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Bis dass der GAU uns scheidet

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Die Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan, die sich immer mehr auch zu einer Nuklearkatastrophe ausweitet, hat eine weltweite Beschwichtungswelle der Kernkraftwerksbetreiber ausgelöst. Überall hört man, wie sicher die eigenen Atomkraftwerke seien, wie man überall vorgesorgt habe und auch ein Beben der Erde genauestens auf seinen Meiler abgestimmt habe, so dass nichts passieren könne. Wenn sich die Natur nun an die Berechnungen unserer Technik-Koryphäen nicht hält, so wie es in Japan passiert ist, dann war das halt Pech. Oder höhere Gewalt oder sonstwas, aber auf keinen Fall Schuld der Verantwortlichen. Ein ähnliches Beruhigungsszenario versucht zur Zeit der Kernkraftwerksbetreiber Nuclearelectrica im rumänischen Cernavoda aufzuziehen. Er beruhigt die rumänische Bevölkerung derzeit mit der Mitteilung, dass Cernavoda so geplant wurde, dass es einem Erdbeben der Größe von 8 Grad auf der Richter-Skala stand halten könne. In Rumänien gäbe es Erdbeben von höchstens 7 bis 7,5 Grad. D...

Fukushima zeigt der Atomindustrie ihr fehlendes Verantwortungsgefühl

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Die Erdbebenkatastrophe in Japan und die noch nicht absehenden Folgen einer möglichen Nuklearkatastrophe hat die Welt erschüttert. Wieder einmal sind die Beschwichtigungsparolen der Atomenergie-Lobby innerhalb kürzester Zeit als "Parolen" entlarvt worden. War die Unfallhäufigkeit in früheren Zeiten noch mit  Sprüchen der Atomstatistiker wie "ein GAU passiert nur in ein paar millionen Jahren" zur Fast-Unmöglichkeit degradiert worden, so zeigen die Geschehnisse innerhalb kurzer Zeit, dass die Wissenschaftler, die sich damit beschäftigt haben, entweder zu dumm oder gekauft waren. Der Preis des Nachdenkens wird immer höher werden. Erneut soll wieder geprüft werden. Es wäre aber schön, wenn jetzt endlich einmal die Verantwortung übernommen wird, die die Befürwortung der Atomenergie erforderlich macht. Was meint man anderswo, angesichts dieser sich abzeichnenenden Katastrophe. Spanien steht auf Druck der Atomindustrie ebenfalls vor einer positiven Entscheidung zur Laufz...

Was kann Rumänien von Haiti lernen?

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Im hochgradig erdbebengefährdeten Rumänien südlich und östlich der Karpaten klappern nach den Ereignissen in Haiti wieder die Zähne. Man erinnert sich des schweren Erdbebens von 1977 und fragt sich, was man daraus gelernt hat. Haiti hat diese bange Frage wieder an die Oberfläche gespült. Die Zeitung Evenimentul Zilei zitiert in einem Artikel die amerikanischen Erdbebenexpertin Kathleen Tierney , die im Bezug auf Haiti für die Zukunft folgende Empfehlungen gab: "An Berghängen dürfen keine Häuser mehr gebaut werden wegen der Gefahr von Erdrutschen. Die Hauptstadt sollte neu aufgebaut werden, aber nach neuen Normen. In der Zwischenzeit müssen die Behörden ein Leistungsmanagement für Zeiten der Not vorsehen und die Gemeinschaft muss informiert werden, wie im Fall einer neuen Katastrophe vorgegangen werden soll. Es fehlt uns nicht an Informationen wie wir diese Katastrophen vermeiden können. Das was uns fehlt, ist eine Perspektive für die Zukunft und eine politische Init...