Nach Chemieunfall in Ungarn Zähneklappern in Rumänien
Der Chemieunfall in Ungarn, bei dem ein Staudamm mit kontaminierter Flüssigkeit gebrochen ist und einen grossen Landstrich verseucht hat, bringt auch Rumänien ein ähnliches Unglück aus dem Jahre 2000 in Erinnerung als in Baia Mare ein Staudamm mit giftiger Flüssigkeit brach. Der rumänische Umweltminister Laszlo Borbely hat erklärte jetzt in diesem Zusammenhang: "Wir müssen sehr aufpassen und aufmerksam sein wie ich schon oft gesagt habe. Nachdem was in Baia Mare damals und jetzt in Ungarn geschah haben wir klar vor Augen, was ein solcher Unfall bedeutet. Wir haben eine Auflistung unserer kontaminierten Orte und man muss es leider sagen, dass es sehr viele sind in Rumänen, knapp 1.000. Die Umweltbehörden überwachen zusammen mit den zuständigen Behörden diese Orte, wir werden aber auf noch mehr Aufmerksamkeit und Gefahrenbewusstsein drängen." Vor allem in Oradea und Tulcea gibt es 2 solcher Giftlagerstätten, die sehr gefährlich werden können. Tulcea ist die Hau...