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Marokkanischer Mob macht Afrikanern das Leben schwer

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Helena Maleno ist spanische Journalistin und hat sich auf Recherchen zum Thema Migration und Menschenrechte spezialisiert. Zur Zeit befindet sie sich in Marokko, in Tanger , und erlebte heute morgen dort persönlich wie man mit Afrikanern umgeht, die über Marokko nach Europa wollen. In den letzten Tagen kommen die Boote voll mit Flüchtlingen wieder regelmäßig über die Meerenge von Gibraltar. Sie starten von Marokko aus und kommen größtenteils aus Afrika südlich der Sahara. Sie werden in Spanien “Subsaharianos” genannt. Sammelpunkt ist auch die marokkanische Stadt Tanger. Was in Marokko mit den Migranten passiert, das interessiert eigentlich in Europa niemanden. Zur Nachricht werden sie erst, wenn die Boote in Spanien, Italien oder Griechenland ankommen. Wie es den Migranten in Marokko geht, darauf wirft Helena Maleno jetzt ein Schlaglicht. Helena Maleno begleitete eine Gruppe von afrikanischen Migranten, in der Mehrheit Frauen und Kinder, die gerüchteweise gehört hatten, dass es ...

Wachsende Verzweiflung am Gurugú führte zum Sturm auf Melilla

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Samstag um 21 Uhr versuchten sie ihr Glück. Ihr, das sind Afrikaner in der Regel vom Afrika südlich der Sahara stammend, die ihrer Misere entfliehen und in das Paradies der europäischen Länder wollen. 300 von ihnen stürmten die spanische Exklave Melilla in Marokko. Mit Leitern versuchten sie die 6 Meter hohen Zäune, die mit elektrischem Strom gesichert waren, zu überwinden. 60 von ihnen schafften es in die Stadt zu kommen. Am Montag um 5 Uhr in der Frühe versuchte erneut eine Gruppe von 150 illegalen Einwanderern den Zaun zu stürmen. Diesmal waren die spanische und marokkanische Polizei besser vorbereitet. Der Sturm wurde abgewehrt und viele der Illegalen in die Provinzhauptstadt Nador in Marokko abtransportiert. Viele derjenigen, die bei dem Versuch mitmachten, wurden nach Berichten von Anwohnern verletzt. Die Illegalen sammeln und halten sich in der Region um den Berg Gurugú auf. Die Zeitung “El Pais” schreibt, dass vom Gurugú aus gesehen, die Arbeit der marokkanischen Polizei ...

Der tägliche Wahnsinn in Melilla

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Melilla , die zu Spanien gehörende Stadt an der marokkanischen Mittelmeerküste, ist als vorgeschobener Posten Europas ein Brennpunkt der illegalen Einwanderer aus Afrika. Im Juni 2008 spitzte sich die Situation gefährlich zu, als Dutzende afrikanischer Flüchtlinge die Grenzanlagen überwinden wollten. Es gibt aber auch den täglichen Wahnsinn in einer Stadt, wo der Wohlstand Europas auf die Armut Afrikas stösst. Täglich versuchen Marokkaner nach Melilla zu kommen, um sich mit Waren einzudecken, die sie zu Hause verkaufen können. Davon bestreiten viele ihren Lebensunterhalt. So auch Safia Azizi, 41 Jahre alt, Hochschulabsolventin für arabische Literatur. Sie gehörte zu den sogenannten "porteadoras" (Trägerinnen), die am morgen früh an der streng bewachten Grenze von Melilla stehen, um bei Öffnung der Grenzstelle am "Barrio Chino" (Chinesenviertel) als Erste nach Melilla hereinzukommen. Schwer beladen kehren die Trägerinnen am Abend nach Marokko zurück, um dort ihre War...

Helden aus Elfenbein - Héroes de ébano

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Es ist an der Zeit den Blog mit dem Titel "Héroes de ébano" von Juan Manuel Pardellas vorzustellen. Den Blog habe ich vor einiger Zeit in die Blog-Liste der linken Spalte aufgenommen. Juan Manuel Pardellas ist Chef der Nachrichtensendung der Radiostation " Cadena SER " von Teneriffa und Korrespondent für die Zeitung "El Pais" sowie "Associated Press" für die kanarischen Inseln. Sein Schwerpunkt sind die vielen Migranten aus Afrika, die in immer neuen Wellen das europäische Paradies und hier ihr Vorposten, die kanarischen Inseln, erreichen wollen. Der Blog soll eine Chronik dieser Einwanderungsbewegung sein. Er wurde bereits mit dem Preis "Periodismuo Ernesto Salcedo" ausgezeichnet und wird inzwischen auch in die Französische Sprache und in Wolof übersetzt (Titel: Héros d’Afrique/ Jàmbaar yu Ñuul yi). Juan Pardellas hat sich in mehreren Menschenrechtsforen engagiert. Nachstehend ein kleiner Bericht von Juan Pardellas vom 11. November, de...