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Gnädige spanische Justiz, 6 Jahre für den Handballer und Freispruch für die Prinzessin

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Der “ Noos-Skandal ” hat jetzt in Spanien seine gerichtliche Aufarbeitung gefunden. Die dem Königshaus angehörende Prinzessin Cristina und ihre Ehemann, der ehemalige Weltklasse-Handballspieler Urdangarin , gehörten zu den prominentesten Angeklagten. Urdangarin, damals mit dem hochtrabenden Titel “Duque de Palma” (Herzog von Palma) versehen, war Präsident der Noos-Stiftung, die zum Zwecke des Absahnens von Subventionen von dem Geschäftsmann Diego Torres gegründet worden war. Die Königstochter war als Vorstandsmitglied tätig und ihr Sekretär, Luis Carlos Revenga, war Schatzmeister der Stiftung. Beim Kassieren von Subventionen ohne entsprechende Gegenleistung war die Stiftung dank der königlichen Beteiligung sehr erfolgreich, was dem Paar auch erlaubte auf großem Fuß zu leben. Ein Gericht in Palma de Mallorca verkündete somit heute die Urteile im Strafprozess: Urdangarin muss für 6 Jahr ins Gefängnis, seine Frau Cristina wurde freigesprochen. Großzügig w...

Wollte die Prinzessin freiwillig keine Herzogin mehr sein?

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Prinzessin Cristina , Tochter des spanischen Ex-Königs Juan Carlos , durfte sich bisher mit dem Titel Herzogin von Palma schmücken. Tief verstrickt in den Korruptionsskandal Noos wurde sie immer mehr zur Belastung für den neuen König, ihren Bruder Felipe VI . Heute kam nun als späte Folge der Probleme mit dem schwarzen Schaf der Familie die Meldung, dass der König seiner Schwester den Adelstitel “Herzogin von Palma” (Duquesa de Palma) entzogen habe. Der Entzug werde heute im offiziellen Gesetzblatt Spaniens veröffentlicht werden. Cristina’s Rechtsanwalt, Miquel Roca, trat daraufhin auf den Plan und erklärte heute, dass der Entzug des Titels auf Antrag von Cristina erfolgte. Etwas seltsam, denn einen Antrag akzeptiert man bzw. man verzichtet auf den Titel und dieser Verzicht wird angenommen. Allerdings sprach das Königliche Haus klar von einem Entzug oder Widerruf des Adelstitels. Was nun? Man kann wohl nur vermuten, was sich innerhalb der spanischen Königsfamilie abspielt. Vermutl...

Wie der königliche Schwiegersohn mit Hilfe der Schweizer Banken seine unverdienten Honorare verheimlichte

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Wenn der Schwiegersohn des spanischen Königs, Iñaki Urdangarin , sich für Geschäfte anbietet, dann fragt man nicht nach, sondern kommt ihm “selbstverständlich” in allem entgegen, denn schließlich steht ja das Königshaus für absolute Seriosität. Der Verantwortliche für die Finanzierungsgesellschaft Agval (Aguas de Valencia), Eugenio Calabuig war dem königlichen Schwiegersohn bei mehreren gemeinsamen Essen im Jahre 2007 und 2008 näher gekommen. Diese Verbindung wurde auf Vorschlag von Urdangarin in eine Geschäftsbeziehung umgewandelt. Dabei hatte Urdangarin die Aufgabe, internationale Geschäfte für die Agval-Gruppe möglich zu machen. Als Belohnung dafür wurde ein Betrag von 125.000 Euro für jeweils ein Trimester vereinbart. Insgesamt wurden von Agval in dieser Sache 375.000 Euro bezahlt. Ein etwas komisches Gefühl beschlich den Agval-Verantwortlichen erst als Urdangarin ihm als Projekt den Bau eines Kanals zwischen dem Toten und dem Roten Meer vorschlug. Ein solches Geschäft schien i...

Spanische Monarchie: Heiteres Elefanten jagen und betrügerisches Geschäftsgebaren

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König Juan Carlos sitzt zur Zeit in der Klemme. Sein Schwiegersohn Urdangarin steht im Skandal um Bestechung und Betrug in der Affäre Noos mit dem Rücken zur Wand. Sein Geschäftskompagnon Torres, der nach dem königlichen Drehbuch als Haupttäter herausgearbeitet werden sollte, spielt nicht mit. Und er hat einiges in der Hand, was das Königshaus zittern lässt. So legte er vor kurzem Mails an den König vor, aus denen hervorgeht, dass der König durchaus wusste, was sein Schwiegersohn so trieb. Nicht nur das, er unterstützte ihn auch dabei, öffentliche Gelder unter Umgehung der Gesetze einzusammeln. Da die Situation damit brenzelig wird und eine ganze Menge dabei auf dem Spiel steht, versucht man jetzt Torres wieder einzufangen. Angeblich steht eine Vereinbarung zwischen Urdangarin und Torres kurz vor dem Abschluss, in welchem beide ihre Schuld anerkennen und sich zum Ausgleich der von ihnen angerichteten Schäden 3,5 Millionen Euro an den Staat zahlen wollen. Der von ihnen verursach...