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Mit der “Molière-Klausel” gegen die Ausländer

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In mehreren französischen Regionen sind Beschlüsse gefasst worden, dass nur noch solche Unternehmen öffentliche Aufträge bekommen sollen, auf deren Baustellen alle Arbeiter und Angestellten französisch sprechen. Man spricht von der sogenannten “Molière-Klausel” (Clause Molière). Inzwischen hat sich auch die Region Île de France (die Region mit Paris als Mittelpunkt) auf Weisung der Präsidentin des Regionalrats der Île de France,  Valérie Pécresse , dazu entschlossen, die Klausel für ihr Gebiet anzuwenden. Danach sollen bei öffentlichen Anträgen diejenigen Unternehmen den Vorrang bekommen, auf deren Baustellen nur Arbeiter beschäftigt werden, die des Französischen mächtig sind. Eine etwas seltsame Maßnahme, die mit einem hohen Bürokratie- und Überwachungsaufwand verbunden sein wird. Warum also eine solche Regelung? Selbstverständlich wird nicht deutlich gesagt, dass man damit fremdsprachige Beschäftigte – im Klarsprech: Ausländer - diskriminieren wil...

7 Gründe warum man nicht nach Rumänien auswandern oder fliehen sollte

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Journalistin Laura Stefanut von der Webseite “Romania Curata” hat 7 Gründe dafür gefunden, dass man nicht nach Rumänien auswandern oder fliehen sollte. Sie spricht zwar von Einwanderern, aber tatsächlich geht es um Flüchtlinge. Die Situation sieht für diese so aus: Rumänien ist ein Land, aus dem Millionen Auswanderer nach Westeuropa und Nordamerika ausgewandert sind. Es ist aber kein Land, in das man auswandert. Gegenwärtig gibt es etwa 60.000 Einwanderer von außerhalb der EU im Land. Forscher der Sozialwissenschaften warnen, dass Rumänien auf eine schnelle demographischen Überalterung zusteuert, das viele Vorteile aus der Integration von Einwanderern ziehen könnte. Aber trotz aller Warnungen und Forschungen hat der Staat wenig sinnvolles in diese Richtung getan. Vor kurzem gab es Nachrichten über 2 Flüchtlinge, die aus Versehen in Rumänien gelandet waren und anfingen zu weinen als sie merkten, wo sie waren. Leider, das bestätigen die Forschungen, ist Rumänien kein gut...

Vielseitige Chinesen machen sich in Sevilla breit

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Die Zusammensetzung des Ausländeranteils in Sevilla verändert sich. Waren es bisher die Südamerikaner, die den größten Anteil an der Zahl der Ausländer stellten, sind es nun immer mehr die Chinesen, die diesen Part übernehmen. Die Südamerikaner gehen wegen der seit 2008 um sich greifenden Arbeitslosigkeit in Spanien zurück in ihre Heimatländer. Auch die Zahl der aus dem Maghreb, insbesondere Marokko stammenden Ausländer geht zurück. Lediglich die Rumänen halten da noch mit den Chinesen mit, obwohl auch ihr Prozentanteil in den letzten Jahren gesunken ist. Was treiben nun die Chinesen in Sevilla? Angefangen haben sie mit den obligaten Restaurants. Später sind sie auch in den Handel eingestiegen. Bazare werden nicht mehr von Arabern betrieben, sondern von Chinesen. Inzwischen treten sie aber auch als Frisöre auf, haben Modegeschäft und machen sogar Tapa-Bars auf. Besonders stark sind sie in den in der Nähe des Flughafen liegenden Stadtvierteln vertreten. Dort gibt es die meisten Ind...

Aus brasilianischer Sicht ist klar: PEGIDA ist eine von Neonazis geführte Bewegung

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“Rede Brasil Atual” ist eine Webseite, die von einer gewerkschaftsnahen Stiftung in São Paulo, die auch eine Radiostation mit dem Namen "Radio Brasil Atual" unterhält, geführt wird. Auf ihr sind mehrere Blogs gelistet unter anderem auch der Blog von Flávio Aguilar  “Blogue do Velho Mundo”, dem Blog aus der “alten Welt”, womit Europa gemeint ist. Aguilar hat sich in seinem neuesten Beitrag mit dem Jahresende 2014 beschäftigt und er stellt fest, dass dieses Jahr in den letzten Tagen durch die Intoleranz gekennzeichnet war. Neben den Terroranschlägen von Sydney und dem Massaker von Peschawar rückte die Protestbewegung PEGIDA in Deutschland in den Mittelpunkt seines Interesses. Dazu schreibt er: “Hier in Deutschland veranstaltet die Bewegung PEGIDA jeweils montags Demonstrationen gegen Unterkünfte für ausländische Flüchtlinge. Die Anführer der Gruppe – deren Abkürzung ausgeschrieben “Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes” lautet - “Patriotas europeus c...

Wahnsinn: Die Schweiz wird masseneingewandert!

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Kampf gegen den europäischen Wirtschaftsraum! Kampf gegen das Schengen-Abkommen! Kampf gegen Minarette! Kampf gegen kriminelle Ausländer! Die SVP Schweiz, nach eigenem Dafürhalten die stärkste politische Kraft der Schweiz, treibt immer wieder dieselbe Sau durchs Dorf. Jetzt soll Anfang Februar gegen die “Masseneinwanderung” von Ausländern , gemeint sind auch und vor allem EU-Ausländer, per Volksabstimmung verhindert werden. Wie macht man nun den Schweizern ausreichend Angst, damit sie auch für die Volksinitiative der Festungsschweizer stimmen? Übertreibung und Diffamierung, das funktioniert doch am besten und dann das alte Prinzip der Reaktionäre: Einen Sündenbock suchen, der sich nicht wehren kann. Also düstere Stimmung in der Schweiz: “Die Einwanderungszahlen “explodieren”. Wer zu später Stunde an einem städtischen Bahnhof ankommt, fragt sich ab und zu, ob er sich noch in der Schweiz befindet. Auch fühlen sich immer mehr Menschen nicht mehr sicher im Land. Zunehmende Arbeitslo...

Rumänen regen sich über ausländische Bären-Mörder auf

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Ein Volk lässt sich leichter emotionalisieren, wenn man ihm vermeintliche, das eigene Land schädigende Ausländer präsentieren kann. Egal, ob das in Großbritannien, der Schweiz oder Deutschland passiert, man suhlt sich im Glück, einen Sündenbock gefunden zu haben, der von den eigenen Unzulänglichkeiten ablenkt. So auch in Rumänien. Zur Zeit läuft da eine Geschichte, die eigentlich zu Recht den Titel "Viel Lärm um nichts" tragen könnte. Auf Facebook wurde ein Übeltäter in Form eines Schotten ausfindig gemacht, der Jagdreisen für den Herbst nach Rumänien zum Abschuss von Braunbären für 4.500 Euro anbot. Ein Bild war auch dabei, auf dem ein Mann lachend hinter einem totgeschossenen Bären posierte. Eine Frau in Temesvar hatte diesen Facebook-Eintrag mitbekommen und eine Welle der nationalen Empörung gegen den Schotten organisiert. Sie schrieb dem Schotten eine E-Mail, in der sie ihn anflehte: "Bitte, morde nicht unsere Bären. Warum machst du so etwas? Ist das das Einzige,...