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Calatrava, nach Abkassieren in seiner Heimat steuerflüchtender Stararchitekt

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Santiago Calatrava , weltbekannter spanischer Architekt, der auch durch seine Projekte im Zusammenhang mit der Olympiade in Barcelona (1992) bekannt wurde, hat sich entschlossen, sein Vermögen und seine Einkünfte dem Zugriff seiner Landsleute zu entziehen. Er ist mit Sack und Pack nach Zürich umgezogen, um nun den Schweizern seine Steuern zukommen zu lassen. Obwohl es den spanischen Reichen immer noch recht gut geht, scheinen sie angesichts der wirtschaftlichen Situation zu wittern, dass sie auch nicht ganz ungeschoren davon kommen werden. Die Ratten lassen das versinkende Schiff und wollen nebenbei ganz einfach ihr Vermögen möglichst für sich allein haben, auch wenn von Calatrava, dem offiziellen Botschafter der “Marke Spanien”, ein besonderes Verantwortungsbewusstsein erwartet werden könnte. Besonders bitter, wenn dieser Architekt seine größten Einkünfte in seinem Land und in der Regel mit öffentlichen Geldern erzielen konnte. Dabei hat er immer kassiert, auch wenn die Projekte n...

Bukarest will am Himmel kratzen

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Bukarest liegt auf ziemlich flachen Gelände. Die Berge sind weit weg und wenn es da nicht gelegentliche Senken gäbe, könnte man gar nicht erfahren, was ein Höhenunterschied ist. Die Gebäude der Stadt halten sich bei der Höhe auch in Grenzen. Die 10 bis 12-stöckigen Plattenbauten bieten zwar von oben auch schon eine Aussicht auf die Stadt, die aber immer noch sehr begrenzt ist. In den Zeiten des Diktators Nicolae Ceausescu hatten die Baumeister Probleme, wenn das Gebäude eine gewisse Höhe überschreiten sollte. So gab es Ende der siebziger Jahre im Stadtteil Pantelimon einen in die Höhe schießenden Plattenbau zu bewundern, der sich immer mehr dem schiefen Turm von Pisa annäherte und zur Attraktion der Anwohner wurde. Der damals übliche hohe Konsum des Nationalschnapses “Tuica” (rumänische Slivovitz-Version) dürfte die Blicke der Statiker beim Bau getrübt haben. Das Bauwerk musste wieder abgerissen werden. Das soll jetzt anders werden. Bukarest bekommt einen “Sky Tower”, der bereit...

Das alte Lanzarote soll den Immobilienhaien nicht im Wege stehen

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Das Haus von Berrugo in Lanzarote , "“Casa del Berrugo”, ist ein kleines Gebäude, das im 19. Jahrhundert erbaut wurde. Hinter dem jetztigen Sporthafen Marina Rubicón an der Playa Blanca stand es früher neben einer Saline bereits zu einer Zeit als es die brutale Invasion des Zements und der Bauindustrie noch nicht gab. Eine Bauindustrie, die vom Tourismus profitieren und alles, was diesem Ziel im Weg stand, platt machen wollte. Es gab aber eine Familie in diesem Haus, die dieses erhalten wollte, denn es stand für ihr Land, ihr Leben, ihre Lebensgeschichte. Während Jahrzehnten haben die Bewohner den Pressionen der Bauindustrie widerstanden. Seit 2000 droht ihnen die Enteignung. Ihr Widerstand ist inzwischen ein Symbol des Kampfes gegen eine ausgeartete Architektur auf Lanzarote, die bis vor einigen Jahren noch eine Insel des ölkologischen Tourismus unter den Kanaren war, geworden. Nun scheint auch dieser Kampf ausgestanden. Zulasten von Lanzarote. Zulasten der Einheimischen. Eine R...