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Der Geisterflughafen am Fuß der Pyrenäen

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Huesca ist eine Stadt in der spanischen autonomen Region Aragón . Sie liegt am Fuß der südlichen Zentralpyrenäen und ist stolzer Besitzer eines Flughafens . Dieser wurde vor 4 Jahren eingeweiht, die spanische Regierung hatte dafür 40 Millionen Euro ausgegeben. Die Entwicklung der Passagierzahlen, die Huesca ansteuerten nahm allerdings eine deprimierende Entwicklung. Im vergangenen Monat Juli landeten hier nur 15 Passagiere. Vor lauter Schreck ist auch noch die letzte Fluggesellschaft, die Huesca bisher anflog, die Fluglinie “Pyrenair”, abgesprungen und hat seine Flüge nach Huesca eingestellt. 20 Beschäftigte des Flughafens warten seitdem gelangweilt auf Kundschaft. Trotzdem will AENA, der Betreiber spanischer Flughäfen, das Personal vorläufig halten. Dabei war alles ganz anders gedacht. Die verantwortlichen Politiker träumten von Huesca als einen wichtigen Verbindungsknoten der die Zentralpyrenäen mit der Welt verbinden sollte. Man hoffte vor allem auf Touristen, die im Rahmen von...

Schöne Aussichten in Spanien: Chaos in den Osterferien

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Der Frühling naht und Spanien wird wieder zum beliebten Ziel inländischer und ausländischer Touristen. Insbesondere während der Karwoche herrscht erhebliches Gedränge auf dem Land- und Luftwege. Eine günstige Gelegenheit, um den Arbeitgebern und der Regierung einzuheizen. Dieser Ansicht sind zumindest die Gewerkschaften. Die Beschäftigten der Flughafengesellschaft ( AENA ) haben sich deshalb zu einem Streik in der Karwoche entschlossen. Kenner befürchten ein Chaos und werfen den Gewerkschaften vor, dass sie sich einen Moment ausgesucht hätten, an dem der spanischen Wirtschaft der größtmögliche Schaden zugefügt werde könne. Es sei eine Unverantwortlichkeit gegenüber allen Bürgern. Der Kommentator der Zeitung "La Vanguardia" ist der Meinung, dass die spanische Gesellschaft keine Erpressungen mehr tolerieren sollte und schon gar nicht in Zeiten einer so schweren Wirtschaftskrise wie der aktuellen. Der Erlass eines Streikgesetzes wird gefordert. Warum streiken die Gewerkschaf...

Leidende spanische Fluglotsen

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Die spanischen Fluglotsen haben Spanien dieses Wochenende mit einem wilden Streik ein derartiges Chaos beschert, dass die Regierung das erste Mal seit der Demokratisierung den Notstand ausrufen musste. Das bedeutete, dass die Fluglotsen zur Arbeit gezwungen werden und bei Weigerung vor Militärgerichte gestellt werden konnten. Der Streik wurde daraufhin beendet. Nicht beendet sind aber die Gründe, die zu diesem Streik führten. Begonnen hat das jahrelange Gezerre im Jahr 1999, das Jahr, in dem zum ersten Mal ein Tarifvertrag für die spanischen Fluglotsen abgeschlossen wurde. In diesem Tarifvertrag wurde eine Arbeitszeit von 1.200 Stunden im Jahr festgelegt und zudem ein Grundgehalt, das jährlich um die Inflationsrate erhöht sich heute auf 140.000 Euro beläuft. Ende 2003 lief der Tarifvertrag aus, zu einer neuen Einigung kam es nicht. Im Laufe der darauf folgenden Jahre wurde auf Druck der Fluglotsen die bisher geltende Arbeitszeit verlängert und alles, was darüber hinausging, wurde als...

Vulkan sorgt weltweit für Aufregung

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Wohin man schaut, der Eyjafjallajökull , spukt von Island aus den Europäern in die Teller. Die Aufregung ist gross, nachdem nun schon mehrere Tage der europäische Luftverkehr zum Erliegen gekommen ist. Deswegen mal ein Rundblick, um zu sehen, wie andere ausserhalb Deutschlands sich am Vulkan reiben. "The Guardian" in England berichtet, dass die Regierung neue Flugrouten sucht, die die Flugzeuge an der vulkanischen Asche vorbeiführen. Bei den britischen Flughafenbetreibern liegen die Nerven blank. Sie stossen sich an den flächendeckenden Flugverboten der Regierung und weisen auf vorbildliche Kontinentaleuropäer hin, die die Fluggenehmigungen flexibler handhaben würden. Sie befürchten, dass ihr Land inzwischen "closed for business" sei, es also keine Geschäftstätigkeit im Land mehr gebe. Premierminister Brown hat mitgeteilt, dass die Regierung 100 Busse nach Madrid geschickt habe, die britische Bürger, die von Übersee in Madrid gestrandet seien zurück ...

Spanische Flugsicherheit: Abwarten und Tee trinken, das war einmal

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Gestern gedachte Spanien der 154 Toten Fluges der Spanair JK5022 , der vor einem Jahr auf dem Flughafengelände von Madrid abstürzte. Auf allen spanischen Flughäfen wurde eine Schweigeminute eingelegt. Die Untersuchung des Absturzes hatte bedenkliche Mängel in der Arbeit der Behörden für Flugsicherheit offenbart, für die in Spanien die " Comisión de Investigación de Accidentes e Incidentes de Aviación Civil (CIAIAC)" (Komission für die Untersuchung von Unfällen und Zwischenfällen im zivilen Flugverkehr) zuständig ist. So wurde jetzt bekannt, das die Ursache für den Absturz - die Landeklappe auf der hinteren Seite der Tragflächen waren nicht ausgefahren und der Alarm, der die Piloten im Cockpit in einem solchen Fall warnen soll, hat nicht funktioniert - ein bekanntes Problem des Flugzeugtyps MD-82 war. Bereits 1987 war der Defekt bei einem Flugzeugabsturz in Detroit die Absturzursache. Am 5. Juni 2007 passierte derselbe Fehler beim Start einer MD-83 der österreichischen Fl...

Schizophrenie in El Prat - Barcelona

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Unter dem Titel: "Die Sicherheitsbehörden des Flughafens von El Prat Barcelona behandeln die Reisenden härter wie die Flughafengeschäfte" (más dura con los viajeros que con las tiendas) macht El Periódico auf eine Sicherheitslücke auf dem Flughafen aufmerksam. Ein Video zeigt, dass Flughafenangestellte ohne Kontrolle einen Wagen voll Waren für die Geschäfte in die innere Zone des Flughafens bringen können. Man stelle sich mal vor, man versucht das als Passagier! Ein gespaltenes Sicherheitbewusstsein mit den üblichen menschlichen Unzulänglichkeiten. Bildquelle: http://noticias.vuelosbaratos.es/wp-content/uploads/2008/07/el-prat.jpg