Das Christentum hat versagt und versagt immer noch, wenn es um Toleranz geht
Dafür darf man ruhig auch mal die Gebetsräume anderer Religionen anzünden oder deren Anhänger angreifen. Brasilien kennt zwar die Religionsfreiheit, aber in letzter Zeit haben die Angriffe auf vor allem die Kulte afrikanischer Herkunft wie Candomblé erheblich zugenommen. Entsprechend der vor kurzem veröffentlichten Daten der Kommission gegen religiöse Intoleranz von Rio de Janeiro (CCIR) gab es von 2012 bis 2015 alleine im Bundesstaat Rio de Janeiro 1.1014 Fälle von Angriffen und Aggressionen gegen Anhänger von Religionen afrikanischer Herkunft. Fachleute führen das einerseits auf den althergebrachten Sklavenhalter-Rassismus in Brasilien zurück, der allein auf Grund der Tatsache, dass die Kulte afrikanischen Ursprungs sind, diese als minderwertig abtun und andererseits durch ein Anwachsen der neuapostolischen Bewegung, die in den letzten Jahren alles dafür tat, diese Kulte zu dämonisieren und zur Verfolgung von Umbanda- und Candomblé-Anhängern anzustiften. In der Haup...