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Neue Chancen für Rumäniens Waisenkinder

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In der nachkommunistischen Zeit hat der Ruf Rumäniens auch wegen vieler verwahrloster und ihrem Schicksal überlassener Waisenkinder sehr gelitten. Der Diktator Ceausescu hatte jede Geburtenkontrolle verboten und mit dieser Politik das Desaster der ungewünschten Kinder provoziert. Das Nach-Ceausescu-Rumänien hatte alle anderen Prioritäten nur nicht das der Waisenkinder. Erst unter internationalem Druck hatte man sich diesem Problem zugewandt. Eine der Bedingungen für den EU-Beitritt war eine menschenwürdige Behandlung der Waisenkinder. Es hat sich manches gebessert, aber ab März soll die Situation noch besser werden. Dann soll es ein neues Adoptionsgesetz geben, das die Adoptionen erleichtern soll. Seltsamerweise stehen bisher vielen Waisenkindern auch viele rumänische Interessenten für Adoptionen zur Verfügung. Das Verfahren für eine Adoption ist aber derart bürokratisch, dass es nur zu wenigen "offiziellen" Adoptionen kommt. Das rumänische Amt für Adoptionen (ORA) schätzt,...

Brasilianische Alkoholiker fangen jung an

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In Brasilien haben laut einer Erhebung des Zentrums für Alkohol , Tabak und andere Drogen ( Cratod São Paulo ) 40% der alkoholabhängigen Jugendlichen vor ihrem 11. Lebensjahr mit dem Trinken angefangen. Die Mehrheit hatte ihren ersten Kontakt mit alkoholischen Getränken innerhalb der Wohnung oder in Gegenwart von Familienangehörigen. Zwei Beispielfälle: Johnny berichtet: "Ich trank eine Flasche Wein pro Tag, dann wechselte ich aber zum Zuckerrohrschnaps. Ich rauchte viele Zigaretten und nahm auch Drogen. Bevor ich mit dem Alkohol anfing, war ich der beste Schüler der Klasse. Dann hörte ich auf zu studieren. Mein Leben wurde zur Hölle. Ich habe mich entschlossen, eine professionelle Hilfe anzunehmen als mir klar wurde, dass ich sterben könnte". Madalena trank literweise Zuckerrohrschnaps täglich und wurde so zu einer Erwachsenen mit Alkoholproblemen. Durch den Missbrauch verlor sie ihren Ehemann und die beiden Kinder, die aus der Stadt wegzogen und keinen Kontakt mehr zu ihr...

Jugendschutz in Spanien gibt zu denken

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Der Jugendschutz in Spanien ist in Diskussion. Es gibt wenige nationale Adoptionen - nur etwa 900 im Jahr. Das Verfahren der Adoption ist sehr langsam und es gibt nicht ein ausreichendes Angebot an Pflegefamilien. So leben 14.000 verlassene und in der Vormundschaft des Staates stehende Jugendliche in staatlichen Zentren. Und das in der Regel bis zur Volljährigkeit. Das spanische Gesetz zum Schutz der Minderjährigen (Ley de Protección del Menor) sieht aber vor, dass die Regelunterbringung in einer Familie zu erfolgen hat und nur wenn dies nicht möglich ist, sollte der Jugendliche in einem staatlichen Heim untergebracht werden. Zu den geringen Zahlen der Adoptionen im Lande kontrastieren die internationalen Adoptionen durch Spanier. In den Jahren von 2003 bis 2007 sollen dies 23.000 Fälle gewesen sein. Das hat die Behörden jetzt aufgeweckt, der spanische Senat hat eine Kommission mit der Analyse der Situation und Erstellung von Verbesserungsvorschlägen beauftragt. "Das Schlimme ist,...