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Die spanische Wein-Blase platzt

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"La Mancha" , die grenzenlose Hochebene in Zentralspanien, ist auch ein grenzenloses Weinanbaugebiet. Riesige Flächen mit Weinreben tragen zur Hälfte des Weinanbaus in Spanien bei. Mehr als 500.000 Hektar Land wird in Spanien für den Weinanbau genutzt. Es ist dies die grösste Fläche weltweit, obwohl die Produktion nach Frankreich und Italien erst an 3. Stelle steht. Die Weinproduktion in Spanien explodierte geradezu nach dem EU-Beitritt, auch dank einer exzessiven Bewässerung der Weinfelder. Für die dadurch verursachten Umweltschäden steht der Zustand des National-Parks von Daimiel . In den neunziger Jahren, bei einem Kilopreis von 2,50 Euro für Trauben, begann eine "Hype" auf dem spanischen Weinmarkt. Leute die vom Weinanbau nichts verstanden, insbesondere auch die Bau-Löwen, die in diesen Zeiten auch ihren wirtschaftlichen Höhepunkt erlebten, investierten in den Weinanbau. Kellereien schossen wie Pilze aus dem Boden. "Designer-Kellereien" (...

Der edle Tropfen vom Rio São Francisco wird gefeiert

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Morgen beginnt das " Vinhuva Fest 2009 " in Lagoa Grande im Tal des Rio São Francisco . Es ist das Fest des Weines und der Trauben des brasilianischen Nordostens. Mitten in einer Tropenregion und angrenzend an ein semi-arides Gebiet, dem Sertão , wird also Weinanbau betrieben. Eigentlich wachsen die Reben eher im Süden Brasiliens. Blogger Fredson Paiva , der fleissig aus dem brasilianischen Nordosten berichtet, bezeichnet das "Vinhuva" als das grösste Fest der Weinproduzenten der Region und eines der grössten Brasiliens. Dabei ist es relativ neueren Datums. Erst 1999 hatte der damalige Bürgermeister von Lagoa Grande und Önologe die Idee zu dem Fest. Das Tal des Rio São Francisco soll heute zum zweitgrössten Weinanbaugebiet Brasiliens gehören. Die Veranstalter loben ihre Region wie folgt: "Wasser, Sonne pur und dazu die sympahtische Willenskraft der Sertanejos (Bewohner der Sertão) des Tals von São Francisco, der Oase des brasilianischen Weinanbaus". Und...

Kastrierter Rosé sorgt für Ärger

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Im Südwesten Frankreichs ist man im höchsten Masse verärgert über die ohne Gegenstimmen von den Staaten der Europäischen Union beschlossene Regelung, Rosé-Wein auch durch Mischen von Rot- und Weisswein herstellen zu können. Die endgültige Entscheidung über die Erlaubnis zu diesem Mischmasch wird Brüssel voraussichtlich Mitte dieses Monats treffen. Die französischen Winzer sind trotzdem sauer. Der Winzer Gilles Mouisset aus Fronton in der Nähe von Toulouse hat sich bereits entschieden: "Ich verkaufe so etwas nicht. Ein französischer Winzer (vigneron), der sein Prokukt gewissenhaft herstellt, wird so etwas nie machen. Das ist nicht mehr Wein, das ist Chemie. Das macht die ganze Region unglaubwürdig." Und Diane Germain, Direktorin des Weingutes Château Bellevue La Forêt" hält das Projekt "für eine Katastrophe. Es wird den Markt für Alles und Nichts öffnen." Der "Rosé" ist in Mode. Sein Marktanteil konnte gegen den Trend bei Rot- und Weisswein gesteigert ...