen und wirtschaftliche Kooperationen zu werben. Prinz Radu klärt die Rumänen - ganz von oben herab wie es einer Hoheit gebührt - über Zürich auf: "Zürich ist eine beispielhafte Stadt durch seine wirtschaftliche, finanzielle und wissenschaftliche Macht. Sie ist auch, was wenige wissen, einen Kulturhauptstadt. Zürich ist im Laufe der Jahre zur prominentesten Stadt des Globus geworden, obwohl sie nur 380.000 Einwohner zählt. Zürich hat einen weltweiten Ruf im Bereich der Börse und als Zentrum von Finanzdienstleistungen. Die Stadt liegt an den Ufern der Limmat und des Sihl und ist mit einem öffentlic...

Grenzüberschreitender Fluglärm macht Kopfschmerzen

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Der Flughafen Zürich -Kloten ist seit einigen Jahren ein Problemfall für die deutsch-schweizerischen Beziehungen und noch mehr für den Landkreis Waldshut-Tiengen und damit Baden-Württemberg . Für die Schweiz ist der Südschwarzwald "bevölkerungsarm" und damit ein freies Feld für die Entwicklung des Flughafens Zürich. Die "Zeit" hat in einem Bericht vom April 2008 die Situation beschrieben: "Nur ist der Flughafen Zürich keine rein nationale Angelegenheit. Die Schweizer haben den deutschen Luftraum für ihre Landeanflüge fest eingeplant, ohne zu fragen. Verständlich, dass der Unmut der Nachbarn wuchs, je erfolgreicher der Flughafen wurde. Wenn die in der Schweiz so tun, als könnten sie alles allein entscheiden, hieß es nun auf deutscher Seite, sollten sie auch den Lärm drüben behalten. So begann der Fluglärmstreit. Die Anwohner auf deutscher Seite erkämpften vor dem Landgericht Waldshut eine Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr und eine andere Verteilung der Anflugrichtun...

Schengen: Ist die Schweiz schon untergegangen?

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Das von rechten Populisten gemalte Bild einer Schweiz in höchster Gefahr, falls man dem Schengen -Abkommen beitrete und damit einen Schritt auf die Europäische Union zumache, wo ist es geblieben? Vor der Volksabstimmung zum Schengen-Abkommen machte die Schweizerische Volkspartei (SVP) mit folgenden Argumenten Stimmung: "Sicherheit ist nur noch an den Aussengrenzen der EU ein Thema, im Inner-EU-Raum sollen Schleierfahndungen das Defizit wett machen. Dies ist vergleichbar mit dem Suchen nach der Nadel im Heuhaufen und hätte für die Schweiz Folgen: Viel grösserer Personalbedarf mit viel weniger Aufgriffen. Wenn heute weit über 100'000 Personen pro Jahr an der Grenze angehalten und zurückgewiesen werden, so zeigt dies klar, was sich so alles im EU-Raum frei bewegt und in Zukunft ohne Kontrolle über unsere Grenzen reisen könnte." 4 Jahre später müsste die Schweiz nun eigentlich von den Kriminellen überrannt worden sein. Aber seltsamerweise kommen dazu auch nicht mehr Klagen ...