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Die deutsche Regierung spielt Energiewende–Frankreich geht sie an

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Der Grünen-Abgeordnete Hans-Josef Fell , Spezialist für Erneuerbare Energien, schreibt: “Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Initiative „ Energiewende Jetzt“ ergab, dass 93 Prozent der Menschen in Deutschland hinter dem Ausbau der Erneuerbaren Energien stehen. Damit unterstützen sie die Erfolge der durch Rot-Grün auf den Weg gebrachten Energiewendepolitik. Eine Fortführung dieser Politik kann aber nur mit starken Grünen in der Regierung gelingen. Leider ist vielen nicht bewusst , dass CDU/CSU und FDP nur ein Greenwashing ihrer Energiepolitik betreiben und dass obwohl die Union und die FDP mit ihrer Sabotage an der Energiewende schon für viele Insolvenzen und den Verlust von 70.000 Arbeitsplätzen verantwortlich sind.” Die deutsche Bevölkerung ist also durchaus dafür, dass die Energiewende voran kommt, aber die bisherige Regierung lässt nicht erkennen, ob sie das auch so will. Im Wahlkampf herrscht inzwischen bezüglich der Zukunft der Energiewende völlige Verwirrung. Eine Ka...

Umweltministerin Batho’s Spagat zwischen Erneuerbaren und Atom oder wie sage ich es den Franzosen

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Delphine Batho, geboren 1973 in Paris, ist seit Juni 2012 die französische Ministerin für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Energie. Ihre Karriere begann in der Studentengewerkschaft Fidl und bei der Anti-Rasissmus-Organisation SOS Racisme. Danach trat sie in die sozialistische Partei (PS) ein und entwickelte sich zur Spezialistin für Sicherheit. Im Präsidentschaftswahlkampf war sie Sprecherin der Wahlkampagne von François Hollande. Batho hat der Zeitung “Libération” ein Interview gegeben, das den Titel trägt: “Deutschland ist kein Beispiel für mich”. Womit auch schon der Kernpunkt des Interviews erwähnt ist. Frau Batho verschweigt dabei, dass Deutschlands Energiepolitik durchaus in vielen Bereichen für Frankreichs Regierung beispielhaft ist. Denn die französische Regierung will jetzt alles, was auf der anderen Seite des Rheins schon seit Jahren gang und gäbe ist, auch in Frankreich umsetzen. Energetische Sanierung, Energieeffizienz und Förderung der Erneuerbaren Energien. Bis 20...

El Energiewende hat keine Chance bei dieser spanischen Regierung

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In Spanien gibt es einen neuen Begriff, der aus der deutschen Sprache kommt: "El Energiewende". Die abrupte Abwendung Deutschlands von der Atomenergie hat ihre Spuren in der europäischen Energiediskussion hinterlassen. Das einzige größere Land Europas, das bisher die Energiewende wagt, ist Deutschland. Deshalb ist der Begriff nun auch für unsere europäischen Nachbarn deutsch geprägt. Die Spanier schweben bezüglich der Energiewende zwischen Bewunderung und Kritik, wobei die Bewunderer eher in der Mehrheit sind. Nicht so bei der spanischen Regierung. Seit die Konservativen im vergangenen Herbst die Macht übernommen haben, wird gekürzt, im Energiebereich vor allem bei den Erneuerbaren Energien. Spanien, das Land der vielen Arbeitslosen, verabschiedet sich damit von einer Industrie, die die dringend benötigten Arbeitsplätze schaffen würde. Die Regierung wird ab Januar 2013 die Förderung der Erneuerbaren Energien vollständig einstellen. Sie bezeichnet dies zwar als Morato...

Kein Platz für Nuklear-Lobbyisten!

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Frankreich wählt demnächst ein neues Parlament. Ein Grund für die französische Anti-Atomkraftbewegung, auf die Bedeutung der Wahl für die zukünftige Energiepolitik des Landes hinzuweisen. Ein Mittel dazu ist, die Bevölkerung über zur Wahl anstehende Kandidaten zu informieren und zu zeigen, welche davon die heftigsten Befürworter der Atomenergie sind. Die Plattform “Sortir du Nucléaire” (Atomausstieg) beschreibt die Situation: “Der Ausstieg aus der Atomkraft wird von Tag zu Tag dringender und ist mehr denn je unverzichtbar in Frankreich. Dies im Hinblick auf die Unfallrisiken, die Anhäufung von radioaktivem Müll und die wachsenden Kosten der Atomkraftwerke. Einige unserer europäischen Nachbarn haben nicht gezögert, mit einer begrüßenswerten Wende im Energiebereich zu beginnen. Die nächste parlamentarische Versammlung ist aufgerufen an der Debatte über die Energiepolitik, die nächsten Herbst beginnen wird, teilzunehmen und über einer Gesetz zur Neuorientierung der Energiepolitik zu e...

Frankreich braucht keine atomaren Zeitbomben, sondern die Energiewende

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In Frankreich gibt es eine Organisation, die sich WISE-Paris nennt. Ihre Entstehungsgeschichte schildert sie wie folgt auf ihrer Webseite: “Auf Grund eines in Frankreich offensichtlichen Fehlens von unabhängigen und zuverlässigen Informationen bezüglich der Energiesysteme, insbesondere der Atomenergie, haben wir 1983 in Paris die Organisation WISE-Paris gegründet. WISE-Paris versteht sich als einen weltweiten Informationsdienst über Energie und Umwelt. Unser Dokumentationsdienst, den wir seit 1983 sorgfältig angelegt haben, besteht aus nationalen und internationalen Arbeiten, technischen und wissenschaftlichen Berichten, Presseartikeln sowie der Zugang zu tausenden von elektronischen Datenbanken. Auf diese Weise können wir heute ein komplettes Bild über den Stand der Information und des Nachdenkens über die Energie und zur Umwelt in Frankreich und in der Welt bieten.” Der Präsident von WISE-Paris, Yves Marignac, hat in einem Beitrag für den “Nouvel Observateur” unmissverständlich ...