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Wenn die Angst vor den Fremden das europäische Gehirn vernebelt

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Der europäische Aufruhr um Flüchtlinge, die, sei es vor Gewalt und Krieg oder auch nur vor Wirtschaftselend in Richtung Europa fliehen, hat inzwischen panische Züge angenommen. Ein Flüchtlingsstrom wie er sich dank jahrelanger Untätigkeit der Regierungen inzwischen Richtung Europa in Bewegung gesetzt hat, ist sicher nicht nicht einfach in den Griff zu bekommen, aber mit einem positiven Ansatz durchaus zu beherrschen. Worum es geht, hat der Journalist Wolfgang J. Koschnick auf der Webseite Telepolis sehr anschaulich dargestellt. Er schreibt: In der gesamten Europäischen Union (EU) leben rund 500 Millionen Menschen, in ganz Europa sogar 800 Millionen. Und dieser vergleichsweise auch noch ziemlich reiche Kontinent soll schier zerplatzen, wenn eine oder gar zwei Millionen Flüchtlinge hinzukommen? Meint das jemand ernst? Es kommt hinzu: Europas Bevölkerung schrumpft seit Jahrzehnten und wird das weiter tun. Der demografische Wandel ist unaufhaltsam. Euro...

Warum braucht Brasilien ein Gesetz für alte Menschen?

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2003 verabschiedete das brasilianische Parlament das Gesetz "Statut der alten Menschen" (Estatuto dos Idosos). Das Statut regelt die Rechte für Menschen mit 60 Jahren oder mehr Jahren. In Artikel 2 führt das Gesetz aus: "Der alte Mensch nimmt teil an allen Gundrechten, die einer menschlichen Person zugehören, ohne Beeinträchtigung des vollständigen Schutzes, von dem dieses Gesetz handelt, indem es ihm durch Gesetz und andere Maßnahmen alle Gelegenheiten und Möglichkeiten zur Wahrung seiner physischen und geistigen Gesundheit und seine Verbesserung in moralischer, intellektueller, spiritueller und sozialer Hinsicht in Freiheit und Würde zusichert." Und Artikel 3 verfügt: "Es ist die Pflicht der Familie, der Gemeinschaft, der Gesellschaft und der öffentlichen Verwaltung, dem alten Menschen mit absoluter Priorität die Ausübung des Rechts auf Leben, auf Gesundheit, Ernährung, Bildung, Kultur, Sport, Freizeit, Arbeit, Bürgerschaft, Freiheit, Würde, Respekt und fam...

Die französischen Alten neigen zur Lebensmüdigkeit

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Betagte Französinnen und Franzosen im Alter über 85 neigen vermehrt dazu, ihrem Leben selbst ein Ende zu setzen. Neuere Fälle von Suiziden in dieser Altersgruppe beunruhigen inzwischen die französische Regierung. Die zuständige Staatsministerin hat dazu vor kurzem einen Sachstandsbericht abgegeben und die Situation als alarmierend bezeichnet. Sie schildert, dass älter werdende Menschen oft verzweifelt seien und als letzten Ausweg nur noch die Selbsttötung sähen. Oft handle es sich.um einsame Menschen, denen ein Weiterleben sinnlos erscheine. Die Zahl der Suizide in diesem Personenkreis nehme vor allem im Sommer zu, da zu dieser Zeit das Gefühl der Isolation noch stärker sei. Die Ministerin appelliert deshalb an die Gesellschaft, sich mehr um die betagten Landsleute zu kümmern. Die Staatsministerin heißt Michèle Delaunay und sie beschreibt in ihrem Blog diesen Sommer als den "mörderischen Sommer" (L’été meurtrier). Die Statistik zeigt, dass Suizid-Rate bei Menschen über...